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Visionen vom Mond und bewohnten Sternen

Anna Katharina Emmerick

Zwei neue Bände der unveröffentlichten Tagebücher Brentanos über die Visionen von Anna Katharina Emmerick stehen nun unseren Lesern zur Verfügung. ….

Zum ersten Male nennt Anna Katharina Engel bei ihren Namen, die identisch sind mit den Namen in den Botschaften an Mutter Bitterlich und Maria Magdalena. Damit gibt es nun drei verschiedene Quellen für die Engelnamen. St. Elohim, Seraph aus dem 1. Chor, ist der Engel des 12. September, Fest Mariä Namen.

Von allerlei Geistern, Seelen, Engeln, Weltkörpern.

Sie kam in ein überaus kindliches Beschreiben von dem Wesen und der Ordnung der Geister und sagte:

Die Menschen erhalten, so sie in ihrem inneren wachsen, Schutzengel einer höheren Ordnung. Die Könige und Fürsten haben auch Schutzengel einer höheren Ordnung. Die vier geflügelten Engel Elohim, welche die göttlichen Gnaden austeilen, heißen Raphiel, Etophiel, Selathiel, Emmanuel. Es ist eine weit größere Ordnung, selbst der bösen Geister und der Teufel, als auf Erden. Wo ein Engel weicht, tritt gleich ein Teufel an die Stelle mit seinem Wirken. Selbst in den Planeten unter den Geistern ist eine große Ordnung. Sie sind auch gefallene Geister, aber noch keine Teufel. Sie sind sehr verschieden. Sie steigen auf und nieder nach der Erde. In einem von den Körpern sind sie ganz trüb und traurig, im anderen hitzig und heftig, im anderen leicht, im anderen genau und vorsichtig. Sie wirken auf alles, was auf Erden lebt, und auf die Menschen in der Stunde der Geburt.

Die Geister leben in Städten, aber ihre Gebäude und alles ihr Geräte ist leicht und luftig. Es sind auch allerhand Gewächse und Bäume darin, doch ist alles leicht und wie Schwamm. Es sind auch Wasser darin, manche kristallhell, andere trüb und wie giftig. Es ist mir auch, als habe jeder der Körper etwas von einem Metall. Diese Geister essen auch Früchte, die sich auf ihr Wesen beziehen. Manche bringen auch Gutes hervor, wenn der Mensch ihre Triebe zum Guten benutzt.

Nicht alle die Himmelskörper sind bewohnt. Einige sind nur Gärten, Gefäße für bestimmte Wirkungen und Früchte. Ich sehe auch Orte, wo Seelen wohnen, welche keine Christen sind und doch gut gelebt haben. Sie leben trüb hin und haben ein Gefühl, es müsse noch anders werden. Sie sind ohne Freude und ohne Leid. Sie leben auch von gewissen Früchten.

Der Mond ist kühl und steinig, voll hoher Berge und tiefer Löcher. Er ist ganz voll schwerer Sachen und hat einen ziehenden und drückenden Bezug auf die Erde. Es sind die Wasser darin sehr steigend und fallend. Bald ziehen sie große Massen von Dünsten von der Erde, und es ist dann, als ob große Wolken in die Höhlen hineinschlüpfen, und dann ist es wieder, als ob alles überflösse, und dann drückt er so schwer gegen die Erde, daß die Menschen melancholisch werden. Er ist an vielen Orten sehr trocken, und in den Bergen sind sehr viele Löcher, welche sich füllen und ausströmen von und nach der Erde.

Der Mond hat einen erstaunlichen Zusammenhang mit der Erde und ihrer ganzen Natur, und daß die Menschen so begierig nach ihm hinschauen, das ist, weil man dem nachschaut, was einem gehört. Er zieht vieles von uns und drückt wieder auf uns. Daß sich das Blut der Frauen so nach ihm zieht, ist eine geheimnisvolle Strafe vom Sündenfall her. Ich kann das nicht aussprechen.

Oft sehe ich vom Mond, wie Gift, große Wolken niederkommen. Sie legen sich gewöhnlich auf das Meer. Ich sehe aber auch wieder gute Geister und Engel, welche es verteilen und unschädlich machen.

Auf der Erde sehe ich niedrige, durch Sünden verfluchte Gegenden, wo sich Gift und Nebel und Dunkelheit niedersenken. Ich sehe auch die edleren Menschenrassen immer auf gesegneteren Orten.

Die Kometen sind voll Gift. Sie sind wie Zugvögel. Wenn nicht so große Stürme und andere Geisterwirkungen dazwischen wären, würden sie die Erde leicht sehr verletzen.

Die Milchstraße sind viele kleine Wasser, wie Kristall. Es ist, als baden gute Geister darin, als tauchen sie auf und nieder, gießen allerlei Tau und Segen, wie eine Taufe aus.

Sie glaubt, die Sonne gehe eine eirunde Bahn. Sie sei ein von heiligen Geistern belebter, wohltätiger Körper. Auf der Sonne selbst sei es nicht heiß.

Das Licht und die Wärme entstehen erst um sie her. Die Sonne sei weiß und lieblich, mit schönen Farben durchzogen.

Sie meint, die Erde stehe auch nicht still und mache eine Zirkelbewegung. Doch spricht sie dieses unklar. Viele Himmelskörper seien noch unbevölkerte schöne Orte, welche einer künftigen Bevölkerung hofften; viele seien Gärten und Behälter einzelner Früchte. Das Ganze begreife man allein, wenn man sich einen vollkommenen Staat, Stadt, Haushaltung, Menschen denke. Es sei alles da.

Von allen diesen Körpern habe keiner die Würde und innere Kraft der Erde; die anderen enthielten mehr einzelne Eigenschaften, die Erde enthalte alles.

Alle diese Dinge sprach sie wie ein unschuldiges Kind, das seine Puppenhäuser und seinen Garten beschreibt.

Sieh, sagte sie, wie ich noch des Nachts als ein kleines Wicht im Schnee auf dem Feld kniete und mich über alle die schönen Sterne freute, sagte ich zu Gott: „Du bist nun doch mein rechter Vater und hast so schöne Dinge im Hause. Nun mußt du mir sie auch zeigen.“ Und Er zeigte sie mir alle. Er nahm mich bei der Hand und führte mich überall hin, und das war ganz natürlich, denn ich schaute alles so herzlich froh an und sah auf gar nichts anderes. Als ich etwas älter wurde, dachte ich wie die anderen Wichter an Kleider. Da zeigte mir Gott nichts mehr. Ich sah auch nicht mehr hin. Später sah ich alles wieder.

– (cpc)† -

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