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Mutter Bitterlich sah die hl. Engel

Als Mutter Gabriele Bitterlich (1. Nov. 1896 - April 1978) vom Herrn ins Stift Heiligenkreuz nach Wien geschickt wurde, wo ein großes Stück vom hl. Kreuz verehrt wird, sah sie Scharen von heiligen Engeln, die einen Schutzwall gegen den Osten bildeten. Sie wurde häufig zu bestimmten heiligen Stätten geführt oder zu Persönlichkeiten, immer mit dem Auftrag, über die heiligen Engel zu berichten. Ihre Freunde sagten dann: „Sie pflanzte die Fahne der heiligen Engel auf“. Und obwohl die an sie gerichteten Botschaften über das Wesen und Wirken der hl. Engel sogar zur Gründung des Engelwerkes führten, gelang es ihr nicht, die katholische Kirche, den Papst und die Theologen davon zu überzeugen, dass das Schicksal der Menschheit u.a. davon abhängt, ob wir die Engel als unsere wichtigsten Helfer und Verbündeten erkennen, die unter der Führung der Königin des Himmels und im Auftrage ihres göttlichen Sohnes zum letzten großen Kampf gegen die Mächte der Hölle angetreten sind.

Im Bereich der großen mystischen Offenbarungen nehmen die Visionen über die Engel und die Dämonen - was die Bedeutung angeht - einen Spitzenplatz ein. In Wien geboren, Kinderjahre in der Bukowina und in Südtirol verbracht, erkannte sie mit sieben Jahren zum ersten Male ihren Schutzengel. Die Mutter reagierte auf diese Mitteilung mit einem Klaps, doch die Engel waren im Leben Gabrieles nicht mehr aufzuhalten. Die Heirat erwies sich zunächst als schwerste Prüfung, da ihr Mann dem Zeitgeist huldigte und sie zwang, die dekadente Literatur zu lesen. Als sich auch ihr Beichtvater gegen sie stellte, schien sich eine Tragödie anzubahnen.

Doch da griff Gott ein und nahm sie für sich in Anspruch, vor der Welt verborgen, auch in ihren Leiden für das Werk der Engel. 1934 sah sie das erste Mal eine größere Gruppe von Engeln. Dann wurde sie das auserwählte Werkzeug des Herrn, der ihr die gesamte Welt der Engel und der Dämonen in einer gewaltigen Schau vermittelte. Das Ziel dieser Offenbarung ist offenkundig die Aufdeckung des göttlichen Endzeitplanes und die damit zusammenhängend die Lehre über die Engel und die Teufel. Dabei knüpfte der Herr direkt an die Aussagen über die hl. Engel in der Schrift an. In diesem Zusammenhang fällt das Wort des Herrn ein: „Vieles hätte ich euch noch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.“ übrigens eine klare Aussage darüber, dass die göttliche Offenbarung eben nicht völlig abgeschlossen ist.

So stellten sich Mutter Bitterlich Hunderte von Engeln aus allen neun Chören persönlich vor, sagten ihren Namen und schilderten ihre Aufgaben. Da gab es kein Herumgerede, keine Andeutungen. Ihr wurde die Engelwelt in der ganzen Gewaltigkeit und Macht vor Augen geführt. St. Raphael stand einmal vor ihr und rief: „Wenn du sündigst, töte ich dich!“ Da sie jedes Wort aufschrieb, kam es schon mal vor, dass sie einige Seiten verlegte und danach suchte. Einmal sagte sie zu ihrem Engel: „Warum hast du mich so lange suchen lassen?“ Worauf der Engel lächelnd antwortete: „Hast du mich denn darum gebeten?“

Die Offenbarungen von Mutter Bitterlich umfassen rund 60.000 Schreibmaschinenseiten. Ihr Sohn, Pater Hansjörg Bitterlich, sicherte alle Texte und verteilte sie auf verschiedene geheime Verstecke in der Welt, um sie vor der Zerstörung zu bewahren. Zu dem Zeitpunkt war das Engelwerk schon weitgehend zerstört und durch Dekrete Roms zudem noch im Umgang mit den Texten behindert. Der Name der Mutter durfte im Engelwerk und im Kreuzorden nicht mehr genannt werden.

Zu diesem Zeitpunkt lud Pater Bitterlich Claus P. Clausen nach Fusch ein, um ihm zu erklären, wie er sich die Rettung der Offenbarung, die Gründung eines neuen Engelbundes und eines Engelordens vorstellte. Er schenkte Clausen die Chronik des Opus Angelorum „Der Kampf gegen die Sterne - Darstellung und Hintergründe des Kampfes um das Engelwerk“, 1996, das bisher nicht veröffentlicht wurde. Ferner die Manuskripte „Das Geheimnis des Kreuzes“, gedruckt 1997 (nicht mehr vorrätig) und „Gott ist das große heilige Geheimnis“ (noch nicht gedruckt).

Das wichtigste Geschenk waren aber die Mikrochips mit den 60.000 Seiten der himmlischen Offenbarungen. Nachdem die Sanktionen Roms gegen das Engelwerk bis heute nicht aufgehoben worden sind, also weiterhin im Engelwerk die Namen der Engel nicht genannt und mit den Texten nicht gearbeitet werden darf, ist nun die Zeit gekommen, den gläubigen Katholiken die Wahrheit zu sagen.

Heute, am 19. August 2004 beginnen wir in den Publikationen des Clausen-Verlages mit der Veröffentlichung der von Mutter Bitterlich aufgezeichneten Offenbarungen. Der Engel dieses Tages ist St. Rachiel, der zum 7. Chor der Mächte gehört. Er ist ein Engel Mariens und der „geordneten Liebe“. Er sagte: „Ich helfe, das Maß der Liebe zu Gott zu entfachen, wie Gott Seine Gnade dazu gibt und wie Maria die Seele führt und die Seele sich von ihr führen lässt. Das liegt wiederum im Vertrauen und in der Liebe zu Maria.“

Von St. Rachiel lernen wir weiter, dass Gott das Maß und die Ordnung schuf. Durch den Aufstand der gefallenen Engel kam die Unordnung in das Leben des Menschen. Heute triumphieren Unordnung und Ungehorsam in der ganzen Menschheit. Maria leidet und weint auch heute wegen der Sünden der Menschen. Der Engel aber trägt die Macht der geordneten Liebe, die in Maria ihren größten Gipfel erreicht. Die ganze Zielsetzung der Veröffentlichung liegt im Wesen dieses Engels verborgen. Wir müssen unter der Führung Mariens und der Engel die Ordnung wiederherstellen. Dazu müssen wir lernen, wer die Engel und ihre dämonischen Gegenüber sind. Die Hölle tobte gegen das Engelwerk in erster Linie wegen der Offenbarungen über die gefallenen Engel, die uns Tag und Nacht nachstellen, weil sie wissen, dass wir ihre Plätze im Himmel einnehmen können. Nur die Menschen wissen es nicht, auch die meisten Christen nicht.

Da die Schlachten der Endzeit näher rücken - man muss die Details gar nicht mehr aufzählen -, müssen wir uns mit den Engeln eng verbinden, ihren Weisungen folgen und uns endlich helfen lassen, bevor es zu spät ist. Zu erinnern sei noch daran, dass wir inzwischen die zweite Engeloffenbarung - gerichtet an Maria Magdalena, schon veröffentlicht haben. … Diese Bücher zu lesen, ist eine der Voraussetzungen für die Ausweitung des Engelbundes. Die Beschreibungen der Engel sind bei Mutter Bitterlich und Maria Magdalena identisch. Darüber hinaus bestehen in den Werken der beiden Mystikerinnen Unterschiede in den Zielen.

Mutter Bitterlich bekam von ihrem Beichtvater 1947 den ersten Auftrag, ihre mystischen Erlebnisse aufzuschreiben, was zwei Jahre später zum Beginn des Engelwerkes in Österreich führte. Maria Magdalena Meyer fing ihre Aufzeichnungen 1940 an, also mitten im Krieg. Beide Frauen kannten sich nicht, haben nichts voneinander gewusst. Das lag daran, dass Mutter Bitterlich durch das Engelwerk (und die Engelhandbücher) im kleinen Kreis bekannt wurde, Maria Magdalena auch völlig verborgen war und ihre Texte über die Engel erst im Jahre 2000 erschienen.

Da die Existenz Satans und der Dämonen durch das Versagen der Kirche aus dem Bewusstsein der Christen nahezu verschwunden sind - „Abschied vom Teufel“ - „Die Hölle ist leer“ -, ist es unsere Pflicht, die an beide Frauen gerichteten Offenbarungen an die Gläubigen weiterzuleiten, damit sie sich der Hilfe der Engel in den kommenden Kämpfen versichern. Die Ankündigung, Texte aus den Aufzeichnungen von Mutter Bitterlich zu publizieren, hat schon zu neuen Konfrontationen geführt. Der Widerstand kommt aus den Reihen des zerstörten Engelwerkes. Dort wurde von Anfang an verbreitet, dass alles geheim und nur den Priestern und Oberen vorbehalten sei.

Dies trifft jedoch nur für bestimmte Teile der Offenbarungen zu. So sind die Texte über die Strukturen und den Aufbau des Engelwerkes für die Priester bestimmt, und ich habe nicht die Absicht, diese Texte zu veröffentlichen, zumal der Engelorden bisher nicht gegründet wurde. Er kommt erst nach dem Strafgericht. Wie ich vor wenigen Tagen von Persönlichkeiten erfuhr, die Mutter Bitterlich kannten, wurde ihr selbst vorausgesagt, dass das Engelwerk untergehen und später wieder auferstehen würde. Dies wusste auch ihr Sohn, Pater Hansjörg Bitterlich, der vor seinem Tod entschied, für die Zwischenzeit einen Engelbund zu gründen, in dem die Gläubigen gesammelt werden sollten, bis der wirkliche Engelorden und das neue Engelwerk gegründet würden.

Bei der Erarbeitung der Texte gibt es technische Probleme, da viele Seiten schwer zu lesen bzw. ganz unleserlich sind. Das liegt daran, dass es sich offensichtlich um Durchschläge von Seiten handelt, die mit der Schreibmaschine geschrieben wurden. Die Rekonstruktion ist zeitraubend und kostspielig. … Ursprünglich hatte es geheißen, die Texte seien nicht zu lesen, da es bei der Aufnahme für die Mikrochips zu technischen Fehlern gekommen sei. Erst jetzt stellte sich heraus, dass viele Seiten einwandfrei gespeichert wurden. Warum sich die Wahrheit erst jetzt herausstellt, ist ein Geheimnis.

Die erste Prüfung des Schatzes ergab die Entdeckung von zahlreichen Gebeten, die zum Schönsten gehören, was wir aus der ganzen Mystik kennen. Warum es verboten sein sollte, diese Gebete zu verbreiten, wird uns niemand erklären können. Im Gegenteil muss man den Verantwortlichen - auch in Rom - den schweren Vorwurf machen, dass sie - blind geworden in diesem teuflischen Streit - sogar die Gebete vergessen haben. Heute beginnen wir mit dem Abdruck einiger Gebete; in der nächsten Ausgabe folgen Botschaften über Engel und Dämonen, die uns die Augen öffnen sollen für die wesentlichen Dinge.

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Doch du, kleine Herde ...

Auf dem Berge steht das Lamm mit der Herzwunde, und alle, die Es gezeichnet hat mit Seinem Blut.

Du hast das Schwache erwählt, um das Starke zu beschämen, wie Du David erwählt hast, den gewaltigen Gegner zu schlagen.

Mitten unter Deine Posaunen reihst Du uns ein und sie tönen über dem Auftürmen der höllischen Mächte des Wissens, der Freiheit, die ihre Masken abwerfen.

Doch du, kleine Herde, die du in der Torheit des Kreuzes, in der heiligen Armut des Geistes mit der Waffe des BROTES kämpfest, die du in unserem Bruder schon die Anker ans andere Ufer geworfen, du wirst diesen Turmbau von Babel zum Einsturz bringen.

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Herr und Gott,

König des Himmels und der Erde,

Du hast den Priestern den heiligsten Schatz in der ganzen Schöpfung anvertraut,

indem Du ihnen Macht über Dich selbst in die Hand gabst.

Sende heilige Priester Deinem Volk,

dass sie ihm Stütze seien auf seinen Fährnissen,

dass sie ihm Bruder seien in seiner Not,

dass sie Dich in Wort und Tat und Wirklichkeit hineintragen in den Alltag und in die Herzen der Menschen.

Lass ihr Herz und ihren Geist und ihre Hände rein sein, wahr und demütig.

Lasse sie Dein Angesicht tragen und alle Schmerzen, die Du um Deines Volkes willen erlitten hast.

Lass sie getreu sein, Herr und Gott, Deiner Kirche. Amen

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Gebet des Nahkampfes

In eine Versammlung hinein, in der Dämonen spürbar sind:

Im Auftrage Gottes, in der siebenfachen Kraft der Priester- und Ordensweihe und aus der Mittel der heiligen UNIO heraus befehle ich euch, ihr Dämonen der gottlosen Macht, die ihr euch „Freiheit des Geistes und Freiheit der Seele“ nennt, diesen Raum sofort zu verlassen und kein Mitglied dieser Versammlung mehr zu belästigen!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Anmerkung: Der Begriff UNIO betrifft das Geheimnis der Verbindung zwischen Gott, Engel und Mensch.

Der Priester betet: Du höllischer Feind und Bedränger, wenn du nicht ablässt von deinen Angriffen, dann werfe ich dich bei deinem Namen in die Hölle!

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0 Herr, schlafe nicht!

Herr Jesus Christus, Du tatest damals bei dem Sturm auf dem See Genezareth so, als ob Du schliefest, um Deine Jünger auf ihre Glaubenskraft und auf ihr Vertrauen zu prüfen. Auch heute ist das Schiff Deiner Kirche in einem so gewaltigen Sturm, wie er kaum je war. Dabei ist der Feind in die Kirche eingedrungen und will das Schiff von innen leck machen, damit es sinke.

O Herr, schlafe nicht! Prüfe nicht länger unsere Glaubensstärke und siehe auf unsere bangen Herzen. Strecke Deine Hand aus und gebiete dem Feind, das Schiff zu verlassen, dessen Boden er aufzureißen versucht. Nimm an unser Flehen und unseren Sühne-Einsatz und gib Deinen Engeln die Kraft entscheidender Hilfe. Amen.

0 Maria, Mutter der Kirche, stelle dich mit allen deinen Engeln um den Heiligen Vater und baue mit den Strömen des Blutes aus deinem Unbefleckten Herzen einen Schutzwall um ihn. Lasse keinen Feind zu ihm durchstoßen, bis die drohenden Gefahren beseitigt sind. Amen

Aus der Fülle dieses tiefen Brunnens Gottes nur diese ersten Gebete. – (cpc)†

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