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Pater Hansjörg Bitterlich

Am 23. Juni 1998 starb Pater Hansjörg Bitterlich in einer Klinik in St. Gallen/Schweiz an einem Herzversagen. Er war der Sohn von Mutter Bitterlich, die umfangreiche Offenbarungen Gottes über Wesen und Wirken der Engel und Dämonen empfangen hatte. Daraus entwickelte sich das Engelwerk, das auf dem Boden dieser Offenbarung und in Übereinstimmung mit dem kirchlichen Lehramt zu einer größeren Verehrung der Engel in der Kirche beitragen wollte. Durch eine geradezu teuflische Verschwörung, die von katholischen Bischöfen, Theologen und Priestern angeführt wurde, wurde das Opus Angelorum zuerst von außen und danach auch von innen zerstört. Ob der längst fällige Neubeginn nach dem Tod des „Erben“, der nach Christi Willen auch der Obere werden sollte, noch möglich ist, muss abgewartet werden.

 

Hintergrund: Bereits in seinem Jahresbericht von 1995 hatte Bitterlich, der ausgesetzt und geächtet in Fusch an der Großglocknerstraße lebte, festgestellt, dass sich das Ende des Engelwerkes durch die Zerstörung der Einheit von Engelwerk und Kreuzorden ergeben hat. Der Verlust der Einheit wurde ausgerechnet ihm angelastet - und mit einer Strafe von drei weiteren Jahren der Exklaustrierung von den Oberen geahndet. Der Sohn musste zum Schweigen gebracht werden, weil er zu viel wusste und weil er für alle Mitglieder des Ordens, besonders aber für die Oberen, eine noch lebende ständige Anklage war.

Der Grund für die Angst und Scham der Oberen lag in einer Missachtung der Weisung Christi an seine Mutter. Als die Brüder eines Tages zu beschließen hatten, wer die Führung übernehmen solle, gingen sie zu Mutter Bitterlich und baten diese, Christus selbst um Rat zu fragen. Die Auskunft des Herrn war: Bruder Hansjörg soll die Leitung übernehmen. Die Brüder kehrten zurück und beschlossen, einen anderen als Oberen zu wählen. Inzwischen ist der Untergang nur noch eine Frage der Zeit. Pater Bitterlich war in den letzten Jahren der gewissenhafte Chronist der Leidensgeschichte des Engelwerkes, dem heute noch viele glaubenstreue Brüder und Schwestern angehören. Sie dürfen fast alles, nur nicht den Namen Mutter Bitterlich erwähnen. Inzwischen ist es sogar verboten, ihren Lebenslauf zu verbreiten.

Nach heutiger Kenntnis der mystischen Literatur sind die von Christus und der Gottesmutter an Mutter Bitterlich gerichteten Offenbarungen vermutlich die umfangreichsten und umfassendsten der gesamten Mystik. Zwar stehen die Engel im Vordergrund, viel entscheidender für den mörderischen Kampf gegen das Opus Angelorum waren für den Widersacher jedoch die Enthüllungen über das Wirken des Teufels und der Dämonen. Die Chronik der Zerstörung des Engelwerkes, angeführt von den Bischöfen Soden, Stecher und Graber, ist nur durch dämonische Machenschaften zu erklären. Die Geschichte ist so gespenstisch und furchtbar, dass keine menschliche Phantasie auch nur einen Bruchteil davon erfinden konnte. Dem Clausen-Verlag liegen alle wichtigen Dokumente, drei unveröffentlichte Bücher, zahlreiche Manuskripte sowie Materialien vor, über die später zu reden sein wird, wenn es zur Gründung eines neuen Engelbundes kommen wird. Darauf warten mehrere Millionen Katholiken, von denen keiner eine Ahnung hat, was diese Offenbarung beinhaltet.

Die Gelassenheit und Ruhe, mit der Pater Hansjörg sein Martyrium bis zum Tode ertragen hat, lag in der Kenntnis einer speziellen Botschaft Christi über sein Leben. Diese Botschaft gehört wohl zu den erschütterndsten der Neuzeit. Bitterlich musste den Weg in „das Dunkel des Ölbergs“ antreten, um zu sühnen für alles, was als seine und des Ordens Sündenschuld angehäuft war. In dieser Botschaft deutet Christus den Wert der Reuetränen für die Erlösung und sagte dann: „Denn keine eurer Tränen aus Sehnsucht und keine des Mitleidens und keine der Schmerzen sind an Wert denen der Reue gleich. Nur von den Tränen Meiner Mutter genügt eine einzige, um alle eure Last hinweg zu spülen.“ Und aus diesem Grund weinen oder weinten 156 Marienstatuen auf der ganzen Welt. Nachdem Pater Bitterlich - wie vorausgesagt - alles zerschlagen wurde, was ihm heilig war, muss sich in Kürze zeigen, ob sein Opfer angenommen wurde.

Geht die Frist vorbei, ohne dass sich das Engelwerk bekehrt, dann müssen gläubige Katholiken ein neues Werk gründen. Der päpstliche Legat, der auch keine ruhmvolle Rolle spielt. sagte 1996: „Solange ihr nicht einig seid, gibt es kein Generalkapitel.“ Die Verhinderung von Wahlen ist jedoch nicht nur ein Verstoß gegen die Satzung, sondern das Festhalten an einer Ordensleitung, die man als ärgsten Feind des Engelwerkes bezeichnen muss.

Das Schicksal des Engelwerkes ist nicht isoliert von dem der übrigen Kirche. Die vorliegenden Dokumente zeigen einen Zustand von kirchlicher und Ordens-Hierarchie - bis hin nach Rom - den man als Ende der Kirche deuten könnte, wenn dies möglich wäre. In einem 222 Seiten umfassenden Dokument sind Details aufgelistet, die z.B. bischöfliche Methoden der Lüge, Fälschung und Verleumdung enthüllen, die man so in diesen Kreisen nicht vermutet hätte. In Rom wurde ein aus einem Band über die Dämonen herausgerissenes Blatt herumgereicht und ein Kardinal fällt darauf herein, ohne sich das ganze Buch zeigen zu lassen. Als die Glaubenskongregation 1983 zu einem positiven Abschluss der Untersuchungen über das OA gekommen war und Kardinal Ratzinger in einem Begleitschreiben an den damaligen Oberen P. Blasco geschrieben hatte: „Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitarbeitern eine gute Arbeit!“ - platzte Bischof Soden der Kragen. Er beschimpfte den Kardinal schriftlich: „Du bist ein echtes Rindviech...“ Ratzinger erinnerte sich seiner bayerischen Herkunft und konterte saugrob. Ob der Druck des Manuskripts etwas ändern würde, ist fraglich - und vielleicht schade ums Papier. Auf der anderen Seite könnte es der Reinigung dienen - in erster Linie des Ordens.

 

Hinweis: Nach dem Tod von Pater Bitterlich ist es uns möglich mitzuteilen, dass er der Verfasser des Buches „Das Geheimnis des Kreuzes war. Einige wussten es, mancher ahnte es. Unter dem Pseudonym Bernhard Fugl legte er das Manuskript in Österreich zur Prüfung für die kirchliche Druckerlaubnis vor und erhielt sie. Das Buch basiert auf den Evangelien und den Offenbarungen, die seine Mutter empfing. Auch wenn es nicht die Originaltexte der Offenbarung sind, bewundern Priester und Theologen die tiefe Dimension dieses Lehrwerkes. Jahre lang wollte kein kath. Verleger in Europa das Buch herausgeben. Als sich Pater Bitterlich beim ersten Besuch des SB-Herausgebers in Fusch darüber beklagte, nahm dieser das Manuskript mit und versprach den Druck, ohne eine Zeile gelesen zu haben.

Das Buch wurde 1995 vom Verlag Claus P. Clausen herausgegeben.  – (cpc) †

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