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Die Zeichen der Engel

21. November 1952

Gott hat alle Dinge geschaffen. Er hat jedem Geschöpf seinen Namen gegeben durch Sein Wort, das immer Sein ist und nie geschöpfliches Wort. Sein Wort schuf das Geschöpf. Das Geschöpf trägt das Wort in sich, denn durch das Wort ist es.

Je näher das Geschöpf in seinem Sein bei Gott steht, desto mehr leuchtet das Wort, durch das es wurde, aus ihm. Das Wort ist voll Göttlicher Harmonie, es ist der Sinn und die Aufgabe des Geschöpfes in der Richtung: Gott. Durch das erfüllte Wort wird das Geschöpf harmonisch, es wird vollkommen.

Das Wort (Gott im Geschöpf) ist Leben und Liebe und Licht. Die Engel leuchten am meisten. Ein heiliger Mensch leuchtet. Alle im Himmel leuchten.

Kein gefallener Engel kann mehr leuchten. Sein Licht ist zerbrochen und zu einem Irrlicht geworden. Dieses Irrlicht flackert durch die ganze Gebrochenheit der Welt im Großen und des einzelnen Menschen im Kleinen. Das Licht ist also das erste Zeichen Gottes der Scheidung: Hier Licht - der gute Engel, der gute Mensch, hier Irrlicht - der gefallene Engel, der zerbrochene Mensch.

Gott hat Engel und Mensch gezeichnet als Sein besonderes Ebenbild und als Sein Eigentum in der Schöpfung. Der gefallene Engel hat sein Zeichen zerbrochen, aber es haftet trotzdem unauslöschlich an seiner Stirne. Je näher ein Geschöpf, Engel oder Mensch, Gott kommt, desto leuchtender wird sein Zeichen, desto mehr fallen Zeichen und Namen in eins zusammen.

Der Name des Engels hängt mit seiner, oder einer seiner Aufgaben zusammen. Das Zeichen, das jeder Engel trägt, ist nach menschlichen Begriffen: Licht: Der Engel ist nicht auf das Wort hin erschaffen wie der Mensch, sondern auf das Licht hin. So denkt und verständigt sich auch der Engel mit Seinesgleichen oder mit Gott nicht im Wort, sondern im Licht. Nur gegen die Menschheit zu lässt Gott seine Engel manchmal in menschlicher Hülle, in menschlichem Aussehen erscheinen und dann haben sie auch meist ein sinnlich wahrnehmbares Attribut bei sich, das dem Menschen die Aufgabe des Engels als Symbol oder Zeichen nahebringen soll. In einem solchen Fall, als Bote oder Gesendeter Gottes, verständigt sich auch der Engel mit dem Menschen im Wort.

Jeder Engel, jeder Chor, jeder der drei großen Ringe oder Ternare, zu welchem drei Chöre gehören, hat sein Zeichen, das freilich vom Menschen sehr schwer erkennbar ist. Der oberste Ring der Anbetung um den Thron Gottes hat das Zeichen der Seraphim, das leuchtende gleichseitige Dreieck. Der zweite Ring der Ordnung und Allmacht Gottes, der sich über die ganze Schöpfung spannt, trägt den Namen Gottes in hebräischen, also uns fremden Buchstaben. Der dritte Ring der Menschwerdung und Erlösung, der die ganze Menschheit einschließt, trägt das uns bekannte Paxzeichen.

Die Zeichen der Chöre im Einzelnen sind für die Seraphim das Dreieck, für die Cherubim das nach abwärts gerichtete Schwert, für die Throne die Breitfläche mit der Keilspitze nach unten.  - August 2010  – (cpc)†

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