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Tagebuch aus Gehorsam – Auszüge

Montag, 5. Januar. In der vergangenen Nacht beim Gebet sagte der gute Engel: „Schreibe nieder über den Sühneweg des Geistes.“ Niedergeschrieben, manchmal mit großer Hemmung, denn die Größe der Wahrheiten und Geheimnisse Gottes kann ein kleiner menschlicher Geist nie ordentlich wiedergeben. Vormittags abgeliefert. Schmerzreicher Tag. Die Kampfansage des Bösen manchmal krasse Formen angenommen; Zermürbungstaktik. Die Umgebung behauptet (jeder ohne vom anderen zu wissen), dass er völlig fertig sei mit seinen Nerven. Viel Besuch. Zwei Gebetserhörungen. Dem Herrn sehr, sehr gedankt.

Dienstag, Dreikönigsfest. Nach einem 24stünigen arbeits- und opferreichen Tag in den Morgenstunden vom Herrn geholt worden. Ausruhen dürfen in Seiner Liebe. Das Ruhen in Ihm, im Drei-Einigen Gott ist von solch einem einfach nicht aussprechbaren Glück, dass man sich die ewige Glückseligkeit nicht anders und nicht schöner denken kann. Der barmherzige Herr führte mich dann zu einem anderen Sühnetor, dem der Beladenen. Es war groß und weit geöffnet, die beiden Torflügel waren wie ausgebreitete Arme, die sagen wollten „hier ist euer Daheim“. Der Weg, der zu dem Tor führte, war grauenhaft wie aus Körpern und Köpfen von Dämonen, die wohl gefesselt waren, aber sich fortwährend bewegten, als bemühten sie sich, noch im letzten Moment, die Gestalten, die darauf gingen, zum Sturz zu bringen.

Die Gestalten, die sich auf diesem mühsamen Weg befanden, kamen mir im ersten Moment vor, als hätte der kranke Mund der Welt seinen Auswurf gegen den Himmel gesandt. Von Sünde und Schuld Angefressene, Krüppel, Blinde und Lahme, Verwahrloste und Bettler, gefesselte, ausgemergelte, elende Gestalten schienen sie, wenn man nicht das innere Licht sähe, das, je näher sie kamen, desto stärker aus ihnen leuchtete. Hier ist die Sühne die gnadenvolle Umwandlung aus einem gegebenen Leid, das durch Gottes Ratschluss verhängt wurde entweder für eigene oder fremde Schuld, verhängt aus der göttlichen Gerechtigkeit für Sünden des Bluts, durch die Gesetzmäßigkeit der Natur oder aus dem geheimen Sühnewirken der Gnade.

Die Sühne ist nicht freiwillig gewesen, sie ist das gebundene Sühneopfer, die dann bei der Bejahung der Sühnepflicht zu leuchten beginnen. Sie tragen viel Erdenschwere mit sich und sühnen an Leib und Seele, kein Augenblick sicher, ob nicht der Dämon unter ihren Füßen neuerlich aufstehe. Die da leuchten, sind groß in den Augen Gottes, weil sie ihre Sühnepflicht ernst nehmen wie heiligen Dienst und ihnen in ihrer Liebe und Dankbarkeit gegen Gott kaum jemand gleichkommt.

Der Herr sagte zu ihnen: „Kommt ihr Gesegneten Meines Vaters und nehmt das Reich in Besitz, das von Anfang an euch bereitet ist. Denn die Geringsten sollen die Größten sein.“ Und Er selbst führte sie an die hochzeitliche Tafel und trocknete ihre Tränen und gab ihnen das hochzeitliche Gewand. - Lange den Herrn angebetet. Den ganzen Tag nicht davon losgekommen, diese beladenen Sühneseelen sind mir wie Könige aus weiter Ferne vorgekommen mit ihren Gaben.

Drei Monate Durst

12. Januar. In der Nacht wieder geholt worden zur Anbetung. Wieder des Drei-Einigen Gottes innegeworden in der Anbetung. Den innersten Ring bildet die strahlende Gottheit selber, es war eigentlich mehr Zentrum und Lichtkern, das Insichruhen des göttlichen Lichtes in sich selbst, im eigenen Sein. Rund um dieses Zentrum der leuchtende Kreis der Engelchöre und aller Heiligen mit der Himmelskönigin. In einem abklingenden Schein wie ein Lichtreflex endlich die Anbetung der gesamten Schöpfung. Senkrecht durch wie ein leuchtendes Kreuz, dessen Spitze direkt im Ring der Gottheit ruht, dessen Arme im Ring der Heiligen liegen, die Anbetung des Menschen, des Ebenbildes Gottes. So wie viel früher einmal durch die Herablassung Gottes das Bild der heiligsten Drei-Einigkeit sichtbar wurde als ein doppelter Ring mit der Lichtbahn des Kreuzes gegen die Erde, so jetzt spiegelgleich die Anbetung.

Dienstag, 13. Januar. Beim Morgengebet kam ein dunkler Engel mit einer Schale und neigte sich herab zu den Meinen. Der Gute sagte zu mir: „Iss!“ Es war Asche und war ganz abscheulich. Weinen müssen. Liebevoll sagte der gute Engel: „Siehe, du hast schon drei Monate Durst gelitten und nichts getrunken, um den Durst nach der Quelle des Lebens wieder wecken zu helfen, um den ungerechten Durst zu sühnen. Willst du nicht den Menschen die Last tragen helfen, die hungern nach der Ehre Gottes, nach Seinem heiligsten Willen? Willst du nicht den leiblich Hungernden helfen, dort helfen; wo der Herr dich einsetzt?“ Er ließ mich einen Lastträger sehen, es war ein Priester; sein Bild waren gebundene Hände, die eine Schelle trugen, über einem großen Bottich wie ein Taufbrunnen. Die Hände hatten Blutspuren. Er hungerte sehr, seelisch und körperlich; der Herr hatte ihn sehr lieb.

Herr, was Du willst, das will ich tun, das will ich leiden, das will ich sein, Dein Wille über alles.

Gebet für die Jugend

Herr und Gott, König aller Herzen, lass, wir bitten Dich, die Jugend dieses Landes Dir geweiht sein. Nimm sie an Deine machtvolle Hand und führe sie, dass sie nicht versinke im Schlamm und in den Dornen dieser Welt. Lass sie durch Deine heiligen Engel behütet sein vor den Angriffen des bösen Feindes; mit dem Schild der Abwehr mögen die Engel sie vor der teuflischen Freiheit und satanischen Wahrheit, vor den Geistern der Lebensgier und Sinnenlust, der Lüge und Unbotmäßigkeit bewahren, damit sie an der Hand Deiner gütigsten Mutter, unserer Mittlerin und Fürsprecherin durch dieses Leben bis zu den Stufen Deines Thrones geleitet werden, um Dich hier mit allen Engeln und Heiligen als ihren König zu loben in alle Ewigkeit. Amen.

8. März. Ein kleines Zwiegespräch mit dem gütigsten Herrn in der Freude über die ersten Frühlingsblümlein gehabt. Anruf Gottes. Aus der Tiefe der Menschheit einen wunderbaren Himmelsgesang gehört vor dem verhüllten Thron des Allmächtigen. Es ist nicht möglich, ihn aufzuschreiben, weil ich nicht weiß, wem die verschiedenen Stimmen gehörten. Versuch vielleicht in der Form des Psalmes:

Siehe, der Herr, der Kämpfer tritt an! Schluchze nicht, Schöpfung, und sage, es ist genug. Siehe den flammenden Thron der Liebe, es ist nicht genug! Siehe das leuchtende Schwert, es ist nicht genug! Siehe den Geist über allen Himmeln, es ist nicht genug! Die Drei in Einem sind einig, es ist nicht genug! 0 Schöpfung, wie groß ist deine Schuld!

Der Wurm bäumt sich auf: „Mit welchem Recht raubst du, Gerechter, mir meinen Besitz?“ Siehe, das Zeichen erscheint am Himmel, das Schwert, das ein Kreuz ist. Mit ungebrochener Kraft rüstet sich der Gewaltige, der Sieger, zum dritten Schlag. Er schlägt sich selbst, er schlägt in sich Sein eigenes Geschöpf, die Schöpfung in sich schlägt Er zu Tode, dass sie zum Leben kommt. Wehe dem Geist, er wuchs in die Fläche, er kroch in Irrgänge, statt die Höhe und Tiefe Gottes zu fassen. Wer kann Dich fassen, Herr, o straf nicht zum Tode. Siehe, der menschliche Geist ist gebunden an den Leib, erlöse auch ihn, Barmherzigster.

Ich stelle Meinen Fuß auf die Schöpfung und sie zerbricht. Die Schöpfung zerbricht Mich und Ich erwecke sie zum Leben.

Heilig bist Du, unser Herr und Gott, der Du uns Sieger zum Tod und Richter wirst zum Leben durch Deine Liebe.    - Februar 2010 – (cpc)†

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