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Eine Unterweisung des Herrn an Seine Getreuen.

Es ist nicht leicht, aus der Fülle der Offenbarungen, die an Mutter Bitterlich gerichtet wurden, die geeignete Auswahl zu treffen. Alles ist gleich heilig und wichtig. Heute beginnen wir mit einer Unterweisung des Herrn zum Thema Glaube, Hoffnung und Liebe. Danach folgt die Belehrung eines Engels, den der Herr anwies, über das Leben nach dem Tod zu sprechen.

Doch zunächst die Unterweisung des Herrn an Seine Getreuen: „Nun ihr euch bereiten müsst zum Kreuzweg der Liebe sollt ihr nicht ängstlich die Hände vor das Gesicht schlagen: ‚Noch nicht, Herr!’ Bereitet euch, denn die Zeit bestimme Ich, und wenn Ich euch sende, werdet ihr nach dem Maße eurer Bereitschaft und eures Gottvertrauens auch das Maß der Kraft zugewiesen bekommen.

Ihr sollt euch bereiten nach der Länge und Breite und Tiefe, die da ist Glaube und Hoffnung und Liebe. Die Drei sind eins, wie der Drei-Einige Gott, Und jedes von ihnen ist nach der Länge und nach der Breite und nach der Tiefe zu erfassen und all euer Maß ist nach diesem Maß zu richten.

Euer Glaube muss in der Länge des Maßes die ganze Erde umspannen; an allen Orten muss euer Bekenntnis zu Gott aufsteigen und mit eurem Leben besiegelt werden können. Und er muss in der Breite des Maßes der Sicherheit, der Ganzheit, der Lebendigkeit bis aufs Äußerste ausgespannt sein, da auch ihr aufs Äußerste ausgespannt sein werdet. Und er muss durch die Tiefe eures innersten Herzens und die Herzen aller, die ihr erfassen sollt, hindurch wurzeln in die Tiefe des Herzens Gottes.

Eure Hoffnung muss sich ihre Augen immer auf mich richten, sehnen nach allen leergebrannten Stellen der Schöpfung, um sie zu begrünen. Sie muss sich in der Breite der Zähigkeit wie Immergrün sich festklammern an der Barmherzigkeit Gottes und, ringend mit ihr, je schöner werden, je mehr ihre Existenz in Frage steht. Sie muss mit ihren Wurzeln in die Tiefe schlagen und aus allen Dunkelheiten die Kraft des Lebens wie eine Brücke von der Zeit in die Ewigkeit schlagen.

In der Liebe ist es notwenig, dass ihr zuerst in die Tiefe wachset, ehe ihr euch der Länge und Breite nach ausdehnt. Denn eure Wurzel kann nicht tief genug in Meinem Herzen festgewachsen und verankert sein, da die Anstürme, denen ihr ausgesetzt seid, über das irdische Maß jeder Tiefe hinausgehen. Darum müsst ihr hinabsteigen in Meine Wunden. Bittet Meine Mutter um ihre Augen, um in ihrer Liebe dies zu erfassen. Werdet hellsichtig und hellhörig in der Liebe, um in der tiefsten Tiefe jener Worte der Liebe zu vernehmen, welche euch ewig an Mich binden. Erst von dieser Tiefe aus könnt und müsst ihr die Zusammenhänge der Liebe erfassen zwischen Schöpfer und Schöpfung.

Ihr müsst alle Wege der Liebe zwischen Gott und Mensch gegangen sein, um auf die Liebesreue und Sühne der Menschen die Breite der Barmherzigkeit Gottes legen zu können. Ihr müsst die Liebe ermessen lernen an Schuld und Sehnsucht und Opfer, wie an Langmut und Verzeihung und Barmherzigkeit. Erst wenn ihr von der Tiefe her die ganze Breite der Liebe Gottes durchdrungen habt, könnt ihr hinausgehen in die Länge über die Erde. Erst wenn ihr von der Breite her jene Liebe erfasst habt, die Mich mit der Kirche auf Erden verbindet in aller ihrer Menschlichkeit, aber auch Unzerstörbarkeit und die Unfassbarkeit ihrer Sendung und ihres Wertes, dann erst könnt ihr aus Meinen Wunden, die über die ganze Erde ausgespannt sind, die der Lebensstrom des Hohelied der Kirche sind, hinausgehen, wohin Ich euch sende. Dann erst seid ihr wahrhaft bereitet.“

Anmerkung: Wir dürfen bei diesem Text, den Mutter Bitterlich am 1. Juli 1948 aufgeschrieben hat, und seinem hohen Anspruch nicht vergessen, dass er an „Seine Getreuen“ gerichtet war, womit sicher jene gemeint waren, die später zum Engelwerk gehören sollten. - Mai 2010 – (cpc)†

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