Was nach dem Tode geschieht

Es kommt immer wieder vor, dass Mutter Bitterlich einen knienden Engel sieht, der zu ihr spricht. Das Bild bedeutet wohl, dass der Engel vor Christus kniet und dessen Lehre hört. Im folgenden Text geht es um Körper, Geist und Seele des Menschen nach seinem Tod. Der kniende Engel sprach am 26. Juni 1948:

„Tod ist Zeit, Leben und Ewigkeit. Der Tod ist Lösung. Im Tod des Menschen löst sich der Körper von der Seele und vom Geist. Im Sühnetod löst sich die Seele von der Gnade Gottes. Dieser Tod ist nur durch die Macht Gottes und in Seinen Heilswirkungen, besonders der priesterlichen Lösegewalt, aufhebbar. Der Tod des Geistes kann nur durch Gott selbst geschehen. In diesem Moment, wo sich der Geist von Gott selbst löst, wo diese Verbindung gelöst ist, ist nur mehr das Nichts da.

Der Körper fällt im menschlichen Tod zu seinem Ursprung Erde zurück. Im Allgemeinen Gericht jedoch vereint er sich wieder auf Gottes Befehl mit der ihm zugehörenden Seele und Geist. Die Seele fällt im menschlichen Tod zu ihrem Ursprung Gott zurück, um im geheimen Gericht die Entscheidung als Vertreterin und Herz des ganzen Menschen zu erfahren. Der Geist wird im menschlichen Tod schwebend und dem Geist zugehörig bis zum großen Gerichtstag, wo sich der ganze Mensch wieder zusammenfügt.

Der Körper bleibt auch nach der Trennung von Seele und Geist die menschliche Wurzel des Ganzen. Darum verwesen manche Leiber der Heiligen nicht, darum geschehen an den irdischen Verbundenheiten mit den Körpern der Heiligen, den Reliquien und Grabstätten, so viele Wunder.

Die Seele wird im geheimen Gericht nach dem Tod des Menschen als Erste und auf ewig gerichtet. Sie kehrt nie mehr, außer auf den besonderen Befehl Gottes, zur Erde zurück. Sie geht, ohne sich um etwas zu bekümmern, sofort auf ihren Bestimmungsort Himmel oder Hölle zu. Sie wendet sich auch im Reinigungsort nie mehr von der Richtung auf Gott ab und würde nicht um alles ihren Platz verlassen, der ihr als der von Gott bestimmte, ihr zugewiesene und daher einzig richtige erscheint.

Der Geist aber ist schwebend. Er ist der Mittler. Er ist es, der durch die Barmherzigkeit Gottes, als von den Menschen ‚arme Seele genannt’, bittet um Gebet und Fürbitte und Sühne. Er ist es, der am Ort der Schuld bereut. Er ist es, der so dankbar für jede Hilfe und selbst hilfsbereit ist. Er ist es, der Geist der Heiligen, der in den Orden und ihren Lebenswerken weiterlebt und wirkt wie ein unsichtbarer Kraftstrom. Er ist es, der an den Gnadenstätten die Menschen entflammt und die Barmherzigkeit Gottes herabfleht. Der Geist der Verdammten ist es, der vom Fürsten der Welt am Ort ihrer Schuld eingesetzt wird und weiterwirken muss je nach dem Grad ihrer Satansverbundenheit.

Wenn der Herr will, dass die Seele eines Verdammten aus dem Reinigungsort komme und ihren Geist mitnehme in die Hölle, so ist das Wort und der Befehl des Herrn ewig und wahr: Der Geist wird abgezogen und ist nicht mehr auf der Erde wirksam.“

Eine solche himmlische Schau über Geist und Seele nach dem Tode dürfte einmalig sein.

Zwiesprache mit dem Herrn

Am 28. Juni 1948 notierte Mutter Bitterlich ein Zwiegespräch mit dem Herrn. Nur eines von vielen Beispielen. Herr: „Warum singst du, Meine Seele, mitten in der Dunkelheit? Seele: „Sagtest Du nicht eben, Herr, Tod ist Erlösung? Siehe, wir Menschen sagen, Tod ist Sterben und schwer. Wie viele Tode hast Du mich schon sterben lassen und wie viel hast Du noch, da Du mich noch und noch lesen heißest, von dem, was mir lieb, wie vielem muss ich noch entsterben? Aber wie Recht hast Du auch, dass jedem Lesen eine Fülle neuen Lichtes folgt. Darüber muss ich singen.“

Herr: „Singe nur, Meine kleine, geliebte Seele, werde des Sterbens nicht müde. So wie du jede Nacht, gelöst von Müdigkeit und Schmerz, dem Tag entstirbst, um jeden Morgen mit neuer Kraft aufzustehen, so muss wahrlich jede Seele Meiner Getreuen viele Male sterben. Sie muss hinab tauchen in die tiefste Dunkelheit und Verlassenheit, sie muss sich waschen mit den Tränen der Reue, sie muss sich bedecken mit dem Mantel des bedingungslosen Vertrauens, sie muss sich ausstrecken auf dem geraden Holz der Ergebung in Meinen Willen, bis sie durch den Strahl Meiner Liebe sich von neuem jubelnd erhebt.“

Seele: „Herr, Verlassenheit aber ist ein bitteres Wort - und ein noch bitteres Sterben.“

Herr: „Geliebte Seele, und wenn du alle Tode erlitten hast, so hast du keinen gelitten, wenn du dich nicht vom Mir in der Todesqual verlassener Liebe gelöst hast. Wisse, wie die Mutter ihr Kindlein bei der Geburt aus ihrem Schoß entlässt und sich von ihm löst, damit sie es in ihren Armen halten und an ihr Herz nehmen kann, so löse Ich dich aus Liebe von Mir. Es sind nur Augenblicke von der höchsten Gottverlassenheit aus Liebe bis zu den geöffneten Händen Meines Vaters. Ich bin dir diesen Weg vorangegangen, und der Knecht ist nicht über dem Herrn. Wer nicht sterben will, kann nicht das Leben erringen. Und wer nicht zum Leben durchstoßen will, muss im Tod verharren.“

Seele: „Tu mit mir, was Du willst, Herr. Und wenn ich Dich auch nicht mehr erfühlen kann, so bist Du doch. Und wenn ich nicht mehr singen kann, so will ich Dich doch ewig preisen.“

Herr: „Wenn du auch nicht mehr singen kannst, so wird dein Engel deine Worte von deinen Lippen lesen und mit seiner Stimme zu Mir darbringen. Und Ich, dein Gott, werde dich an Mein Herz ziehen und sagen: ‚Komme!’ Meine Seele und lebe, weil Ich dich liebe.“  - Mai 2010 – (cpc)†

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