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Zeichen Satans

28. 6.1949 - In der dem Herz-Jesu-Sonntag folgenden Nacht durch einen großen Ansturm der Feindmächte völlig zermürbt und zerschlagen, den Herrn gebeten, Er möge es doch genug sein lassen und ein Ende herbeiführen, Er müsse es doch an so viel Versagern sehen, dass Er mit einem besseren Werkzeug mehr erreiche und eher zum Ziel komme. Denn der, der als Kreuz zu tragen war, gerade der wurde in dieser Nacht neuerlich zum Verräter und des Triumphes des Bösen war kein Ende. Und es war nichts anderes über die ganze Erde zu sehen als eine aufgewühlte kochende und brodelnde Masse der Finsternis und als würde das bedrohte Land selber brennen in lauter mächtigen Holzstößen dämonischen lodernden Feuers.

Aber der Herr sagte zu der am Boden liegenden „Seele“: „Batest du Mich nicht eben erst, Mich begleiten zu dürfen, wohin immer Ich ginge?“, und Er wandte sich zum Gehen, ganz allein, machtentblößt, mit dem Kreuz der bedrängten Kirche auf der Schulter.

Durch das hl. Bußsakrament und den Priestersegen selbst wieder hochgekommen. Es ist schon eine unfassbare Gnade, dass der gütigste Herr so voll Langmut immer wieder wartet, bis die arme Kreatur aufsteht und sich mitschleppt. In dieser letzten Nacht der Allmacht der Ohnmacht Gottes, den Sieg der Torheit des Kreuzes miterleben dürfen. Der Herr sagte, mitten im Wüten des Bösen, der auf seinen gestrigen Triumph aufbaute und auf Grund des Verräter-Erlasses an alle Obrigkeiten der Kirche des bedrängten Landes ein Konsilium und damit einen Sieg über die schwachen Hirten durchzudrücken versuchte, mitten in diese Machtentfaltung hinein „nun befiehl das fehlende Zeichen!“ (Im Werk konnte durch Schwäche das Zeichen M. Satans nicht wiedergegeben werden und es war eine Lücke an dieser Stelle, die auch durch Gebet nicht geschlossen werden konnte.) Dem Herrn gehorcht. Es war aber nun, als müsse die ganze Erde sich übergeben, als würden stählerne Maschinen langsam auseinander gerissen. So trifft der Herr in Seiner Ohnmacht mitten von Feinden umgeben, Seinen Gegner, dem zitternden Wort der geringsten aller Mägde gehorchen zu müssen.

Lange Zeit nur mit dem Angesicht am Boden anbeten können, dann das noch immer bebend vor Wut wartende Zeichen aufgenommen. Eine Flut tödlicher Drohungen prasselte heran, wie mögen sie erst den großen Patron gegen alle Dämonie, St. Andreas, damit überschüttet haben!

Und das ist das fehlende Zeichen:

Es gehört zu Metatron Satans, dem Angesicht Satans, der sich Fürst der Wandlung nennt und durch sein Antlitz die Materie verändert. Er ist ein gewaltiger Dämon der Sonne, auf die Erde strahlend, die Widerspiegelung Satans. Er hat noch 13 Dämonen unter sich (Racheglut, Sinnenglut, Fanatismus, Tyrannei, Zerstörung, Neidenschaft, Verzweiflung, u.a.). Sie alle sind gestürzte Gewalten.

Das Zeichen ist ein liegendes Kreuz (Andreaskreuz). An den vier Enden sind vier Buchstaben, den vier Gegnern der vier lebenden Wesen zugehörend und ihre von dort ausstrahlende Kraft anzeigend. Und zwar sind diese: Ismael, „der Fürst der Endzeit“, mit dem Ordensbuch, im Symbol des Bussard, der gegen den Adler Johannes steht; Pelial, der Ichgötze, im Symbol des Skorpion gegen den Stier Matthäus: Asmodai, der augenlose Fürst der verkehrten Freiheit, im Symbol der Schlange, gegen den Engel hinter Lukas; Beelzebub (Berzabel) der Empörer und Fürst der Verwirrung, im Symbol des reißenden Wolfes gegen den Löwen Markus.

Zwischen den Achsen des Andreaskreuzes sind vier Zeichen. Das oberste in der Mitte ist ein dreifaches Tau, es ist das dreifache Zeichen der Verneinung und heißt: Gott existiert nicht!

Ihm gegenüber ist jenes Zeichen dreifach, das auf allen Stirnen der gefallenen Engel zu sehen ist, einem V oder etwas Ähnliches. Es ist das Zeichen des Hasses, der Spaltung, der Zersplitterung (Zerstörung).

Im rechten Feld ist ein Kreis, der aus einer in sich geschlossenen Schlange gebildet ist (1. Geh. Siegel). Es bedeutet das völlige Einschließen der Erde durch die Schlange, die da heißt Satan.

Im linken Feld ist ein ähnliches Zeichen, zwei von zwei Schlangen gebildete Kreise, die zusammenhängen. Im oberen Kreis steht der Name Satans, im unteren Kreis ist ein Kreuz; es bedeutet die Einschließung und Besiegung jeder von Gott geschaffenen Seele durch Satan, dem Fürsten der Erde.   - August 2010  – (cpc)†

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