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Über die Ehrfurcht vor dem Leben

Ein großer Kummer erfüllt mein Herz! - Die Abtreibung ist das grausamste Verbrechen, das ein Mensch begehen kann. Es gibt keine passende Worte, um eine solche Schuld zu definieren, aber der Mord an einem kleinen, wehrlosen Geschöpf, das nicht selbst beschlossen hat, auf die Welt zu kommen, sondern dem WIR ein Recht auf Leben gegeben haben, um es ihm dann wieder auf eine furchtbare und schmerzliche Weise zu entreißen, ist eine Gräueltat, die nur wenigen verziehen wird.

Nein, es gibt keine Worte, um die Urheber solcher Blutbäder zu bezeichnen; denn wisst, es gibt Leute, die im Verborgenen arbeiten, um eine gewisse Mentalität zu schaffen. Ja, sie sind die Zerstörer der Menschheit, die niederträchtigsten Wesen der ganzen Welt. - Sie erklären, dass wir nicht neues Leben zeugen und zeugen lassen, da die Welt schon überbevölkert ist und Gefahr läuft, nicht das Notwendige zum Überleben zu besitzen.

Glaube mir, das ist eine gotteslästerliche Behauptung! Kann ein allmächtiger und unendlich barmherziger Gott, ein Gott der unermesslichen Liebe, Leben schaffen, um es dann zum Tode zu verurteilen? Wie kann der allerheiligste Gott den Menschen zum Leben rufen, ohne ihm das Notwendige an Nahrung zu geben? - Nein, Kinder meines Herzens, das ist nicht möglich. Wisst, meine Lieben, das ist nicht möglich. - Der allerheiligste Gott, der über das Universum herrscht, sieht alles und sorgt für alle. Er gewährt jedem Lebewesen das, was es zum Leben braucht. Es ist wahr, es gibt große soziale Ungerechtigkeiten und vom Hunger geplagte Völker; es gibt immer noch Elend und Hunger in dieser armen Welt. Aber wie ist das zu erklären? - Nun, ihr wisst, liebe Kinder, dass Gott allen seinen Kindern das Notwendige zum Leben gewährt; doch wir können nicht leugnen, dass die Menschheit sich sehr oft nicht den Gesetzen Gottes unterwirft.

Sagt mir, wie viele überwinden ihren Egoismus, um dem zu helfen, der schwach ist und Hunger leidet? Wie viele strecken ihre Hand aus, um den Armen etwas zu geben? Seht, so haben sich im Lauf der Jahrhunderte die sozialen Unterschiede gebildet. - Meine lieben Kinder, es ist wahr, dass wir hier einem großen Geheimnis gegenüberstehen; aber wir müssen immer sagen, dass Gott sieht und vorsorgt. - Kinder, schaut auf das Neugeborene, das ich damals in die Krippe gelegt habe! - Liebe Kinder, o ja, welch eine Armut, welch eine Kälte in jener dunklen Nacht! - Ja, Kinder meines Herzens, es ist wahr: wie viele Kinder haben kein anständiges Heim und keine notwendige Nahrung! - Es ist wahr! - Meine teuren Kinder, wisst aber, dass dank der unendlichen Liebe und Barmherzigkeit des Herrn kein Mensch von Gott verlassen ist, und wenn er in seinem kleinen Leib leidet, so frohlockt er in seiner Seele. Er ist doch immer ein Kind Gottes und zu einer ewigen Glückseligkeit bestimmt.

Viele aber argumentieren nicht mit Einbezug der Übernatürlichen Gesetze. Sie verneinen das Leben im Namen einer vorgegebenen sozialen Gerechtigkeit. - Nein, derjenige ist kein Verfechter der sozialen Gerechtigkeit, der sich gegen das Leben und auch gegen den Schöpfer des Lebens stellt. - Nein, meine Kinder, es gibt zwei Wege auf dieser Welt: der eine ist für jene, die Gott folgen und mutig den Weg des Glaubens einschlagen; der andere für alle, die nicht an Gott glauben, ihren eigenen Gedanken nachgehen und Schlüsse ziehen, die sie auf den Weg des Todes führen. - Ein Mensch, der keinen Glauben besitzt, kann nur vernichten, und so entstehen riesige Kriegsmaschinen, furchtbare Waffen und auch wahnsinnige Theorien, um eine Übervölkerung der Welt zu verhindern und die Abtreibung zu rechtfertigen. - Kinder, merkt euch, wenn ihr diesen Weg eingeschlagen habt, dass er zum Tod, vielmehr zu einem ewigen Tod, führt! Man darf keine Ausflüchte mehr suchen in einer Zeit, die ich zu meinem großen Bedauern als die schlimmste der ganzen Weltgeschichte bezeichnen muss.

Nie in den vergangenen Jahrhunderten hat es solche Massaker von Unschuldigen gegeben.

Nie hat es einen so niederträchtigen Egoismus gegeben, der durch die heimtückische Verbreitung der Droge zum Tod von tausend und abertausend Jugendlichen führt.

Nie hat es in der Welt eine so schamlose Verbreitung von Irrlehren gegeben, die den Menschen vom rechten Weg abbringen und Sünden über Sünden erzeugen.

Und ich muss euch sagen, Kinder, dass die Stunde gekommen ist, da dies alles ein Ende haben wird mit dem Beginn eines neuen, strahlenden und wundervollen Zeitalters. Aber um welchen Preis werden wir es erreichen? Fragt euch in der Tiefe eures Herzens.

Gott lässt sich nicht täuschen, Gott kann sich nicht täuschen! Darum bereitet euch auf große Überraschungen vor. Glaubt nicht, dass man immer sicher und selbstbewusst auf dem Weg der Sünde fortschreiten kann. Gott ermöglicht es nicht mehr länger! Er greift ein, erwartet und hofft, das ist wahr, von seinen besten Kindern gewaltige gute Werke; doch das Böse hat leider so um sich gegriffen, dass eine Läuterung unerlässlich wird. - Diese Schmach, dieses Meer der Sünden, muss abgewaschen werden, und ich muss sagen: die Gebete der Guten, das Flehen der Demütigen, der Kranken, der Schwachen und der Leidenden in dieser Welt genügen nicht mehr!

Viele Male habe ich meine Kinder auf diese Wahrheit hingewiesen: man kann nicht das zurücknehmen, was man versprochen hat. Man kann nicht ein Kind, das ein Recht hat zu leben und sich in dieser Welt zu entfalten, wegschneiden wie man eine Schnur abschneidet! Nein! Niemand hat dieses Recht, und ein Gotteslästerer ist der Mensch, der sagt: „Ich kann es nicht ernähren und großziehen, dieses Kind.“ Nein! - Wie kann die Liebe Gottes, die auch dem niedrigsten Wesen auf dieser Erde beisteht, einem menschlichen Wesen, das im Mutterschoß heranwächst und dann zur Welt kommt, seine Hilfe verweigern? - Meine Kinder, vergessen wir nie, was im heiligen Evangelium geschrieben steht: Gott ist Liebe! Und in seiner Liebe sorgt Gott für die gesamte Schöpfung.

Meine Kinder, und so endet diese Botschaft, die ich in der Fülle meiner Liebe und meines mütterlichen Schmerzes an die Welt richte. Betet und verbreitet diese Wahrheit: Gott, der Schöpfer des Lebens, erträgt jene nicht, die Tod verbreiten! - Gott sei gepriesen, da ich so klar und wirkungsvoll zu euch habe sprechen können! - Gott sei mit euch!  - Maria –

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