Top-GBrief-2

Wer sich im Umgang mit einer Schwangeren befleckt,

ist ein Mörder

Ich will auch nicht, dass der genannte Akt zwischen Mann und Frau gesetzt wird, wenn schon der Keim für ein Kindlein im Schoß der Frau ruht, damit nicht die Anlage für dieses Kindlein mit überflüssigem, verdorbenem Samen verunreinigt wird, bevor die Reinigung bei seiner Geburt erfolgt ist; dann darf dieser Akt wiederum aus Liebe zur Nachkommenschaft, in aufrichtiger Gesinnung und nicht leichtfertig, vollzogen werden. So ist das Menschengeschlecht dazu bestimmt, in ehrenhafter Selbstbeherrschung neues Leben zu zeugen und nicht so, wie es törichte Menschen beredt verkünden, die sagen, es sei erlaubt, seiner Leidenschaft nach Gelüsten zu frönen, indem sie sprechen: „Wie können wir uns so unmenschlich enthalten?“ 0 Mensch, wenn du auf den Teufel blickst, stachelt er dich zu allem Bösen an und tötet dich mit seinem todbringenden Gift; schaust du aber auf Gott, leistet er dir Hilfe und macht dich keusch. Verlangst du bei deiner Tat mehr nach Lust als nach Reinheit? 

Die Frau ist dem Mann unterstellt und er sät in sie seinen Samen, wie er auch die Erde bearbeitet, damit sie Frucht bringe. Bearbeitet der Mensch etwa die Erde, dass sie Dornen und Disteln hervorbringe? Keineswegs, sondern dass sie gute Frucht bringe. So soll sich auch das Bemühen des Menschen auf die Liebe zur Nachkommenschaft und nicht auf zügellose Ausschweifung richten. - So weint und klagt also vor Gott, ihr Menschen; ihr verachtet ihn so oft in euren Sünden, wenn ihr in gar böser Unzucht euren Samen vergeudet und so nicht nur Ehebrecher, sondern auch Mörder werdet; denn ihr habt den Spiegel Gottes verworfen und befriedigt eure Lust, wie es euch passt. - Deshalb verfolgt euch der Teufel immer bei diesem Tun, weil er weiß, dass ihr mehr nach der Befriedigung eurer Begierde trachtet, als dass ihr auf die Freude an Nachkommen blickt.

Hört also, die ihr auf den Türmen der Kirche wacht! Nicht mich klagt an bei eurem Ehebruch, sondern schaut auf euch selbst; denn wenn ihr zum Teufel eilt, während ihr mich verachtet, vollbringt ihr unerlaubte Taten und wollt nicht keusch sein.  – Jesus -

- + -

Empfehlung der Keuschheit

Doch jetzt wende ich mich an meine überaus geliebten Schafe, die als Samen der Keuschheit in meinem Herzen Wurzeln geschlagen haben. Denn die Jungfräulichkeit stammt von mir, weil auch mein Sohn von einer Jungfrau geboren wurde. Und darum ist die Jungfräulichkeit der schönste Obstbaum unter allen Fruchtbäumen der Täler, und hochgeachtet unter allen Großen, die im Palast des unvergänglichen Königs stehen; sie ist nämlich nicht der Gesetzesvorschrift unterworfen, weil sie der Welt meinen Eingeborenen schenkte. - So sollen denn aufhorchen, die meinem Sohn in der Unschuld freiwilliger Keuschheit und in der Abgeschiedenheit trauernder Witwenschaft folgen wollen; hervorragender ist nämlich die Jungfräulichkeit, die nie befleckt wurde, als das Witwentum nach dem Joch der Ehe; doch nach dem schmerzlichen Verlust des Mannes ahmt das Witwentum die Jungfräulichkeit nach. Mein Sohn litt nämlich viele Schmerzen an seinem Leibe und unterzog sich dem Kreuzestod; daher werdet auch ihr ihm zuliebe viele Drangsale erdulden, wenn ihr in euch überwindet, was durch Sündenlust und den Genuss des Apfels gesät wurde.

Doch werdet ihr es ertragen müssen, wenn dem Brand der Begierde Samenergüsse entströmen, weil ihr nicht so rein sein könnt, dass sich nicht heimlich die Schwäche der menschlichen Gebrechlichkeit bemerkbar macht. Bei dieser Drangsal müsst ihr meinen Sohn nachahmen, euch selbst Einhalt gebieten, die Flamme der Begierde in euch löschen und die anderen Laster dieser Welt, wie Zorn, Stolz, Leichtsinn u. ä. verwerfen und so diesen Sieg in tapferem Kampf vollenden. Dann werden diese Gefechte mit großer Herrlichkeit und reicher Frucht, strahlender als die Sonne und lieblicher als der Duft der Liebe vor mir erscheinen, weil ihr meinen Eingeborenen in seinem Leiden nachahmt, wenn ihr die brennende Begierde in so tapferem Kampf niedertretet. Und wenn ihr darin ausharrt, wird euch im himmlischen Reich große Herrlichkeit zuteil.

0 ihr lieblichen Blumen, meine Engel bewundern euren Kampf, wie ihr über den Tod hinwegschreitet, ohne euch im giftigen Kot der Welt zu beflecken, obwohl ihr einen fleischlichen Leib habt. Auf diese Weise missachtet ihr ihn, so dass ihr, an Reinheit den Engeln ähnlich, glorreich in ihrer Gesellschaft verweilen dürft. Freut euch deshalb, wenn ihr so ausharrt, denn ich bin mit euch, wenn ihr mich gläubig aufnehmt und in der Freude eures Herzens mein Wort verwirklicht.  - Jesus –

- 15440904.0428 -

Seite noch oben

Index:Gebote

Mystik

AKE-Visionen

       Bitterlich   

Exorzismus

GB-Visionen

 

Zeitung

Mystik

SB

 

Externe Links

Top-GB-Engelwelt