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Engel - Mensch - Dämon

In den an Gabriele Bitterlich gerichteten Offenbarungen über die Engel und die Dämonen, die in den 50er Jahren übermittelt wurden, finden sich konkrete Darstellungen über den Verlauf des Kampfes Engel gegen Dämon, Gut gegen Böse, bei dem es sich um einen erbarmungslosen Kampf handelt, „der morgen stärker sein wird, als er heute ist“. In den Notizen vom August 1957 heißt es u.a.: „Die Bewohner des Abgrunds sind aufgestiegen, ihr letztes Drittel wird das Chaos auslösen. Die Erde ächzt wie in Wehen. Ihr Lebensatem vergiftet immer mehr, ihre natürliche Wirksamkeit wird geknebelt. Noch ist die Hilfe der Kirche durch die Engel nicht breit ausgelegt, die Dämonie hat die Oberhand. Das Kennzeichen des Dämons ist aber Gebrochenheit. Daher ist er auch in seinem Weitblick bei aller steigenden Macht gebrochen, obwohl er noch tausendmal weitblickender ist als der Mensch.

Die Dämonen vernebeln sich gegenseitig. Einer will dem anderen die Macht auf Erden streitig machen. Es kämpfen die Bealiten gegen die Ismaeliten, sie sind in sich uneins, jeder will die Weltmacht an sich reißen. Gemeinschaft kämpft gegen Gemeinschaft, um Verwirrung nicht bloß dem einzelnen Menschen, sondern ganzen Völkern zu bringen.“ Das erklärt das Verhalten von bösen Menschen und Gruppen, die sich ebenfalls nicht einig sind. Das geht hin bis zu Nationen, die unter dem Einfluss der Dämonen stehen und andere Nationen unterdrücken und bekämpfen, um die Weltherrschaft zu erreichen. Einig sind sich die Dämonen nur im Kampf gegen die Kirche von Rom. An der Spitze steht der größte Kirchenhasser, der Dämon lsmael, der ein gestürzter Cherub ist. Er ist auch der große Widersacher Mariens.“

In ihrem Kampf gegen das Kreuz spielen dämonische Symbole eine wichtige Rolle. Die dem Kreuz trotzen, haben sich als ein Zeichen aus dem heidnischen Sonnenkult das Hakenkreuz ausgesucht, unter dem das 3. Reich in den Abgrund marschierte. „Ein ähnliches Zeichen ist das Pentagramm Luzifers, das Fünfeck, das auch Davidsstern heißt, Prägung der Kabbalah (Anmerkung: Jüdische Magie) und später aller Gott feindlich gesinnten Clubs. Sogar freimaurerische Herrscherhäuser, z.B. auch in Italien, haben sich den Fünfstern als Kennzeichen (in Fahnen und Staatsemblemen) gewählt. Hunderte von Nationen haben den Fünfzackstern in ihren Fahnen, darunter die USA und die Sowjetunion. Noch so ein Zeichen ist das Belialszeichen Dreieck und Zirkel, das alte Freimaurerzeichen, jetzt Signum der Loge. Diese Zeichen tragen die Dämonen unverändert. Sie sind ihr ‚Ausweis‘ und sie werden sie bis zum großen Gericht haben. …

Wenn das Pentagramm das persönliche Zeichen Luzifers ist, dann ist das Glasfenster in der Josefskapelle der Basilika von Fatima, in dem sich zahlreiche Pentagramme und Fünfzacksterne befinden, der „Ausweis“ des Teufels im Marienheiligtum. Durch kein anderes Beispiel lässt sich beweisen, wie der Teufel die Oberhand auch in der Kirche gewonnen hat. Zwei deutsche Familien entdeckten kürzlich das Schandmal auf ihrer Pilgerfahrt. Dabei befindet sich das Pentagramm-Fenster schon seit zehn Jahren in der Basilika. In dem Bitterlich-Text heißt es weiter: „Dann aber haben sie noch Verständigungszeichen, womit sie die Menschen in ihr Vorhaben einspannen ... Das gebräuchlichste davon ist das Schin-Zeichen in Form eines kurzen Tartaren-Schwertes.“ Die Dämonen haben auch untereinander Zeichen, mit denen sie ihre Angriffswege kundtun. Es sind zumeist Linien, die den Weg bedeuten; und da, wo sie den Kopf der Schlange zeichnen, ist der Angriff.

Die Begriffe aus der Welt der Dämonen sind das Eierlegen, das Hauchen oder Anblasen, die Zeichen und Zahlen, deren Deutung und Zusammenhang. Das Eierlegen ist die bewusste Annäherung an die Tierwelt und zugleich das Gegenstück zum göttlichen Samen, von dem Christus oft gesprochen hat. Das Samenkorn, das in die Erde fällt, stirbt und dann reiche Frucht trägt, ist das Sinnbild der Hingabe des Lebens für Gott. Der Dämon will die Rettung der Seelen verhindern und umschleicht den Menschen, um zu prüfen, durch welche Lücke er aufgrund des Verharrens in der Sünde eindringen und seine „faulen Eier“ legen kann. Hier haben wir wieder die Nachäffung des Heiligen, die bis hin zur „Schwarzen Messe“ führt, in deren Verlauf Hostien geschändet werden.

Ist der Dämon eingedrungen, beginnt er mit seiner Zerstörungsarbeit, die sich im geistigen Bereich auswirkt. Der Mensch wird bequem, gleichgültig, hochmütig, lieblos gegen andere, egoistisch. Die böse Brut geht auf, wird hochgezüchtet und aufgeblasen, sie wuchert auf andere Schwächen über, „genau wie beim Krebs“. Der Mensch beginnt von innen zu erkranken. Dies ist die harte Sprache der Prophetie, die nichts anderes ist als die Fortsetzung der früheren Prophetie. „Man könnte einwenden, der Mensch könne nichts dafür, das ist eben eine Seelen-Erkrankung mit tödlichem Ausgang. Doch freilich kann der Mensch dafür. Wir müssen das Wort Gottes nicht nur hören, sondern es auch befolgen. Und wie oft mahnt der Herr: Wachet und betet. dass ihr nicht in Versuchung fallet Selig der Knecht, den der Herr wachend findet! Wachet, denn der Böse geht umher wie ein brüllender Löwe. Wachet, denn ihr wisst nicht die Stunde! Seid achtsam und wachsam!“

„Das Anhauchen ist ein dämonischer Kraftdruck auf die Seele. Es beginnt mit der Beeindruckung durch äußere Mittel, in stummer Form durch Bild-Eindruck, in äußerer Form durch Anzüglichkeiten, Spott, Bedrängung. Der Dämon kann z.B. das Angesicht eines Menschen, der nicht durch die Gnade unangreifbar geworden ist, behauchen, z.B. bei jungen Menschen, die dann wie magisch anziehend auf die anderen wirken. Oft steht der ‚Hauch des Bösen‘ in einem Zimmer, es ist ein Fluidum darin, das seelisch bedrückt, bedrängt, in Unruhe bringt. Das kommt in der Umgebung von Menschen vor, welche sich mit Magie, mit dämonischen Büchern abgeben oder die von Dämonen arg bedrängt sind. Merkt der Seelsorger dies, muss er der Sache gründlich nachgehen und diese Schriften, Aufzeichnungen und Bilder entfernen, den Exorzismus beten, ausräuchern und ausweisen und von der bedrängten Seele eine Lebensbeichte abnehmen.“

Man sieht das Gesicht eines modernistischen Priesters förmlich vor sich, der diese Zeilen gelesen hat. Andere werden sich an eigene Erfahrungen erinnern. So hört man immer wieder von Menschen, die behaupten, sie wüssten sofort, was los ist, wenn sie einen Raum betreten. Diese Menschen haben noch eine Antenne für den „Hauch des Bösen“. Die himmlischen Ratschläge für den Priester wirken heute fast absurd, denn die meisten wissen nicht, was magische Einflüsse, Umsessenheit oder Besessenheit sind. Man denkt an psychische Störungen und ruft den Psychiater. Aus der Geschichte der Heiligen und Mystiker wissen wir, wie oft diese in der Psychiatrie gelandet sind, weil man ihre Ekstasen und Visionen für geistige Defekte hielt. Ebenso wenig erkennen die Priester die Wirksamkeit des Widersachers.

In der gleichen Botschaft wird an das Vorgehen der früheren Missionare erinnert: „Wie haben es die Glaubensboten früher gemacht? Sie haben nicht einfach den Altar Gottes inmitten ‚Feindesland‘ oder bei den Bekehrten aufgestellt. Sie haben erst die Bäume gefällt und verbrannt und die Altäre (der Heiden) umgestürzt, und sie haben sehr richtig daran getan. Man kann erst dann gründlich durchgreifen, wenn die betreffenden Schriften, Bilder und Amulette wirklich verbrannt wurden und die Asche in fließendes Wasser kommt.

Der ‚menschliche Durchstrahler‘ ist eine sehr weit verbreitete Gestalt. Es ist ein von einem Dämon so gut geleiteter und ihm höriger Mensch, dass der Dämon durch ihn durchstrahlen kann auf seine Opfer, indem er mit seinem Strahl nur mit einem Blick, dem Wort, der Tat den Einfluss dieses Menschen umkleidet. Man sagt dann: ‚Aus diesen Augen hat mich direkt der Teufel angesehen‘. Oder man sagt, ‚es wird einem direkt unheimlich bei diesem Menschen'. Der Mensch kann den ‚Durchstrahler‘ für fast alle Dämonen abgeben und wird sozusagen spezialisiert für das den Dämonen eigene Gebiet. Das heißt z.B., dass die Zeugen Jehovas einen menschlich fast unglaublichen Fanatismus und eine Zähigkeit entwickeln, ohne dabei große Persönlichkeiten zu sein ... Man merkt dies bei fast allen Sekten, diesen Fanatismus. Der Dämon lässt sein Opfer kaum mehr aus; eine Bekehrung ist nur in ganz seltenen Fällen möglich. Die ‚Durchstrahler‘ sind die Hauptbewohner der Hölle, weil sie willensmäßig und bewusst mit dem Bösen mittun und gegen Gott arbeiten.“

Vor diesem Hintergrund müssen wir die zahllosen Sekten, die die Erde überfluten, mit ganz anderen Maßstäben beurteilen. In Soweto, der größten schwarzen Stadt Südafrikas, gibt es mehr als 600 verschiedene religiöse Vereinigungen, von denen die meisten okkulte Sekten sind. Weite Teile Afrikas stehen noch heute unter dem Bann dämonischer Magie. Die scheinbar großen Erfolge der christlichen Missionare müssen mit Vorsicht betrachtet werden. Bei vielen Schwarzen mischen sich noch heute magische und christliche Formen zu einer gefährlichen Mischung. Solange die dämonischen Kulte nicht restlos ausgemerzt sind, wird es die Kirche in Afrika schwer haben, und nicht nur dort, sondern auch in ganz Lateinamerika und in Asien.

Der Aufmarsch der dämonischen Sekten in Europa ist die Antwort auf das Versagen der Kirche. Die Beseitigung des Teufels aus der katholischen Lehre ist der größte Triumph Satans in der Neuzeit. Damit entfallen auch das Böse und die Sünde. Und wenn es keine Sünde gibt, brauchen wir auch keine Beichte. Hier beginnt das Elend des heutigen Katholiken. Wer seit Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr zur Beichte geht, öffnet sich automatisch den Versuchungen. Da die Kirche ohne die Auseinandersetzung mit dem Bösen auch noch langweilig geworden ist, wendet man sich den Sekten zu, die scheinbar Aufregendes zu bieten haben. Nehmen wir nur die Reinkarnation, die Wiederkehr des Menschen zu einem neuen Leben. Warum soll ich mich anstrengen, wenn ich noch eine neue Chance bekomme? - Alle Irrlehren der Geschichte sind mit der neuen Invasion des Okkulten wiedergekommen. Und der Christ ist diesem Ansturm hilflos ausgeliefert, denn die Kirche hat ihn im Stich gelassen. Sie warnt ihn nicht, sie klärt ihn nicht auf. Sie weiß nichts von Teufel und Dämonen - und auch nicht viel von den Engeln. Hätte die Kirche die Offenbarungen über die Engel und Dämonen von Gabriele Bitterlich und später die von Maria Magdalena M. ernst genommen und anerkannt, wären viele gerettet worden. – (cpc) †

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