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Al-Qaida-Terroristen säubern den Irak von Christen

- Juli 2006 -

Im Irak werden Christen systematisch aus ihren Wohngebieten vertrieben. Nachdem Al-Qaida-Terroristen im Oktober vergangenen Jahres den Islamischen Staat Irak ausgerufen haben, wurde mit der „Säuberung“ der christlichen Wohngebiete in Bagdad und anderen Orten begonnen. Die US-Truppen seien nicht in der Lage, diese Verfolgung aufzuhalten, da sie die Stadt nicht kontrollieren könnten. Dies berichtet die „Los Angeles Times“.

Hintergrund: Die christlichen Familien würden vor die Wahl gestellt, Muslime zu werden, eine Sondersteuer zu zahlen oder ihre Häuser zu verlassen. Den christlichen Stadtteil Dora haben rund 500 Familien verlassen, viele andere sind vertrieben worden. US-Truppen hatten im Herbst versucht, Dora zu schützen, zogen sich aber später zurück. Heute wird der Stadtteil von Terroristen kontrolliert. Inzwischen gibt es in Dora fast keine Christen mehr. Laut Bericht der Zeitung habe das US-Militär im Winter noch einmal versucht, die Existenz der Christen zu sichern, was aber auf Dauer nicht möglich gewesen sei.

Major Kirk Luedeke, der für Dora zuständige Militärsprecher, sagte der Zeitung, die Soldaten seien überrumpelt worden. „Wir wussten, dass da etwas vorging, aber nicht, wie weit das reicht.“ Yunadam Kann, einer der führenden christlichen Politiker des Iraks, berichtete, dass das US-Militär am 25. Mai mit einer Kampagne gegen die Terroristen in Dora begonnen habe, nachdem die Vertreibung der Christen begonnen hatte. Die Zahl der Christen im Irak ist durch Flucht und Vertreibung stark zurückgegangen. Allein die größte Kirche, die mit dem Vatikan verbundene chaldäische, ist nach Schätzungen seit dem Jahr 2000 von 1,5 Millionen Gläubigen auf rund 500.000 geschrumpft.

Kommentar: Im Stile von Stalin und Hitler säubern die Islamisten - in diesem Falle sunnitische - das Land von Christen. So machten sie es im Südsudan, in Nigeria und in allen arabischen Ländern. Während der deutsche christliche Innenminister die Moslems zum Bestandteil der Bundesrepublik erklärt, betreiben diese in anderen Ländern Ausrottung und Völkermord. „Terroristen entscheiden ohne Skrupel, wie sie ihre Feinde angreifen - das kann der Staat nicht“, schrieb die linke „Süddeutsche Zeitung“ Anfang Juli.

Diese Einstellung führt unweigerlich zum „Krieg der Kulturen“, denn der Tag ist nicht fern, an dem die westlichen Staaten jene Länder angreifen werden, aus denen die Terroristen kommen oder die diese unterstützen. Dabei ist der Iran das erste Ziel, nachdem nachgewiesen wurde, dass irakische Terroristen in großer Zahl in Iran ausgebildet und schwer bewaffnet über die Grenze wieder zurückgeschickt werden. - (cpc)†

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