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Deutsche Kinder für den „heiligen Krieg“?

- Februar 1988 -

Seit Jahren bemüht sich die katholische Kirche um einen Dialog mit dem Islam. Das vatikanische Sekretariat für die Nichtchristen betont immer wieder, es entspreche dem Geist des Evangeliums, den Richtlinien der Kirche und „der Stimme der Zeit“, auf die Muslime mit Achtung und Sympathie zu schauen und geduldig Wege zu suchen, um mit ihnen in Kommunikation zu treten. Das Werben Roms ist bisher auf wenig Gegenliebe gestoßen. Der Islam hat auf die Einladungen zum Dialog nicht geantwortet. Rom übersieht nicht die schwerwiegenden Unterschiede zwischen Christentum und Islam, verweist aber auf theologische und ethische Gemeinsamkeiten, die angeblich Christen, Muslime und Juden im Glauben an Gott vereinten.

In der praktischen Arbeit der Kirche in Deutschland gibt es - vor allem in der Arbeit der Caritas - eine Fülle von Kontakten zwischen Christen und Muslimen. Caritaspräsident Dr. Hüssler wies noch 1982 darauf hin, dass auf beiden Seiten noch Ängste und Unsicherheiten zu überwinden seien. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es wohl überwiegend die Ängste von Katholiken sind, die im Zusammenleben mit Muslimen oft die schreckliche Erfahrung machen mussten, dass ihre religiösen Empfindungen nichts gelten, wenn sich ihre Partner als Vertreter des fanatischen Islam entpuppen.

Die katholische Kirche ist in ihrer Toleranz gegenüber Muslimen durch niemanden zu übertreffen. Wir bieten den Moslems sogar unsere Kirchen für ihre Kulthandlungen an. Selten aber wird in unserer Kirche ausgesprochen, welches Leid zum Beispiel deutsche Mädchen und Frauen erfahren, die sich unwissend und naiv auf eine Verbindung mit Moslems eingelassen haben. Muslime kennen in der Regel gegenüber Christen und Heiden keine Toleranz. Islam bedeutet Hingabe und Unterordnung. Jeder muss sich Mohammed unterwerfen, auch der christliche Partner. Natürlich gibt es verschiedene Strömungen im Islam, auch gemäßigte und konservative, aber im Augenblick beherrschen die radikalen Kräfte das Bild, auch in Deutschland.

 

Lesen Sie den Brief einer verzweifelten Mutter, die über die sechsjährige Leidenszeit ihrer Tochter berichtet:

Der Grund, warum ich mich an Sie wende, ist ein Anliegen, ein furchtbares Leid, das über unsere ganze Familie hereingefallen ist. Es betrifft unsere Tochter, die verheiratet ist mit einem Palästinenser, einem radikalen Moslem, und einen Buben von 6 Jahren hat. Ich war einmal in einem Vortrag in unserem Pfarrsaal. Der Vortrag wurde von einem Pater gehalten über Religionen und vor allem, wie es mit dem Islam aussieht. Er berichtete, ein religiöser Terrorist sei viel schlimmer als die politischen. Sie kommen zu uns, suchen sich ihre Opfer, Frauen, die nicht im Elternhaus leben. Sie beobachten, ob diese Frau einen Freund hat oder Freunde. Sie machen sich recht freundlich und hinterhältig an ihr Opfer ran, versuchen, das Elternhaus auszuschalten, und diese Frauen gehen alle zugrunde. Erst wenn diese Frauen schwanger sind, werden sie geheiratet. Diese Terroristen wissen über unsere Gesetze Bescheid, dass Eltern nicht helfen können, weil nach dem Gesetz diese Frau selber etwas unternehmen müsste. Und da beginnt die Tragödie.

Unsere Tochter stand noch im Studium, natürlich doppelter Druck, eingeschüchtert, verwirrt. Sie sagte zu uns, nach dem Studium ließe sie sich scheiden. Als unsere Tochter im Krankenhaus war, einen Buben geboren hatte, hat sie uns angerufen, wie unmenschlich dieser Mensch nach der Geburt zu ihr war. Er sagte zu ihr, dass das Kind Mahdi heißen soll. Sie antwortete, mit diesem Namen leidet ja das Kind in Deutschland. Er gab ihr eiskalt zur Antwort, das Kind bliebe nicht in Deutschland. Er ließe sich schon was einfallen, das Kind zu entführen.

Als Mutter war ich bestürzt und habe diesen Menschen angerufen. Er sagte am Telefon zu mir (das Gespräch dauerte 2 Stunden), das Kind müsse der Revolution geopfert werden. Erschrocken erwiderte ich: „Tut Dir das unschuldige Kind nicht leid?“ Nein, sagte er, das muss sein, er ist für die Revolution, sein Leben bedeutet ihm nichts. Das Kind muss beschnitten werden.

Mit einer Selbstverständlichkeit sagte er, er habe auf Elvira von 8 Uhr bis 12 Uhr nachts eingeredet, dann sei sie „zur Einsicht“ gekommen. Er hat die Unterschrift für den Namen erpresst, er brauchte sie für das Standesamt. Der sogenannte Name ist der Revolutionstitel für die Revolutionsführer im „heiligen Krieg“. Der Standesbeamte wollte von der jordanischen Botschaft wissen, ob das ein Name sei. Er soll schriftlich den Beweis bringen. Den brachte er nicht. Nach vier Wochen sagte er, die Botschaft habe nicht geantwortet. Dann gab der Standesbeamte nach und der Name wurde eingetragen. Diese Sache ist fast 6 Jahre her. Was wir an seelischem Kummer bisher mitgemacht haben, ist nicht auf Papier zu schreiben.

Unsere Tochter ist dann nach einem halben Jahr zu uns gezogen, was sie mitgemacht hat, sagte sie, das war die Hölle. Ganze Nächte redete er auf sie ein bis zur Erschöpfung. Er schlief sich dann am Tage aus, wollte Ruhe haben, die Tochter musste in die Vorlesung, er passte nicht auf das Kind auf. Als die Tochter bei uns zu Hause war, ging sie zu Rechtsberaterinnen und erkundigte sich, wie die Sache aussieht, was eine Scheidung betrifft. Aber bei unseren Gesetzen, mit so viel falsch verstandener Freiheit, ist wenig Hoffnung, vor so einem gefährlichen Mann geschützt zu werden. Aus Angst ließ sie sich von diesem Mann wieder einschüchtern und ging wieder zu ihm. Unsere Tochter ist dann ins Mutter- und Kind-Heim gezogen. Was dieser Mensch dann an Gemeinheit sich alles leistete, kann ich nicht schreiben.

Unsere Tochter wurde immer mehr eingeschüchtert durch Drohungen. Wenn sie sich scheiden lässt, sagte sie, müssen wir woanders hinziehen. Sie kann nicht garantieren für unsere Sicherheit. Sie sagte uns, diese Religion ist unheimlich, lauter Blut, einen sinnlosen Tod muss so ein Kind sterben. Meiner Mutter erzählte sie, wenn der den Buben nicht kriegt, erschießt er ihn mitten auf der Straße. Die Terroristen, die in Wien drei Menschen umgebracht haben, die will er befreien helfen, das sind „Freiheitskämpfer“ und keine Terroristen. Zu unserem Schrecken erkannten wir allmählich, dass unsere Tochter auch den Verstand verliert.

Wir durften sie nicht mehr besuchen, obwohl wir die Miete im Heim bezahlten und auch für das Kind alles kauften. Als das Bafög zu Ende war, bekam sie Sozialhilfe. Vom Sozialamt aus wurde ihr eine Zweizimmerwohnung verschafft, von da ab wurde es immer schlimmer. Wenn ihr Vater sie besuchen wollte, wurde er vor der Tür jedes Mal abgewiesen mit irren Beschimpfungen. Ich hörte am Telefon diesen Menschen brüllen: „Schluss mit der dreckigen Familie, hole Polizei, hole Polizei!“ Ich habe den Enkel drei Jahre nicht mehr gesehen. Die Tochter ist nicht mehr fähig, sich gegen diesen Mann zu wehren. Sie ist jetzt arbeitslos, lebt von der Sozialhilfe.

Wir fühlen uns im christlichen Sinn verantwortlich. Ich ging zur Ausländerbehörde, meldete alles, gab alles zu Protokoll. Die Ausländerbehörde leitete alles weiter zum Polizeipräsidium. Nach kurzer Zeit musste Ich zur Vernehmung ins Präsidium, mein Sohn ging mit mir. In meinem Leben die erste Vernehmung, eine demütigende Angelegenheit. Nach einiger Zeit bekam ich Bescheid vom Staatsanwalt, der gegen mich ermittelte wegen falscher Verdächtigung. Der Kommissar erzählte uns dann, dass der Herr Ali, der Mann meiner Tochter, seit Februar 1985 keine Aufenthaltserlaubnis mehr hat, nur noch geduldet ist. Ich bekam von der Staatsanwaltschaft den Bescheid, das Verfahren sei eingestellt worden.

Meine Tochter kam zu uns das letzte Mal 1985. Sie erzählte mir, sie fühle sich wie ein Sklave, für sie gibt es nie mehr Freiheit. Am 4. Dezember 1986 haben wir unserem Enkel einen Nikolaus bringen wollen. Eine Stunde warteten wir, dann kam die Tochter von der Arbeit nach Hause ohne den Buben. Erschüttert ging ihr Vater weg, mit Tränen in den Augen. Später sagte sie zu ihrem Bruder, die traurigen Augen von Papa laufen ihr nach. Ich ging nicht gleich weg, wollte wenigstens das Bettchen vom Kind sehen. Plötzlich schrie sie mich an: „Geh oder ich hol die Polizei.“ Sie packte mich am Kragen, schrie gellend um Hilfe, bis ich draußen vor der Tür war. Die Nachbarin sah mich an, wie ich am ganzen Körper zitterte und nahm mich in ihre Wohnung.

Meinem Sohn ist aufgefallen, dass der Junge arabische Wörter spricht. Sie antwortete, das sei ein arabisches Gedicht. Später erzählte sie, dass der Vater den Jungen aus dem Kindergarten rausgenommen und ihn In den arabischen Kindergarten gesteckt hat. Wir müssen dieser Tragödie hilflos zuschauen, wie die Tochter und der Enkel zugrunde gehen. – (cpc)†

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