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Hier Jesus, da Mohammed

- November 2004 -

Ein Vergleich: Was Europa blühen kann, wenn es immer mehr islamisch wird 52,2 Millionen Muslime leben zur Zeit in Europa. Sollte die Türkei der EU beitreten, wären es fast 120 Millionen. In den letzten Jahren gab es von einzelnen Organisationen in der katholischen und in evangelischen Kirchen das Bestreben, die Gemeinsamkeiten zwischen christlichem und muslimischem Glauben zu betonen, ja zu behaupten, Allah und Jesus Christus seien eins. Dazu ein Kommentar von Uwe Siemon-Netto, promovierter lutherischer Theologie. Er pendelt als freier Journalist zwischen USA, Frankreich und Deutschland.

Werden künftig in Europa Ehebrecherinnen gesteinigt und Dieben Hände oder Beine abgehackt werden - immer freitags vor der Hauptmoschee nach dem großen Mittagsgebet? Wird die Stimme einer Frau vor Gericht nur halb so viel gelten wie die eines Mannes? Darf er sie nach streng festgesetzten Regeln schlagen, wenn sie zu aufsässig wird? Darf sie keinen Führerschein mehr besitzen, keine Hypothek aufnehmen? Werden europäische Heere in nicht allzu ferner Zukunft ausziehen, um mit Waffengewalt den Koran in alle Welt zu tragen - treu gemäß der Sure 8,12 des Korans, in der es heißt: „Haut (den Ungläubigen mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen“?

Das mag wie aberwitzige Panikmache klingen. Aber Vorsicht: Empfehlen Imamas in Frankreich und Spanien nicht bereits von der Kanzel das Auspeitschen unbotmäßiger Weibsbilder? Weisen nicht in norditalienischen Städten schon mysteriös Amputierte auf die Existenz geheimer Tribunale hin, die nach der Scharia, dem islamischen Recht, Strafurteile fällen? Und hat der Princeton-Professor Bernard Lewis nicht gerade in der Tageszeitung „Die Welt“ (Berlin) prophezeit, dass gegen Ende dieses Jahrhunderts die Moslems in Europa in der Mehrzahl sein werden? Unser Kontinent wird Teil des arabischen Westens oder Maghrebs werden. Das hat er gesagt.

Nur wer auf diesem glaubensschwachen Erdteil keinen Sinn für die ungeheure Kraft der Religion hat - und dies scheint bei den meisten Politikern und Eurokraten der Fall zu sein - verliert über diese Zukunftsaussichten für die nächsten Generationen keinen Schlaf. Diese vermeintlich aufgeklärten Snobs ahnen nicht, dass religiös motivierte Gegner ungleich gefährlicher sind als solche, die widernatürlichen atheistischen Illusionen nachhängen. Atheisten fürchten sich nicht vor einem Jüngsten Gericht, sondern vor dem Tod. Deshalb blieb uns ein Atomkrieg mit den Sowjets erspart. Aber religiöse Fanatiker glauben ja, in den Himmel zu kommen, wenn sie für eine vermeintlich gerechte Sache Flugzeuge entführen und in Wolkenkratzer rammen, Kinder zu Hunderten töten, wenn sie nepalesische Gastarbeiter abschlachten und Amerikaner vor laufender Videokamera enthaupten. „Jesus oder Mohammed - wo liegt der Unterschied?“ höhnen bei uns gottlose Eliten, die das Recht, auch diesen Unfug ungestraft zu schwafeln, dem Christentum verdanken.

Keinen Augenblick zu früh wagt jetzt ein Soziologe und lutherischer Pfarrer, Punkt für Punkt den Unterschied zwischen Gottes Sohn und dem „Propheten“ Mohammed zu nennen, dem der Florentiner Poet Dante Alighieri (1265-1321) in der „Göttlichen Komödie“, dem größten christlichen Weltgedicht, einen Platz in der untersten Hölle zugewiesen hat. Dort weint er nun in alle Ewigkeit. Nichts illustriert den Unterschied zwischen Jesus und Mohammed plastischer als dieses Beispiel, das der US-Soziologe Alvin J. Schmidt in seinem neuen Buch „The Great Divide“ (etwa: Die große Wasserscheide) hervorhebt: Als eine Ehebrecherin zu Jesus gebracht wurde, sprach er zum Volk: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ (Johannes 8,7) Und dann, als keiner warf, sagte er zu der Frau: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr.“ (Johannes 8,11) In einem ganz ähnlichen Fall, schreibt Schmidt, beteiligte Mohammed sich an der Hinrichtung - er warf den ersten Stein.

Jesus heilte Lahme und Blinde, fährt Schmidt fort, Mohammed verzog sein Gesicht, als ein Blinder flehend zu ihm kam, und wandte ihm den Rücken zu; Mohammed vollbrachte auch keine Wunder. Nirgendwo hat Jesus seinen Jüngern geraten, das Evangelium mit dem Schwert unter die Menschen zu tragen; nie hat er selbst Gewalt gegen einen anderen angewandt. „Mohammeds ganzes Leben war nach seiner Flucht von Mekka nach Medina (622 A.D.) ein Schlachtfest“, berichtet Schmidt. „Meinst du nicht, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich zwölf Legionen Engel schickte?“ ermahnte Jesus nach seiner Gefangennahme. Christus bat nicht um diese 72.000 Engel, sondern ließ sich kreuzigen. Mohammed hingegen ließ im Jahr 627 in einer jüdischen Siedlung 700 bis 800 Gefangene köpfen - und dies war nur eines von zahllosen Gemetzeln unter seinem Kommando.

Mit enormem Blutvergießen breitete sich der Islam noch zu Zeiten des Propheten und unmittelbar danach aus - bis nach Südwesteuropa, wo die Muslime schließlich 100 Jahre nach Mohammeds Tod in der Schlacht an der Loire zurückgeworfen wurden. In seinen ersten drei Jahrhunderten wuchs auch das Christentum, aber das einzige Blut, das dabei floss, war das seiner eigenen Märtyrer. Der Kirchenvater Tertulllian (ca. 160-220) nannte dieses Märtyrerblut die Saat der Kirche. Schmidt: „Der Islam hingegen tötete jene, die sich ihm widersetzten.“ Das aus dem Griechischen stammende Wort „Märtyrer“ bedeutet „Zeuge“, also etwas Positives. Wie Schmidt bemerkt, haben „Muslime heute diesen Begriff auf den Kopf gestellt. Bei ihnen ist ein Märtyrer einer, der sich selbst opfert, indem er sich in die Luft sprengt und unschuldige Menschen mit in den Tod reißt.“

Spätestens an dieser Stelle wird bei Vergleichen zwischen den beiden monotheistischen Religionen politisch-korrekt eingeworfen: „Ja, aber bedenken wir doch die Kreuzzüge und die Inquisition!“ Was normalerweise nicht gesagt wird, gibt Schmidt zu bedenken: Die Kreuzzüge und die Inquisition waren Verirrungen, für die man im Neuen Testament vergeblich Wurzeln sucht. Der letzte Kreuzzug liegt über 500 Jahre zurück. Und Christen haben nicht aufgehört, sich dieses bibelwidrigen Verhaltens ihrer Vorfahren zu schämen. Es ist bemerkenswert, dass andererseits die gleiche Clique postmoderner Intellektueller, die pausenlos das Christentum verächtlich macht, den Islam schönredet. Schmidt nennt das Beispiel des amerikanischen Religionswissenschaftlers Michael Sell, der aus einem Buch über den Koran alle Gebote, die den Heiligen Krieg befehlen, auslässt. Schmidt korrigiert diese Unterlassungssünde und listet am Ende seines eigenen Werkes 35 einschlägige Koranstellen auf. Mutig nennt Schmidt auch noch einige andere unbequeme Wahrheiten: Da ist die Tatsache, dass die Sklaverei zuerst im christlichen Westen abgeschafft wurde, während sie in vielen islamischen Ländern heute noch fortexistiert (dem kann hinzugefügt werden, dass Araber bereits Schwarzafrikaner versklavten, lange vor den Europäern).

Da ist zum anderen der historische Sachverhalt, dass die segensreiche Trennung zwischen Kirche und Staat auf das Christus-Wort zurückgeht: „So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ (Matthäus 22,21). Schmidt ruft wahrlich nicht zur Verfolgung von Muslimen auf, denn dies würde ja gerade der Grundaussage seines Buches widersprechen: dass das Christentum, im Gegensatz zum Islam, die Religion der Liebe ist. Wie die deutschen Islamwissenschaftlerinnen Christine Schirrmacher und Ursula Spuler-Stegemann (in ihrem neuen Buch „Frauen und die Scharia“), warnt auch der Amerikaner seine Landsleute und uns Europäer vor Blauäugigkeit.

Man nehme die im Islam weitverbreitete, qualvolle Praxis, die angebliche sexuelle Gier (Schirrmacher) der Frauen einzudämmen, indem man ihre Genitalien beschneiden lässt. Laut Ursula Spuler-Stegemann geschieht dies auch in Europa. „Jährlich sollen 2.000 bis 3.000 Mädchen (zu diesem Eingriff) in englische Privatkliniken geschickt werden“, schreibt sie. Auch in Europa, so haben mir Flüchtlinge aus den schrecklichen Muslimenghettos rund um Paris und Lyon versichert, werden offenbar Menschen gesteinigt. Wie das vor sich geht, schildert Spuler-Stegemann im Blick auf den Iran: „Die Körper der Männer werden bis zur Hüfte in Sand eingegraben, während weiße, über Kopf und Mund gezogene Leintücher sich langsam unter dem Steinhagel der Umstehenden färben. Frauen gräbt man bis zum Hals ein, wobei diese Strafe Frauen sehr viel häufiger trifft.“

Vergleichen wir dies mit der Aussage des saudi-arabischen Oberhenkers Muhammad Saad Al-Beshi, der nach dem Freitagsgottesdienst mit seinem wertvollen Schwert bis zu sieben armen Sündern die Köpfe abhackt, auch Frauen, nachdem er vorher verschiedenerlei Dieben Hände und Beine abgeschnitten hatte. AI-Beshi versicherte der Zeitung „Arab Newes“, er führe ein ganz normales Leben, schlafe nachts wunderbar und habe auch bereits seinen Sohn in seine „Kunst eingewiesen“, auf die er sehr stolz sei. Wie das? „Ich erfülle doch Gottes Auftrag.“ (idea) – (cpc)†

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