Top-GBrief-2

Iran bereitet das Volk auf das Kommen des „Erlösers“ vor

- Februar 2007 -

Der staatliche Rundfunk des Irans hat mit der Ausstrahlung einer Sendereihe über das bevorstehende Erscheinen einer messianischen Gestalt begonnen, die die Feinde des Islams schlagen und das shiitische Recht über die ganze Erde verhängen würde. Der „12. Imam“ und auch „Mahdi“ genannte Erlöser werde in Begleitung des „Propheten Jesus“ in Mekka erscheinen.

Hintergrund: Die erste Sendung wurde Anfang Januar mit dem Gedicht abgeschlossen: „Jauchze, o Herz, die Wunder des Messias werden bald in allen offenbar werden.“ Der Hauch des „Atems des Einen wird sehr bald spürbar werden. Sorgen und Melancholie sind nicht angebracht, stattdessen Freude ... In der vergangenen Nacht wurde mir angekündigt, dass der Erlöser kommen wird.“ Der Moderator ließ keinen Zweifel daran, dass nach dem Erscheinen des Messias-Erlösers-Mahdis „die demokratische Zivilisation nur noch in den Geschichtskunde-Museen zu finden sein wird“. Die Formulierungen erinnern an biblische Texte, was bedeuten würde, dass der Widersacher erneut Gott nachäfft, um die Menschen zu täuschen.

In der ersten Sendung hieß es: „Im Gegensatz zu den Ansichten der westlichen Theoretiker, die üblicherweise eine vage und finstere Zukunft des Menschen voraussagen, gehen die muslimischen Experten davon aus, dass der Geschichte des Menschen trotz aller Höhen und Tiefen ein spezifisches Schicksal beschieden sei.“ Die Hoffnungen der Muslime „auf die Realisierung eines so glücklichen Endes der Welt wird als ‚Erlösungserwartung‘ bezeichnet, was nichts anderes als die Hoffnung bedeutet, alle Probleme des Menschen würden am Ende der Zeit durch den Erlöser geregelt werden. Von dieser Erwartungshaltung sind alle erfüllt und inspiriert sie dazu, sich aktiv und enthusiastisch mit Finsternis und Unterdrückung auseinanderzusetzen, um eine Veränderung der gegenwärtigen Situation herbeizuführen. ...“

Aus diesen Formulierungen geht hervor, dass der islamische „Messias“ nichts mit Jesus Christus zu tun hat, der bei seinem Wiederkommen ein Gericht halten wird. Der muslimische Erlöser hat politischen Charakter und erinnert stark an Judas, der hoffte, Christus würde Palästina von der Besatzungsmacht der Römer befreien. In der Sendung wird behauptet, die kommende messianische Gestalt werde der direkte Nachkomme Mohammeds sein: „In Kürze, wenn er wieder erscheint, werden Friede, Gerechtigkeit und Sicherheit die Unterdrückung und die Täuschung der globalen Regierung überwinden, und die vollkommenste Welt aller Zeiten wird errichtet werden.“

Obwohl noch kein Datum genannt wurde, spekulieren die Muslime dennoch über Hinweise im islamischen Kalender. Der Mahdi wird, so kann man hören, eine entscheidende Schlacht gegen einen Nachkommen von Mohammeds Erzfeind Abu Sofyan führen, die sich in den Städten Kufa und Nadjaf abspielen würde. Später würde der Feind in Jerusalem entscheidend geschlagen werden. Nicht gerade zufällig spielen sich in Kufa und Nadjaf blutige religiöse Auseinandersetzungen ab.

Weiter hieß es in der Sendung: „Ein weiterer wunderbarer Augenblick bei der Rückkehr des Mahdi wird die Herabkunft des Propheten Jesus aus dem Himmel sein. Hazrat Mahdi empfängt ihn höflich und bitte ihn, die Gebete zu leiten. aber Jesus sagt: ‚Du bist dessen würdiger als ich‘. Wir lesen im Buch Tazkarat ol-Olia, ‚der Mahdi wird mit Jesus, dem Sohn Marias, kommen‘.“ Es wird darauf hingewiesen, dass die beiden großen Männer einander völlig ebenbürtig sind. Aber Imam Mahdi wird der göttliche Anführer sein, während Jesus Christus sein Stellvertreter ist.

Das entspricht weitgehend dem, was die katholische Kirche auf dem Konzil als neue Lehre beschlossen hat, nämlich ‚dass wir alle den gleichen Gott anbeten. Inzwischen ist Allah der größere Gott, der bei seiner Rückkehr Jesus als „zweiten Mann“ mitbringt. Rom darf sich nicht wundern, dass man Christus ein weiteres Mal leugnet, nachdem wir die Leugnung der heiligsten Dreifaltigkeit und des Sohnes Gottes nicht nur hingenommen, sondern auch noch per Konzil bestätigt haben. Hier zeigt sich ganz klar, was man antichristlich oder Anti-Christus nennen muss. Es stellt sich nun die Frage, welche politischen Absichten der neue „Hitler“ Ahmadineschad mit dieser Rundfunkpropaganda verbindet. Die Vorstellung, dass er mit der vermeintlichen Ankunft von „Mahdi-Jesus“ eine militärische Aktion verbindet, sollte die Politiker zum Nachdenken anregen.  – (cpc)†

- 151007106.1114 -

Seite noch oben

Index: Islam  

Mystik

AKE-Visionen

       Bitterlich   

Exorzismus

GB-Visionen

 

Zeitung

Mystik

SB

 

Externe Links

Top-GB-Engelwelt