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24. Juni - Gründungstage

Der Tag der ersten „Erscheinung“ in Medjugorje, der 24. Juni 1981, ist der gleiche Tag, an dem im Jahre 1717 die Freimaurerei offiziell gegründet wurde. ...

Hintergrund: Die Entstehung der Freimaurerei wird mit Geheimnissen umgeben und durch die Behauptung verschleiert, sie sei aus den früheren Dombaumeistern oder den Templern entstanden. Nach anderen Legenden sollen die Maurer zurückgehen auf die altägyptischen Mysterien und - eine besondere Teufelei - auf den hl. Johannes den Täufer, dessen Fest am 24. Juni gefeiert wird. Doch auch die sog. „Johannesmaurer“ und die „Rosenkreuzer“ sind nur Täuschungsmanöver der Freimaurer, die damit schon damals in die Kreise der frommen Katholiken einzudringen versuchten. In Wirklichkeit ist der 24. Juni ein Datum des Teufels, denn es ist der Tag, an dem die Sonne am längsten scheint, der Tag, der das „meiste Licht“ bringt. Und Luzifer ist der „Lichtträger“. In dem Buch „Die Freimaurerei als Politischer Faktor“ von Manfred Jacobs heißt es: „An diesem Tag schlossen sich vier in London bestehende Logen der Werkmaurer zu einer Großloge - ‚Zum Apfelbaum‘ genannt - zusammen, unter der Leitung eines Großmeisters.“ Natürlich ist auch der Apfelbaum kein Zufall, denn der erste Angriff Satans auf die Menschen begann mit dem Apfel vom Baum der Erkenntnis: „Ihr werdet sein wie Gott!“ Das ist das Motiv und der rote Faden dieser teuflischen Geheimgesellschaft. 200 Jahre später greift die Gottesmutter mit ihren Erscheinungen in Fatima im Auftrage ihres göttlichen Sohnes in das Weltgeschehen ein.

In der Zwischenzeit entwickelten sich die Hochgradlogen zum gefährlichsten Machtfaktor in der Politik. Sie steuerten die französische Revolution, sie ließen Könige und Fürsten ermorden, sie demontierten staatliche und kirchliche Autoritäten. Der Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde ausgelöst durch die von den Freimaurern schon 1912 geplante Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand. Ein hoher Maurer der Schweiz brachte nach einem Bericht vom 19. 9. 1912 zu Papier: „Er ist ungewöhnlich hervorragend; schade, dass er verurteilt ist. Er wird auf dem Wege zum Thron sterben.“ Kein Zufall auch, dass der Erzherzog nach Bosnien kam. Die serbische Zeitung „Novosti“ schrieb vor der Ankunft des Thronfolgers, er möge sich Bosnien und die Herzegowina gut ansehen, denn es werde sein „letzter Spaziergang“ in den serbischen Ländern sein. Damit war das Signal gegeben für ein großes Morden und die Beseitigung der Monarchien.

Und dann erscheint am 24. Juni 1981 in Medjugorje eine Frau, die sich „Gospa“ nennt und von der die Leute behaupten, sie sei die Gottesmutter und „Königin des Friedens“. In Wahrheit gibt es in diesem Land aber bereits eine Gnadenstätte der wirklichen Gottesmutter unter dem gleichen Namen. Die Botschaften der „Gospa“ bestehen in einem seit 21 Jahren andauernden Wortschwall, dessen Inhalt unbedeutend ist im Vergleich zu den kirchlich anerkannten Erscheinungen von La Salette und Fatima. Ein auffälliges Merkmal der „Erscheinung“ wie der Anhänger ist die zielsichere Zerstörung der bischöflichen Autorität und der kirchlichen Einheit. Die aus Medjugorje hervorgegangene Massenbewegung ist nicht auf Christus und seine Kirche gerichtet, sondern auf eine andere „Kirche“, deren Konturen sich abzuzeichnen beginnen. Für Fachleute gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass es sich um eine gefährliche religiöse Sekte handelt.

Auch hier zeigt sich die Handschrift des Teufels. Wie bei der Gründung der Freimaurer ist auch bei der Erscheinung der „Gospa“ in Medjugorje als Hauptgrund die Zerstörung der Kirche und ihrer Hierarchie zu erkennen. Hunderte von Bischöfen aus aller Welt „pilgerten“ nach M., ohne vorher mit dem zuständigen Ortsbischof ein Wort zu reden. Das Urteil der Bischöfe von Mostar sowie die Bestätigung durch die Glaubenskongregation interessierte diese „Oberhirten“ keineswegs. Sie selbst entschieden - wie auch der Erzbischof von Paderborn - in ihrer „höchsten Vollmacht“, dass es sich in M. um eine echte Erscheinung handele. So wurde also M. zum Symbol kirchlicher Spaltung.

Spaltung und Zerstörung aber sind die „Dogmen“ der Hochgradlogen. Ihr erklärtes Ziel seit Gründung 1717 ist die Beseitigung des Papsttums und die Zerstörung der römisch-katholischen Kirche. Dabei bedienen sie sich der Modernisten in der Kirche, die zu willigen Handlangern geworden sind. Die stärkste Los-von-Rom-Bewegung existiert heute in Deutschland und wird angeführt von Kardinal Lehmann, dessen Diözese sich nun als ein grauenhafter Sumpf erweist. Die führenden Personen der deutschen Kirche sind Rotarier oder Lions, darunter auch Lehmann und seine Führungsleute. Selbst wenn Lehmann und andere deutsche Bischöfe keine Freimaurer wären, entspricht ihre Handlungsweise schon lange den Idealvorstellungen der Hochgradlogen.

Diese Ideal hat wie kein anderer der Großmeister des Grand Orient, Fred Zeller, zum Ausdruck gebracht, wie „Le Monde“ am 20. Juni 1972 gedruckt hat. Zeller betonte, die Logen würden die „tiefgreifende Erneuerungsbewegung“ der Kirche keineswegs ignorieren, noch die „tragische Revision, der sie ihre alte Tradition unterzieht ...“ Mit Genugtuung stellt Zeller fest, dass die römische Kirche aufgehört habe, mit den „Verleumdungskampagnen“ und der „Intoleranz“ gegenüber den Logen. Und wie Hohn klingt die Absage an bestimmte Bischöfe, die den Logen nachlaufen: „Dennoch legen wir im Augenblick keinen besonderen Wert darauf, mit Mitgliedern der Hierarchie in Verbindung zu treten, trotz der dringenden Bitten von Seiten ihrer Vertreter. Nicht weil die Kirche versucht, sich zu wandeln, müssen wir uns nun in ihre Arme stürzen ...“ Und für jene Prälaten, die noch immer nicht begriffen haben: „Ihr behauptet immer noch, die Wahrheit zu besitzen. Ihr müsst diesen Anspruch aufgeben, wenn ihr wollt, dass wir uns auf halbem Wege treffen.“ (Aus: Jacques Ploncard d'Assac, Das Geheimnis der Freimaurer, 1989, Seite 207)

Zu den Zielen der Hochgradlogen sagte Zeller weiter: „Wir sind dasselbe wie unsere Väter schon im 18. Jahrhundert: eine ‚Société de pensé‘ - eine Denkgesellschaft, die in liberaler Weise allen Menschen guten Willens geöffnet ist, welches auch ihre Herkunft, Rasse, soziale Stellung, philosophische Überzeugung sei. Wir nehmen sie alle mit derselben Bereitwilligkeit auf: Gläubige und Atheisten, Gemäßigte und Revolutionäre, Gelehrte und Tatmenschen. Wir wollen das ‚Einigungszentrum‘ sein.“ Dazu schreibt der Autor: „Diese Gesellschaft, die seit 250 Jahren besteht, hat es fertiggebracht, die Gesellschaft zu entchristlichen, die katholische Kirche in den Rang einer einfachen Konfession unter anderen herabzudrücken, die überkommenen Einrichtungen der weltlichen Staaten zu zerstören und an ihre Stelle den permanenten Parteienkampf zu setzen. Es liegt auf der Hand, dass sich in einer Gesellschaft, wie sie heute ist, die Stellung der Freimaurerei zu der nach und nach von deren Ideen ‚besetzten‘ Kirche verändert. Doch auch die besiegte Feindin betrachtet sie, wie man an der Rede des Großmeisters Zeller feststellen kann, noch mit einem Rest Misstrauen.“

Bemerkenswert: Eine auffällige Übereinstimmung mit den „Lehren“ von M. und den Freimaurern besteht weiter in der starken Betonung der „ökumenischen“ Ziele. Cremieux, ein bedeutender Freimaurer des 19. Jahrhunderts, formulierte 1861 in einer Grundsatzrede: „Ein Messianismus der neuen Zeit muss anbrechen und sich entfalten. Ein Jerusalem neuer Ordnung muss das Rom der Cäsaren und der Päpste ablösen. Das ist das Ziel der universalen israelitischen Allianz. Sie richtet sich nicht allein an unseren (jüdischen) Kult, sondern will alle Religionen durchdringen.“ Dabei erhebt sie immer den Anspruch, über allen Religionen zu stehen! Der frühere Großmeister des Grand Orient, Jacques Mitterand, erklärte: „Wenn das die Sünde Luzifers ist, den Menschen anstelle Gottes auf den Altar zu erheben, dann begehen alle Humanisten von der Renaissance an diese Sünde. Dies war einer der Beschwerdepunkte gegen die Freimaurer, als sie im Jahre 1738 durch Papst Klemens XII. zum ersten Male verurteilt wurden.“

Dies ist eines der ganz seltenen Bekenntnisse eines Hochgradfreimaurers zu Satan, der in ihren Kreisen Baphomet heißt, aber nicht beim Namen genannt werden darf. Der Mensch auf dem Altar! Das ist die eigentliche Sünde der modernistischen kath. Kirche, die sich angemaßt hat, das hl. Opfermahl durch römischen Betrug zu fälschen und anstelle des Erlösers in der Messe den Menschen zu „feiern“. Kardinal Ratzinger: „Wir feiern uns selbst.“ Der mit dem Gesicht zum Volk stehende Priester redet eine Stunde lang auf die Gemeinde ein und feiert sie selbst, indem er sie begrüßt, ihr einen guten Sonntag wünscht („Danke gleichfalls!“) und sie zum Händeschütteln auffordert. Dies dauert in einigen Kirchen länger als die Wandlung, deren Worte gefälscht sind. Dabei ist die Fälschung von „pro multis“ so offensichtlich, dass man sich fragen muss, wie ein Priester, der Latein gelernt und studiert hat, es als Akademiker fertigbringt, in jeder Messe eine eindeutige Falschübersetzung über die Lippen zu bringen, für die jeder Schüler mit einer Fünf bestraft würde.

Die seit dem Konzil entwickelten ökumenischen Bestrebungen Roms sind völlig identisch mit den Plänen der Freimaurer, besonders im Hinblick auf die Juden. Der franz. „Express“ schrieb am 18. April 1977: „Abrüstung im Vatikan. Der Vatikan verzichtet darauf, die Juden zu bekehren. Bald wird er dasselbe mit den Moslems tun.“ Eine zutreffende Prognose, wie wir heute wissen. Inzwischen hat die Kirche Roms um der Ökumene willen alles preisgegeben, was zum Glaubensgut der katholischen Kirche gehört. Assisi war am Ende das „Fest des Ausverkaufs“. Was das mit Medjugorje zu tun hat? Dieser Name ist identisch mit jenem Begriff von „Ökumene“, der zur Selbstzerstörung führt.

Der abgefallene Priester Alfons Sarrach (verheiratet, zwei adoptierte Kinder) schreibt in seinem Buch „Der prophetische Aufbruch von Medjugorje“ (Miriam, 1991):“Gleichzeitig wird die ökumenische Perspektive deutlich. Unter den zahlreichen Besuchern befanden sich orthodoxe Christen und auch Moslems. ‚Es gibt nur einen Gott, einen Glauben‘, ließ die Jungfrau den Massen ausrichten. Zu einem späteren Zeitpunkt ergänzte sie diese Aussage mit dem Hinweis: ‚Trennungen habt ihr ausgelöst, sie kommen nicht von Gott‘ was manchen traditionell orientierten römisch-katholischen Gläubigen zum Ärgernis wurde. In M. allerdings hat sich die ökumenische Weite durchgesetzt.“ (Zitat Ende)

Peinlich ist in diesem Zusammenhang, daß Sarrach im gleichen Text von jener Ärztin berichtete, die den kleinen Jacov bat, er möge die „Gospa“ fragen, ob sie sie berühren dürfe. Die Antwort der „Gospa“, von dem Jungen übermittelt, lautete: „Sie möge kommen; es hat schon immer Judasse gegeben.“ Dass Sarrach als Priester diese Antwort zu fälschen versuchte, macht ihn besonders verwerflich. Die Wahrheit ist jedoch, dass die „Erscheinung“, die Maria sein sollte, den Unterschied zwischen dem ungläubigen Thomas und dem Verräter Judas nicht kannte. Daran kann man den Teufel erkennen: Die einzige Person in der Umgebung Christi, die er kannte, war Judas.

Im nächsten Jahr, am 24. Juni, werden sie wieder am gleichen Tag feiern, die Freimaurer und die Anhänger von Medjugorje. - September 2002 -  (cpc) †

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