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Die Kopfbedeckung der Frauen

Hw P. Charles Schönbächler (2003)

„Die allererste katholische Tradition, die uns genommen wurde, war die Kopfbedeckung der Frauen in der Kirche. Und diese ist biblisch“ (Predigtwort)

Heute ist nach Tridentinischem Kalender Passionssonntag. Als Sie heute Morgen die Kirche betreten hatten, fühlten Sie vielleicht eine gewisse Nostalgie (von unbestimmter Sehnsucht erfüllte Gestimmtheit) oder sogar Enttäuschung, dass die Statuen und Kruzifixe nicht violett verhüllt waren. Wir erinnern uns, dass uns dies in den Geist der kommenden Passion und des Todes Jesu versetzt hat. Es war eine heilige Tradition, die uns weggenommen wurde. Es nimmt mich nur wunder, wieso Bischöfe eine solche heilige Tradition verbieten. Ehrlich gesagt ist es ja eine kleine Sache, aber genau wegen dieser kleinen Dinge mache ich mir Sorgen über die Kirche.

Der heiligmäßige Papst Pius XII.: Wenn immer ein Papst es verdient hätte, heiliggesprochen zu werden, so er. Warum er es nicht wurde, können Sie herausfinden, indem Sie das frisch (in den USA in Englisch, Red.) erschienene Buch „Des Teufels letzte Schlacht“ lesen. In diesem Buch können Sie auch die Namen jener Kardinäle, Bischöfe und hoher Kirchenmänner finden, welche nicht so sehr versuchen, die Kirche zu zerstören als sie zu untergraben, indem sie alle unsere katholischen Traditionen und Dogmen wegreißen, sodass uns eine einzige Weltreligion übrig bleibt. Wenn mir jemand einen Dollar stiehlt, würde ich sehr wahrscheinlich nichts sagen. Und wenn mir ein paar Wochen später wieder ein Dollar gestohlen würde, würde ich mich vielleicht wehren. Wenn das Stehlen aber andauern würde, finge ich an, mich zu sorgen und würde mich vielleicht sogar auf das Gesetz berufen. Dieses Schema ist genau das, was in der Kirche vor unseren eigenen Augen geschehen ist und immer noch geschieht. Der bereits erwähnte Pius XII. war ebenfalls besorgt. Er schrieb: „Ich bin besorgt wegen der Nachricht der heiligen Mutter zu Luzia in Fatima, wegen der Hartnäckigkeit von Maria über die Gefahren, die die Kirche bedrohen.“ Dies ist eine göttliche Warnung vor dem Selbstmord der Kirche, verursacht durch die Veränderung des Glaubens an ihre Liturgie, ihre Theologie und ihre Seele. Ich höre von überall her Erneuerer, die die Kirche zu zerlegen wünschen. Der Tag wird kommen, an dem die Katholiken in unseren Kirchen verzweifelt das ewige rote Licht, in dem Gott auf sie wartet, suchen werden. Wie Maria Magdalena vor der leeren Höhle geweint hat, werden sie fragen, wo sie Ihn hingebracht haben. Das war mehr als 50 Jahre her (Warnung Marias an Luzia), und heute müssen wir zusehen, wie die Voraussagen wahr werden und nicht einmal der Heilige Vater kann etwas dagegen unternehmen, so stark ist der Griff des Feindes, der Andersdenkenden, der Terroristen, dass zu viele unserer Bischöfe und hohen Kirchenmänner einer Gehirnwäsche unterzogen und überzeugt wurden. Wir sahen alle zu, wie es geschah, und es ist traurig, zu sagen, dass wir den ersten Veränderungen sogar zustimmten, nichts sagten, bis es zu spät war. Die allererste katholische Tradition, die uns genommen wurde - Sie werden es nicht glauben; Sie werden denken, ich sei verrückt - war die Kopfbedeckung der Frauen in der Kirche. Und diese ist biblisch. Wir beschwerten uns nicht, viele Frauen begrüßten sie sogar. Dann machten sie sich am eucharistischen Fasten von Mitternacht an zu schaffen. Einige dachten, es sei richtig, so zu machen, dieses sei zu viel verlangt. Es war etwas, was wir Katholiken machten. Danach waren in der hl. Messe die Kelche nicht mehr geweiht; alle und jeder konnte sie berühren - nicht nur die gesalbten Hände des Priesters. Später verschwand die Freitagsabstinenz (Enthaltung von Fleisch) - die Sache, die uns als Katholiken auszeichnete. Dann (gebietsweise) keine Asch- und Fastentage mehr, keine Glocken mehr, die die Gläubigen zur Kirche riefen. Danach ging die feierliche Ruhe in unserer Kirche verloren; das Geklimper des Klaviers bringt uns näher an jene universelle Religion. Nachher verabschiedeten wir uns von der Sprache unserer Kirche - der lateinischen Sprache und von dem Gregorianischen Gesang der Kirche - der Musik der Kirche. Dann machten sie sich an der 1.000 Jahre alten Messe zu schaffen - der universellen Messe, die, egal wo in der ganzen Welt wir waren, uns ein Gefühl von Heimat gab. Und die Sakramente - nur um die Krankensalbung zu erwähnen - alle verschwunden. In wie viele Kirchen sind Sie gegangen und haben nach der roten Lampe gesucht? Wir müssen uns Sorgen machen. Und was uns vielleicht am meisten verletzt, ist, als die Geweihten ihre heilige Kleidung ablegten und anfingen, sich wie die weltlichen Leute zu kleiden. Sogar unsere nichtkatholischen Nachbarn ärgerten sich und bedauerten das Verschwinden der heiligen Tradition. Unser Herz war gebrochen und wir fühlten uns verraten; so wie Männer sich heute hintergangen fühlen, wenn sie Frauen sehen, die wie Männer gekleidet sind. Männer verehren Frauen allgemein, doch sie glauben, dass die Frauen sich selbst entwürdigen und erniedrigen, wenn sie sich wie Männer kleiden und sogar mehr als das: die natürliche geschlechtliche Anziehung vermindert sich und mit diesem Verhalten haben sie sich selbst vom Sockel heruntergeholt, auf welchem sie bewundert und geschätzt wurden. Aber schlimmer als das - es ist biblisch. Wir können im Buch Deuteronomium Kapitel 22,5 lesen: „Eine Frau soll nicht die Ausrüstung eines Mannes tragen, und ein Mann soll kein Frauenkleid anziehen; denn jeder, der das tut, ist dem Herrn, deinem Gott ein Gräuel“

Sie haben dies höchst wahrscheinlich noch nie von einer Kanzel herab gehört, und es war nicht leicht für mich, dies zu predigen, aber ich glaube, dass dies alles zu den Voraussagungen vom heiligmäßigen Pius XII. passt, und ich bin besorgt über das, was er sagte, was in der Kirche und der Welt alles passiert.

Wann und wo wird all diese Zerstörung enden? Es ist ein Versuch, die Nachricht von Fatima zu töten, und dieser Versuch wird von niemand anderem als katholischen Kirchenmännern auf jeder Stufe der Hierarchie ausgeführt und verewigt. Männer, die zur vatikanischen Hierarchie gehören, die den kränkelnden und mehr und mehr schwachen Papst umringen und warten bis er stirbt. Sie werden solange nicht zufrieden sein, bis sie die ganze Orientierung der katholischen Kirche von einer göttlichen Institution in eine Bruderschaft aller Religionen und somit in gar keine Religion geändert haben. Diese mächtigen Männer, die den immer gebrechlicheren Papst umzingeln, machen es ihm unmöglich, auf unsere Gesuche aus den Reihen des Klerus und der Laien zu antworten.

Zum Schluss bleibt mir nur noch übrig, Ihnen das zu sagen, was ich Ihnen schon viele Male gesagt habe - die Nachricht des heiligen Bischofs Sheen als er zu den Rittern Kolumbus sprach: „Wer wird die Kirche retten? Nicht die Bischöfe, nicht die Priester, nicht die Geweihten. Es seid Ihr, die Ihr habt den Geist der Kirche. Eure Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass Eure Bischöfe handeln wie Bischöfe, Eure Priester und Geweihten wirken und sich kleiden wie Priester und Geweihte.“ Dazu sagen wir, danke Bischof Sheen, wir brauchen dich mehr wie je. Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des Heiligen Geistes. Amen.

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ANMERKUNG: Diese Predigt hielt der amerikanische Priester Hochw. Herr Pater Charles Schönbächler, geb. 30. März 1916, in der St. Martinskirche zu Louisville USA. …

Das wahrhaft katholische Predigtwort erwähnt also auch die so wichtige Kopfbedeckung der Frauen, die uns - so P. Charles – „als allererste katholische Tradition genommen wurde“!

Die Kopfbedeckung ist biblisch: „Jede Frau, die bei unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie eine Geschorene“ 1 Kor 11,5!

Auch im Kirchenrecht von 1917 in Kanon 1262 § 2 steht diese göttliche Verpflichtung: „Die Frauen aber sollen in der Kirche und bei gottesdienstlichen Feiern immer bedeckten Hauptes erscheinen. Auf die Beachtung dieser Bestimmung müssen sie besonders bedacht sein, wenn sie die hl. Kommunion empfangen.“ - Mysterium Fidei

- 1544119.0617 -

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