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Handkommunion?

Jesus Christus, unser Herr und Gott (Job 20,28), reichte im Abendmahlsaal den Aposteln seinen heiligen Leib in den Mund. Der Beweis dafür ist die Tradition der Kirche. Schon der heilige Paulus sagt „ausdrücklich: ‚Ich habe selbst empfangen, was ich euch überliefert habe‘, und erklärt also deutlich, dass er an das gebunden ist, was der Herr in der letzten Nacht getan hat und was eben in Überlieferung ihm zugekommen ist... und wer das nicht tut, der entfernt sich von Christus“ (Ratzinger, Salz der Erde, S. 223).

Überlieferung ist das Darreichen der heiligen Hostie in den Mund. Dies zeigen die ältesten bekannten Abbildungen der heiligen Kommunion und belegen Texte von Konzilien, Päpsten sowie Kirchenlehrern. Das Konzil von Rouen (um 650) erklärte: Keinem Laien gebe man die heiligste Eucharistie in die Hand, sondern man lege sie in den Mund. Wenn jemand diese Bestimmung übertritt, so werde er vom Altar entfernt, da er den allmächtigen Gott verachtet und ihm die Ehre verweigert (Mansi 10,1199). Bereits alte kirchliche Rechtssammlungen verurteilen die Aushändigung des Leibes Christi.

„Das Konzil von Cordoba (839) nennt sie unkatholisch, sektiererisch“ (Browe).

Täuschung sind angebliche Belege für abweichende Praktiken in früherer Zeit. Es ergibt sich bei näherer Nachprüfung, dass es sich um Häretiker und Schismatiker handelt, aus denen zitiert wird oder um gefälschte oder entstellte Auszüge aus rechtgläubigen Kirchenvätern“ (Schultes). Der am meisten genannte Pseudo-Cyrill von Jerusalem war Arianer.

Missachtung des vom Herrn angeordneten Ritus hat zur Folge, dass das Altarssakrament nicht gültig gespendet wird. „Die heilige Liturgie enthält... göttliche Bestandteile; die lassen, da sie vom göttlichen Erlöser festgesetzt sind, natürlich in keiner Weise Änderungen durch Menschenhand zu“ (Mediator Dei I, 4; SC 21; KKK 1205). Die Eigenmächtigkeit, den verklärten Christus den Händen der Menschen auszuliefern, ist sakrilegisch. Sogenannte Handkommunion ist gar keine Kommunion, keine Vereinigung mit Christus. Aus dem gewirkten Werk (ex apere operato, DH 1608) fließt keine Gnade, weil es nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird.

Das Zeichen der Speisung als wesentliche Materie des Sakraments fehlt.

Verwüstung an heiliger Stätte ist die Folge der ab 1969 im Ungehorsam erzwungenen neuen Praxis. Da sie keine sakramentale Geistmitteilung bewirkt, erfahren die Menschen keine Erleuchtung, Stärkung und Tröstung. Das ist der tiefste Grund, warum die Kirchen immer leerer werden. Die Leute spüren: sogenannte Handkommunion bringt nichts. Sie ist ein gigantischer Leerlauf.

Warnung vor schlechten Verwaltern des Allerheiligsten ist dringend notwendig. Sie verursachen vermeidbares Herunterfallen und Zertreten von heiligen Teilchen, obwohl sie wissen müssen, dass jedes Hostienfragment der ganze Christus ist (DH 1653). Sie zerstören den Glauben der ihnen Anvertrauten (Mt 18, 6), indem sie ihnen die heilige Hostie in die Hand geben. Jedesmal, wenn sie das tun, vergrößern sie ihre Schuld und die Wahrscheinlichkeit ihrer ewigen Verdammnis. Deshalb und um des eigenen Heiles willen, müssen wir uns alle entschieden dafür einsetzen, dass der Leib Christi nur in den Mund gereicht wird.

Sanctus - Eucharistische Bewegung zur Verherrlichung Gottes

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