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Mit tiefem Ekel

Pater Pio berichtet in dem Buch „Pater Pio - durchsichtig auf Gott hin“ von Pater Derobert (Hovine Verlag 1990, S. 88-89) über eine Erscheinung Christi vom 28. März 1913: „Er war tief betrübt und entstellt. Er zeigte mir eine große Menge Ordens- und Weltpriester, darunter verschiedene kirchliche Würdenträger. Die einen davon waren gerade am Zelebrieren, die anderen zogen die heiligen Gewänder an, andere zogen sie aus. Der Anblick Jesu in Ängsten bereitete mir viel Leid, deshalb wollte ich Ihn fragen, warum Er so leide. Gar keine Antwort bekam ich von Ihm. Doch sein Blick kehrte zurück zu diesen Priestern. Gleichsam entsetzt und als wäre Er müde, hinzublicken, zog Er seinen Blick zurück, und während Er ihn zu mir erhob, beobachtete ich zu meinem Entsetzen zwei Tränen, die über Seine Wangen rollten. Er entfernte sich von diesem Priesterhaufen mit einem Ausdruck tiefen Ekels auf seinem Antlitz, wobei er schrie: ‚Diese Schlächter‘! Und zu mir gewandt, sagte er: „Mein Sohn, glaube nicht, Meine Todesangst habe nur drei Stunden gedauert, nein, aufgrund der von Mir mit Wohltaten am meisten beschenkten Seelen werde ich die Todesangst erleiden bis zum Ende der Welt. Während der Zeit Meiner Todesangst, Mein Sohn, soll man nicht schlafen. Meine Seele geht auf die Suche nach einigen Tropfen menschlichen Erbarmens, aber ach, sie lassen Mich allein unter der Last der Gleichgültigkeit. Der Undank und die Schläfrigkeit Meiner Diener lassen die Todesangst noch schwerer auf Mir lasten. Ach, wie schlecht sie doch Meiner Liebe entsprechen! Am meisten betrübt Mich, dass diese da zu ihrer Gleichgültigkeit noch die Verachtung und den Unglauben hinzufügen. Wie oft war Ich drauf und dran, sie mit einem Blitz zu erschlagen, wenn Ich davon nicht von den Engeln und den Mich liebenden Seelen abgehalten worden wäre ...“ -(cpc) †

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