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Ex-KGB-Mann Putin baut die Sowjetunion wieder auf

- April 2005 -

Das Magazin „Focus“ berichtete unter dem Titel „Das Imperium schlägt zurück“ über die ständigen Bemühungen Putins, Russland wieder zur Sowjetunion umzugestalten. Putin benutze die Sprache des Kalten Krieges, drohe mit neuen Superwaffen und schicke Spione in den Westen, deren Zahl so hoch ist wie zu KGB-Zeiten. Allein in Deutschland arbeiteten 130 Geheimdienstoffiziere. In Moskau wird Stalin wieder als großer Mann gefeiert. Den 60. Jahrestag der deutschen Kapitulation will Putin zusammen mit Kanzler Schröder wie in alten Zeiten feiern - mit roten Fahnen, auf denen Hammer und Sichel in Gold prangen.

Hintergrund: Die Sowjetunion wird wiederhergestellt und der Geheimdienst spielt dabei die entscheidende Rolle. „Focus“ am 26. März 2005: „Präsident Putin startete als Reformer. Jetzt steuert er seine gelenkte Demokratie wieder Richtung Sowjetunion.“ Der Moskauer Politologe Dimitrij Furmann: „Wie einst die Sowjets, glauben auch die neuen Kreml-Herren, die Russen seien nicht reif genug, um das Schicksal ihres Landes selbst zu bestimmen. Bei ihrer KGB-Tätigkeit haben sie verinnerlicht, dass die westliche Demokratie Augenwischerei ist. Für sie ist es unvorstellbar, dass das Volk sich eine Regierung selbst wählt. Es muss eben gelenkt werden.“ Präsident Putin habe wieder an die sowjetische Symbolik angeknüpft: Die rote Militärflagge mit dem Sowjetstern und die sowjetische Nationalhymne - mit einem neuen Text. Die Duma, das russische Parlament steht unter dem Diktat Putins, die Opposition steht nur auf dem Papier.

Die Kremlführung besteht aus erfahrenen KGB-Offizieren: W. Putin war in der DDR an vorderster Front eingesetzt, um die Bundesrepublik Deutschland zu studieren, Verteidigungsminister Sergej Iwanow war KGB-General, Parlamentspräsident Boris Gryslow kommt aus dem KGB, und die Zentrale der berüchtigten Organisation befindet sich nach wie vor am Lubjanka-Platz. „Zwar ist in Russland formell alles vorhanden, was eine Demokratie ausmacht. Aber die Willensbildung verläuft von oben nach unten. Gewählt wird im Kreml und nicht an der Wahlurne“, betont Sergej Mitrochin, Mitglied der bedeutungslosen Liberalen. Putins großes Vorbild ist Andropow, der in den 60er Jahren ein Geheimkomitee in Moskau leitete, das den „Untergang“ der Sowjetunion plante. „Focus“: „Wie zu Sowjetzeiten trifft wieder ein kleiner Zirkel Eingeweihter heimlich im Kreml die Entscheidungen.“  - (cpc)†

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