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Putin besetzt alle Spitzenpositionen mit KGB-Offizieren

- Januar 2007 -

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Aussage der russischen Wissenschaftlerin Olga Kryshtanowskaya in den letzten Monaten alle Spitzenpositionen in Politik, Wirtschaft und Kultur mit hohen Offizieren des KGB oder des Militärischen Nachrichtendienstes besetzt. Die „Siloviki“ genannte Eliteeinheit des KGB untersteht direkt Putin und ist ein netzartiges Machtsystem, das es in dieser Form noch nicht einmal in der früheren Sowjetunion gegeben hat.

Hintergrund: Im Untergrund operierende Oppositionelle kritisieren die naive Einstellung des Westens zu Putin. Dieser sei nicht ein unbedeutender KGB-Hauptmann in der DDR gewesen, sondern Oberstleutnant mit Spezialaufgaben. Seit seinem Machtantritt hat Putin die Zahl der „Siloviki“ ständig erhöht und auf alle Bereiche Russlands verteilt. Früher hat es ein Politbüro gegeben, das vom KGB streng getrennt war. Heute ist die gesamte politische Führung in der Hand des KGB. Die „Siloviki“-Spitzenleute in der Nähe von Putin sind Verteidigungsminister Sergei lwanow, Putins stellvertr. Stabschef Igor Sechin, der Geheimdienstchef Nikolaus Patrushew und der als „Drogenzar“ bekannte Viktor Cherkesow.

Bei der Überprüfung der Vorstände von großen Unternehmungen stellte sich heraus, dass sie zu 80 Prozent in der Hand des KGB sind. Nicht wenige gehörten zur Zeit des Kalten Krieges schon zum KGB. Die Gegner Putins überprüften mehr als 1.000 Spitzenkräfte aus Regierung, Wirtschaft und Regionalregierungen. Die meisten von ihnen hatten „Lücken“ im Lebenslauf, was immer ein Beweis dafür ist, dass sie den Geheimdiensten angehört haben. Dies lässt sich übrigens auch an DDR-Lebensläufen nachweisen. Mitglieder von Geheimdiensten werden entweder aus der Armee oder an den Universitäten rekrutiert. Viele KGBIer kamen auch aus den Personalabteilungen der Staatsbetriebe, der Banken und der Medien.

Während der Amtszeit des russischen Präsidenten Boris Jelzin verlor der KGB unter neuem Namen erheblich an Einfluss. Die Machtapparate wurden zersplittert, die Mittel gekürzt, viele Mitglieder entlassen. Unter Putin kam es zu einer radikalen Änderung zugunsten der Geheimdienste. Er leitete den Aufstieg der KGB-Offiziere in höchste Ämter ein. Der militärische Nachrichtendienst wurde von Putin mit einem Kostenaufwand von 350 Millionen Dollar ausgebaut. Kürzlich besuchte er das neue Hauptquartier und posierte dort am Schießstand im Stile von James Bond mit einer Pistole. – (cpc)†

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