Erscheinung der Gottesmutter

im teschetschenischen Kriegsgebiet

Die Gottesmutter ist im Juni 1995 über dem Krankenhaus von Boudennovsk erschienen, als islamische Terroristen dort mehr als 1.500 Zivilisten, darunter Kranke und Ärzte, als Geiseln genommen hatten. Eine russische Zeitung berichtete unter Berufung auf Augenzeugen am 27. Januar 1996 über die Erscheinungen.

Im Juni 1995 berichteten die Medien über die siebentägige Geiselnahme in Boudennovsk, einer kleinen Stadt in der Steppe Südrußlands, 150 Kilometer von der Grenze zu Tschetschenien entfernt. Dort hatten rund 200 islamische Milizen die Stadt und das Krankenhaus überfallen. Später griffen russische Truppen die Stadt an. Bei den Kämpfen kamen 167 Menschen ums Leben, 128 davon waren unschuldige Zivilisten. Am fünften Tag dieser Tragödie erschien laut einem Bericht des orthodoxen Priesters Guennnadij Rojdestvensky und anderer Zeugen die Gottesmutter am Himmel über dem Krankenhaus. Es habe sich um ein „strahlendes Bild der betenden Muttergottes vor dem Heiligen Kreuz“ gehandelt.

Die Erscheinung gewinnt eine andere Bedeutung, wenn man die Geschichte von Boudennovsk beschreibt. Diese Stadt wurde an dem Ort gegründet, wo Tataren einst den Christen Michael Tverskoy in der Kirche folterten, der seitdem als Märtyrer verehrt wird. Er starb im Jahre 1318, und die Chronik berichtet, daß seine Reliquien helles Licht verströmten. Nach seiner Heiligsprechung gilt er als Schutzpatron des nördlichen Kaukasus. Die russischen Kosaken gründeten an diesem Platz den Ort „Heiliges Kreuz“; im 14. Jahrhundert wurden hier das Kloster der Auferstehung und eine Kathedrale gebaut, die dem hl. Michael Tverskoy geweiht sind. Die Kommunisten änderten den Namen in Boudenny - so hieß der „rote Marschall“ der sowjetischen Kosaken. Das Kloster funktionierten sie um in ein Krankenhaus.

Dieses Krankenhaus besetzten die von Chamil Bassaev angeführten Terroristen im Juni 1995. Unter den Geiseln befand sich die Kirchensängerin Nina. Sie hatte ein Gebetbuch bei sich und fing an, mit lauter Stimme die Psalmen zu beten und zu singen. Die im Krankenhaus eingeschlossenen Gläubigen scharten sich um Nina und riefen Christus und die hl. Jungfrau Maria um Hilfe an. Die Terroristen entrissen den Gläubigen zwar die Kreuze, konnten sie jedoch nicht zum Schweigen bringen. Als die russischen Soldaten angriffen, wurden viele der Christen getötet, da man sie als lebende Schutzschilde benutzt hatte.

Am 18. Juni 1995 (Ephraem) - es war ein Sonntag und nach dem orthodoxen Kalender das Fest „Unserer Lieben Frau von der Besänftigung der grausamen Herzen“ -  versammelten sich die Gläubigen in der Kirche um den Metropoliten Guedeon von Stavropol, um eine hl. Messe zur Befreiung der Geiseln zu feiern. Die Terroristen, die sich „islamitische Krieger“ nannten, drohten, die Priester zu erschießen, wenn sie sich dem Krankenhaus nähern sollten. Im Krankenhaus beteten die Geiseln für die Muslime und ihre Opfer. Nachdem sie fünf Tage lang gefastet und gebetet hatten, „schienen ihre Tränen den Himmel erreicht zu haben“, heißt es in einem Bericht.

Metropolit Guedeon faßte die Aussagen der verschiedenen Zeugen der Erscheinung vom 18. Juni zusammen: „An diesem Tag der vollen Aggression der Terroristen um Bassaev sahen mehrere Personen über dem Krankenhaus der Stadt die Muttergottes, in Purpur gekleidet, während sie in der Nähe des Kreuzes ihres Sohnes betete. Diese wunderbare Erscheinung veränderte die Seelen von vielen Christen, Muslimen und Heiden.“ Der Terroristenführer nahm am gleichen Tag die Vorschläge Moskaus an und ließ am folgenden Tag alle Geiseln frei. In der Trauerzeit für die Opfer wurde eine neue Ikone „Unserer Lieben Frau von Heiligen Kreuz“ hergestellt, und zwar nach dem ikonographischen Urbild „Unserer Lieben Frau von der Besänftigung der grausamen Herzen“.

In einer Prozession wurde die neue Ikone von der Kirche zum Friedhof getragen, begleitet von der ganzen Bevölkerung, die Gott dankte und betete: „Mutter Gottes, rette uns!“ -1996 – (cpc)†

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