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Manuskript über den alten Propheten „Spielbähn“

ist wieder aufgetaucht

Der Nachdruck eines alten Manuskriptes über den berühmten Propheten „Spielbähn“ aus Heisterbach ist wieder aufgetaucht. Ein Leser schickte uns die Kopie eines Nachdruckes der Urschrift von 1849. Ähnlich wie der „alte Jasper“ in Westfalen und später Alois Irlmaier in Bayern sagte Bernard Rembolt, der 1783 starb, die gesamte Geschichte Europas von Napoleon bis zum 3. Weltkrieg voraus. Seine Prophetien wurden aufgezeichnet von einem alten kath. Landgeistlichen, der sie direkt von Bernard Rembolt hörte.

Der „Spielbähn“ kommt in vielen Büchern der Mystik mit oft nur kurzen Eintragungen vor, wobei sein Name meistens mit „Rembau“ falsch angegeben wird. Den Spitznamen „Spielbähn“ erwarb er sich als Geigenspieler bei dörflichen Festen im Siebengebirge. Seine Heimat war der Siegberg - heute Siebengebirge -, der damals beherrscht wurde von der reichen Abtei Siegberg des Erzbischofs Anno von Köln, der 1056 diesen Besitz übernahm. In den Prophetien des „Spielbähn“ kommen der Siegberg, die Abtei und die gesamte Landschaft immer wieder vor, weil er dort, vermutlich um das Jahr 1689 in dem an der Sieg gelegenen Dorf Eschmar geboren wurde. Sein Vater war ein armer Leineweber, der seine Produkte zumeist an die Abtei Siegburg verkaufte. Bernard übernahm später die Arbeit seines Vaters und kam so in enge Beziehungen zu den Klöstern Oberpleis und Heisterbach, was eine große Rolle in seinem Leben spielen sollte, denn in diesen Klöstern befanden sich „gelehrte Mönche“. Der Abt erkannte die Fähigkeiten Rembolts und setzte ihn als Boten ein, nachdem er erkannt hatte, daß dieser ein strenges religiöses Leben führte „mit stundenlangem Gebet, Fasten und sonstigen Leibeskasteiungen“.

Die nur 41 Seiten umfassenden Broschüre trägt den Titel „Spiel-Bähn, der Prophet, 1849, Die merkwürdigste Prophezeihung auf unsere Zeit und Zukunft. Nach einem alten Manuscripte. Wortgetreuer Nachdruck. Bonn, Verlag Habichts Buchhandlung, 1921.“ Auf der ersten Innenseite befindet sich ein Stempel „Bibliothek Abtei Michaelsberg Siegburg“ und die Nr. 30 79/14. Über diesem Stempel steht: „Druck von Theodor Wurm, Bonn,

Wenzelg. 39.“  …

In den ersten drei Kapiteln wird die Herkunft des „Spielbähn“ und seine prophetische Gabe im lokalen Milieu dokumentiert. Wie auch bei Irlmaier werden Episoden von B. Rembolt aufgeführt, wobei namentlich genannte Zeugen bestätigen, wie sich seine Voraussagen gegenüber Menschen in dieser Landschaft erfüllten. Klar wird an diesen Berichten, daß es sich beim „Spielbähn“ um einen zutiefst religiösen Propheten gehandelt hat, nicht um einen Hellseher. Seine gesamte Prophetie ist geprägt vom Ruf zur Umkehr, zu der er in Kenntnis aller kommenden Ereignisse immer wieder aufruft. In einem Gedicht unbekannter Herkunft heißt es:

Wer auf des Warners Ruf nicht hört, entbehrt des Mannes höchsten Wert; ihm wird des Sehers Geigenklang zum traurig-düstern Grabgesang. Den er, vom eitlen Sinn betört zum Völkertod heraufbeschwört.

Die bisher verbreitete Version, der „Spielbähn“ sei ein kurioser Fiedler auf Beerdigungen und Hochzeiten gewesen, ist völlig falsch. Er wurde aufgrund des Vertrauens der Kleriker und Mönche in seine Fähigkeiten - in diesem Falle der Franziskaner von Köln - sogar „in kirchlichen Angelegenheiten nach Rom zum HI. Vater beordert“. Man stelle sich heute, in der Zeit der „totalen Mündigkeit des Laien“ einmal vor, die Bischofskonferenz würde einen Laien nach Rom entsenden... Rembolt hat, was damals üblich war, dem Papst die Füße geküßt, seinen Auftrag vorgebracht und nach der Rückkehr wieder die „geistlichen Übungen“ fortgesetzt - und im „Geigenspiel Erholung“ gesucht: „Seine Geige begleitete ihn auf allen Wegen, doch fällt ihre Combination mit dem Rosenkranze nicht so sehr ins Lächerliche, wenn man weiß. daß seine ganze Virtuosität auf diesem Instrumente darin bestand, einfache Kirchenlieder abzuspielen, worunter sich das ,Ave Maria gratia plena‘ als sein Leibstückchen auszeichnete.“ Daher also der Name „Spielbähn“, der sich immer wieder in den Ruf des „Lügenbähn“ veränderte, weil die Menschen seinen Voraussagen wenig Glauben schenkten.

Als alter Mann zog Rembolt durch die „liebe Rheingegend zwischen Köln und Honnef‘ und fand in jedem „Bauerngute und Kloster die freundlichste Aufnahme“. Zu diesem Zeitpunkt galt er als begnadeter Mystiker in der katholischen Kirche seiner Heimat, denn alle kannten die Präzision seiner Voraussagen im menschlichen Bereich. Vor diesem Hintergrund gewannen seine Prophetien für die Zukunft der Menschheit immer größere Beachtung, obwohl sich seine Zeitgenossen nicht vorzustellen vermochten, was z.B. ein Satz zu bedeuten hatte, wie: „Wann die schwersten Schiffe den Rhein hinan laufen ohne Pferd und Wind.“ Zur Erinnerung: In früheren Jahrhunderten zogen Pferde vom Ufer aus die Kähne im Fluß. Friederich der Große entwickelte schon als Kronprinz ein System des von Pferden gezogenen Transports seiner Armeen auf den Flüssen, wozu er durch die versandeten Landwege der Mark Brandenburg angeregt worden war. Mit dieser Technik überraschte Friedrich seine Gegner, die nicht ahnten, wie er in so kurzen Zeiträumen mit seinem Heer an den Fronten auftauchte.

Es folgt nun der erste Teil der Prophetien von Bernard Rembolt, wobei wir die im Manuskript erst später folgenden Erklärungen gleich in Klammern anfügen. …

Wir fangen mit dem Vers 14 an: „Mit solchem Thema wird man einen Mächtigen erscheinen sehen, der nicht König ist, aber Kaiser genannt wird.

Napoleon15. Der wird die Herrschaften niederreißen und aufbauen. allerwege, und das deutsche Reich in Grund und Boden vernichten.

16. Er wird der Welt sein eine Geißel Gottes und den König der Tiere in seinem Namen führen. (Leo in Napoleon) Die Könige werden ihm ihre Häupter neigen und der deutsche Kaiser hört auf seine Macht und Gebote.

18. Und er wird umstürzen den heiligen Stuhl zu Rom, indem er den Statthalter Jesu Christi in Gefangenschaft schleppt.

19. Gleichwohl folgt ihm die Rache Gottes auf dem Fuße.

20. Denn sterben wird er als ein geschlagener Mann, der keine Freunde mehr hat, und ist verbannt und verlassen im weiten Meer.“

Dies ist die authentische Geschichte Napoleons mit der ungewöhnlichen Bemerkung, daß dieser eine „Geißel Gottes“ war.

In den Kapiteln 21 bis 34 sagt Rembolt die Entwicklung im Siebengebirge voraus, wobei zwei Punkte ins Auge fallen: Er spricht von einem „Kick-haus“, was der kath. Priester als Chronist mit „Guck-haus“ übersetzt und in der Realität das erste Telegraphenamt war. Die entscheidenden Sätze danach lauten: „Und weil der Hirte nachlässig, wird die Herde verderben. Man kann zur selbigen Zeit einen Bauern von dem Grafen nicht unterscheiden.“ Kurz danach heißt es bezüglich der Gegenwart: „Ja, es kommt so weit, daß man Gott nicht mehr danken wird für die Speisen.“

Man fühlt förmlich das Erstaunen des Propheten über die ihm geoffenbarten Wahrheiten: „Von wegen der Wagen, die da durch alle Welt laufen, ohne von lebendigen Geschöpfen gezogen zu werden. Also wenn man die Wegstrecken nach der Vögel Flug ausrechnet. Das ist der Stolz der Erde, daß sie über die Zeichen lachen, so ihnen der Himmel gibt.“ Man fühlt sich erinnert an die Geheime Offenbarung, in der der hl. Johannes Szenen mit seiner damaligen Kenntnis zu beschreiben versucht, deren Bedeutung weder ihm noch den heutigen Exegeten bewußt geworden ist.

Zur aktuellen Situation vor dem Beginn verschiedener Kriege sagt der Prophet:

„50. Es wird Gift regnen auf das Feld, wodurch ein großer Hunger ins Land kommt. Also daß viele Tausende über dem Gewässer eine bessere Heimat suchen. Die Menschen werden die Vögeln nachahmen und in die Lüfte fliegen wollen. Doch wird Gott ihren stolzen Sinn verwirren, gleich wie in Babilon...

55. Ein kleines Volk wird aufstehen und den Krieg ins Land bringen.“ Das Land „über dem Gewässer“ ist klar, aber nicht das kleine Land, das den Krieg auslöst, es sei denn, die Serben sind gemeint. Darauf folgt eine brutale Abrechnung mit den Modernisten: „Also sehe ich auch den Hohn der Gottesschänder. Und erkenne den Untergang der Ketzer mit derber Strafe. Die mit frevlem Muthe sich an Gott wagten. Und glaubten, ihr winziger Verstand möchte die Rathschlüsse des höchsten Gottes erkunden.“

Es folgt eine Schilderung der katholischen Kirche unserer Zeit in Deutschland, wobei auch ein kommender Krieg, der in Köln und am Birkenbäumchen (bei Unna) enden wird, in präzisen Einzelheiten beschrieben wird. Auch in dieser Vision geht es um einen Monarchen, der als „fremder König“ nach Deutschland kommt und „den Sieg für eine gerechte Sache erkämpft“, wonach das deutsche Reich sich einen „Bauern als Kaiser“ wählt und nach einem Jahr ein Kaiser folgt, „auf den die Welt lange gehofft“ und den man „römischen Kaiser“ nennen wird.

 

122 Visionen

Der aus dem Siegburger Land stammende Prophet Bernard Rembolt, genannt „Spielbähn“, sagte in einer 122 Visionen umfassenden Schau die Entwicklung der Geschichte Deutschlands bis zur Zeit nach einem weiteren Weltkrieg voraus, wobei es viele Übereinstimmungen mitanderen deutschen und ausländischen Mystikern gibt. Am Schluß des Textes heißt es: „Denn vieles Ungemach kann gewendet werden durch Gebet zu Gott, dem allerbarmenden Vater der Menschen, und Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit.“

Der unbekannte Verfasser der Schrift, ein kath. Landpfarrer, der die Visionen von Rembolt selbst gehört und aufgezeichnet hat, konnte in seinen Erläuterungen zwar schon bekannte Ereignisse wie die Herrschaft Napoleons definieren, nicht jedoch die Beschreibungen der Gegenwart. An einer Stelle erwähnt der Autor, daß es sich bei den alten Notizen um „fliegende Blätter“ handelt, die sich „in den Fragmenten eines alten Buches befanden“. Ab Vers 66 beginnen die Hinweise auf die neuere Geschichte und die Gegenwart:

„66. Die mit frevlem Muthe sich an Gott wagten.

67. Und da glaubten, ihr winziger Verstand möchte die Rathschlüsse des höchsten Gottes ergründen.

68. Denn während sie Gott auf ihren Lippen tragen.

69. Tragen sie den Teufel im Herzen.

70. Obwohl die Menschen die Engel nannten, so kam doch bald der Teufel oben.

71. Sie wollten ein neues Reich Christi gründen.

72. Und stifteten eine Pflanzschule aller Lasterthaten.

73. Sie nannten sich Gottesdiener und waren Bauchdiener.“ Die Herausforderung Gottes kann die „Erzeugung“ des Menschen durch den Menschen sein, das „neue Reich Christi“ ist die entstehende Anti-Kirche.

74. Sie dienten der Wollust und machten eine Religion für böse Fleischlust.

75. Derweil sie freieten und ein Weib nahmen.

76. Und darnach zwei Weiber...

77. Sprechend: unserm Stande gebühren der Weiber drei.“ Die hier genannte Entwicklung betrifft nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Kirche. Verschiedene modernistische Priester und Theologen verkündeten eine eigene Sexualmoral, wonach es ihnen trotz Zölibat zustehe, eine Frau zu haben. Nicht wenige sind inzwischen bei vier oder mehr „Weibern“ angekommen. Der „katholische“ Theologe Drewermann „lehrt“ das „Recht“ auf Trennung vom Ehepartner um einer anderen, auf Sexualität gegründeten Verbindung, die er „Animaliebe“ nennt.

„79. Aber Petrus wird endlich sich entrüsten.

80. Weil die Langmuth des Himmels ein Ende nimmt.

81. Nicht weiter gehen die Marken ihrer Bosheit.

86. Es bluten die Gläubigen im fremden Land.

87. Darum untergehen wird ein großes Barbarenreich.

88. Weil es solche Frevel zugelassen.

89. Und nicht beschützet hat die Kirche Christi.

90. Und nicht geehret hat ihre Diener.

91. Mit ihm sinken die falschen Propheten.

92. Als deren sich viele mit Weib und Kind selbst verbrennen werden.

93. Und man vierhundert mit den Eingeweiden erwürgen wird.

94. Und die übrig, von einem Felsen am Rheine stürzen.“ (Als „Barbarenreich“ wird in der Mystik über die Neuzeit häufig die Sowjetunion bezeichnet.)

„95. Das ist der Blutzeit Anfang.

96. Die h. Stadt Köln wird sodann eine furchtbare Schlacht sehen.

97. Viel fremdes Volk wird hier gemordet und Männer und Frauen kämpfen für ihren Glauben.

98. Und es wird von Köln, das bis dahin noch eine Jungfrau, eine fürchterliche Verheerung nicht abzuwenden sein.

99. Und man wird allda bis ans Fußgelenk im Blute waten.

100. Zuletzt aber wird ein fremder König aufstehen und den Sieg für die gerechte Sache erstreiten.

101. Des Feindes Rest entflieht bis zum Birkenbäumchen.

102. Hier wird die letzte Schlacht gekämpft für die gute Sache.

103. Die Fremden haben den schwarzen Tod mit ins Land gebracht.

104. Was das Schwert verschont, wird die Pest fressen.“

 

Schlacht am Birkenbäumchen

Die Kurzfassung des kommenden Krieges in klassischer Form wie bei rund einem Dutzend anderer Mystiker. Die Schlacht am Birkenbäumchen findet nach vielen anderen Prophetien zwischen Unna und Werl statt. Die Formulierungen „Es regnet Gift aufs Feld“ und „schwarzer Tod“ bedeuten die biologische Kampfführung durch die Russen. Sie haben Milzbranderreger entwickelt, die gegen Impfstoffe resistent sind, ferner eine teuflische Kombination Pocken-, Ebola- und Marburg-Viren. „Schießt man solche Sporen mit einem Projektil in den Luftraum einer Stadt, so werden sie als feiner Nebel mit der Atemluft aufgenommen. Eine tödliche Lungenentzündung ist die Folge.“

105. Das Bergische Land wird menschenleer sein und die Äcker herrenlos.

106. Also wird man ungestört von der Sieg bis zu den Bergen pflügen können.

107. Die in den Bergen verborgen sind, werden die Äcker wieder aufbauen.

108. Um diese Zeit wird Frankreich zerspaltet sein.

109. Das Deutsche Reich wird sich einen Bauern zum Kaiser wählen.

110. Der wird ein Jahr und einen Tag Deutschland regieren.

111. Der nun die Kaiserkrone nach ihm trägt, das wird der Mann sein, auf den die Welt lange gehofft hat.

112. Er wird römischer Kaiser heißen und der Menschheit den Frieden geben.

113. Siegburg und Heisterbach wird er wieder aufrichten, wie es weiland gewesen und von Anfang bestimmt war...“

Die Schilderung der lokalen Situation ist vergleichbar mit der von Alois Irlmaier über Teile Bayerns, d.h. alle Mystiker sehen zuerst die Folgen in ihrer Heimat, dann in Deutschland sowie darüber hinaus. Die Rückkehr der Menschen, die in die Berge geflüchtet sind, deutet darauf hin, daß der Krieg nicht lange dauern wird, was auch von anderen gesagt wird. Die Erwähnung Frankreichs ist beim „Spielbähn“ kurz und ungenau. Klar wird in den nächsten Versen, daß überall in Europa die Monarchie zurückkehrt. Das weltweite Versagen der Demokratie hat also Folgen. Figuren wie Präsident Clinton oder Kanzler Schröder, um nur zwei zu nennen, die kriminellen Kommissare der Europäischen Kommissionen, die Korruption in Ländern wie Italien, alle diese Zeichen der Dekadenz führen dazu, daß die dann übriggebliebenen Gläubigen sofort zur Monarchie zurückkehren werden.

„115. Und danach wird eine gute und glückliche Zeit sein.

116. Und das Lob Gottes wird auf der Erde wohnen.

117. Und ist kein Krieg dann mehr über dem Gewässer.

118. Darum werden die entflohenen Brüder von dannen zurückkehren mit ihren Kindeskindern.

119. Und sie werden in ihrer Heimat in Frieden wohnen fort und fort.

120. Des sollen die Menschen wohl Acht haben, was ich gesagt habe.

121. Denn vieles Ungemach kann gewendet werden, durch Gebet zu Gott, dem allerbarmenden Vater der Menschen und Jesus Christus, hochgelobt in Ewigkeit.

122. Wenn nun auch die Menschen mich verhöhnen, indem sie sagen, ich sei nur ein simpler Spielmann, so wird dennoch eine Zeit kommen, wo sie meine Worte wahr finden.“

 - Mai 1999 – (cpc)† 

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