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Unbekannte Prophetien

von Marie-Julie Jahenny

Es gibt einige Bücher über die berühmte französische Mystikerin Marie-Julie Jahenny, die unseres Wissens nicht ins Deutsche übersetzt worden sind. Dazu gehört auch „Les Propheties de la Fraudais“. Auf unsere Bitte hin hat ein Leser mit der Übersetzung des Buches begonnen und uns einige markante Stellen aufgeschrieben. …

Es geht wiederum um künftige Ereignisse, die sich schon abzeichnen und in denen das Priestertum eine entscheidende Rolle spielt. So schrieb die Mystikerin an Madame Gregorie: „Ich würde lieber ins Gefängnis gehen, als das zu sagen, was ich über den Priester weiß. Ich würde lieber am Hals geschleift werden, als es zu enthüllen; denn es ist dazu angetan, den Himmel erzittern zu lassen, nicht die Erde - sondern den Himmel, mit all seinen Mächten und Wundern. Unser Herr sagt, dass die Schwäche des Priesters groß ist, und dass - sobald die schicksalhafte Stunde geschlagen habe -, eine große Zahl an der Spitze der Gottlosen sein würde, um Seinen Namen zu entstellen und zu entheiligen.“

Über die „Drei dunklen Tage“ während der Strafgerichte hörte sie: „Alles wird erzittern, ausgenommen das Möbelstück, wo die Wachskerze entzündet wird ... Ihr werdet euch darum versammeln mit dem Kruzifix und Meinem hl. Antlitz. Das wird euch den Schrecken fernhalten, der während dieser Tage die Ursache für viele Todesfälle sein wird. Hier ist eine Probe Meiner Güte: Diejenigen, die Mir wohl gedient und zu Mir gerufen haben und in ihrer Wohnung Mein Bild bewahren werden, denen werde Ich ohne Beschädigung alles bewahren, was ihnen gehört. Während dieser ,drei Tage‘ werde Ich ihre hungernden Tiere bewahren. Ich werde sie bewahren, denn es wird unmöglich sein, auch nur eine einzige Türe zu öffnen. Der Hunger der Tiere wird durch Mich gesättigt werden ohne jegliche Nahrung. Die Hitze des Himmels wird so stark sein, dass sie unerträglich sein wird selbst in geschlossenen Behausungen. Der ganze Himmel wird in Flammen stehen, aber die Blitze werden nicht in eure Häuser einschlagen, wo das (Kerzen-) Licht ist. Erschreckt nicht.“

Zu den Offenbarungen für Marie-Julie gehörte als Erkennungszeichen die Sonne und die hl. Flamme (Symbole des HI. Geistes), die heute auch auf dem von Christus erbetenen Kreuz zu sehen ist. - Sie wurde belehrt über den Anteil des Teufels an dem Verderben des Menschen und hörte einen Dialog zwischen Christus und dem Satan. „Ich sehe in der Sonne, dass in dem Augenblick, da der Herr in den Himmel aufgefahren ist, und Er Besitz nahm von Seinem Ewigen Königreich, die Hölle das Königreich des Feindes wurde. Der Herr bemächtigte Sich Seines irdischen Königreiches und sagte: ,Ich bin zum Ewigen König ernannt worden.‘ Satan, platzend vor Wut, versuchte mit einigen Tricks, in böser Weise seine Macht zu erweitern. Der Herr sagte zu ihm: ,Du wirst Meiner Macht unterworfen sein. Du wirst nur das tun, was dir Mein Ewiges Gesetz erlauben wird.‘

Satan verlangte, den Titel ‚Fürst‘ zu erhalten und dass der Herr diesen Namen mit dem Finger in die Augen von uns allen eingraviert. ,Ja, du wirst diesen Titel haben: Fürst der Finsternis, des Abgrunds.‘ Der Satan fuhr fort: ,Setzt eurer Macht keine Grenzen, lasst mir die Freiheit, mich auszudehnen, soweit ihr euch ausdehnt bis zum Ende der Zeiten.‘ - ,Ich werde bleiben als König über alles, was du tun wirst, über alles, was du besitzen wirst. Ich werde über allem stehen, und ich werde befehlen!‘

Satan wehrte sich, bekam aber trotz allem seinen Anteil, den Anteil des Teufels. Aber der Herr nahm auch Besitz von Seinem Eigentum.

Der Herr sprach zu ihm: ,Werfe dich hin zu Meinen Füßen und bete Meinen Willen an!‘- ,Ich werde meine Knie beugen, aber unter einer Bedingung: Lass mir die Freiheit!‘, sprach Satan mit Anmaßung, sie zu gebrauchen wie ihr und nach meinem Dafürhalten, die Macht über den Tod und der Herr darüber zu sein.‘ Der Herr: ,Ich lasse dir die Macht, alle zu versuchen, die Menschen leidend zu machen bis zu einem bestimmten Grad, aber Ich werde gegenwärtig sein.‘

Satan verlangte auch die Macht, Wunder zu wirken. Der Herr gibt ihm diese nicht gänzlich, aber er überlässt ihm einiges, damit wir uns dadurch größere Verdienste erwerben können.

‚Am Anfang‘, sagte der Herr, wirst du nur eine kleine Zahl von Wundern bewirken. Sie werden dazu dienen, Übel anzurichten‘.

Satan protestiert und sagt, dass die Aufteilung nicht gerecht sei. - ,Eine Zeit wird kommen‘, fährt der Herr fort, noch weit in der Ferne, in der du in der Welt einen großen Anteil haben wirst, so dass dein Anteil den Meinen überschreiten wird. Du wirst der große Eroberer werden für einen Zeitraum, der zu lange dauern wird und der dennoch sehr kurz sein wird. Während du die Massen erobern wirst, werde Ich sichtbare Wunder vollbringen und ein Erdbeben hervorrufen, in dem Augenblick, in dem die Welt untergehen wird, in dem du im Begriffe bist, einen maßlosen Sieg zu erringen. Während nämlich fast alle Erdteile und ganz Europa sich gegeneinander erheben werden. Während der Finsternis wird es viele Bekehrungen geben. Viele Verirrte werden reuig zu Mir zurückkehren‘.

Als der Herr und Satan sich trennten, um jeder für sich in sein Reich zurückzukehren, verlangte Satan die Macht, alle Gestalten annehmen zu können, um überall hinzukommen. Der Herr: ‚Ich gebe dir die Erlaubnis, Mein Volk zu versuchen, aber Ich gestatte dir niemals, göttliche Gestalt anzunehmen‘.

Marie-Julie wollte nun von der Flamme des Heiligen Geistes wissen, ob die Epoche festgelegt sei, in der Satan als so großer Meister regieren soll. Die Flamme antwortete, dass sie festgelegt sei in den Ratschlüssen des Herrn und dass der Dämon diesen Zeitpunkt voraussieht, ohne ihn genau zu wissen. ‚Es ist diese Epoche, in der ihr jetzt lebt, Kinder Gottes‘, sagt die Flamme.

Satan fährt fort: ‚Am Beginn dieser Zeit werde ich jede göttliche Leistung und jede ungerechte Sache benutzen, um die Zerstörung eures Reiches hervorzurufen. Ich werde alles in ein Werkzeug des Vorgehens gegen euch verwandeln. Zunächst werde ich den Ort aushöhlen, an dem die große Zahl wohnt‘. ,Ihr wisst wohl, welcher Ort das ist‘, sagt die Flamme. ‚Ich werde den Ort aushöhlen, auf den ihr den Blitz herabfallen lasst, den ihr als erstes zerstören werdet, und ich werde nach euch alles vollenden. Ich werde einen Trümmerhaufen anrichten, wie es ihn noch nie gegeben hat‘.

Der Herr: ‚Ich werde über die Meinen einen Schutz voller Zärtlichkeit ausbreiten.‘

‚Ich werde eine Revolte ausbrechen lassen, Ich werde eine Zwietracht hervorrufen, die zu einem Bürgerkrieg in der ganzen Welt führen wird.‘

Der Herr: ‚Ich Meinerseits werde Meine Gerechtigkeit senden: Strafen, Wunder, Tote, Geißeln, Seuchen, unbekannte Krankheiten ...‘

Satan schreit: ‚Ich werde den Tempel eurer Gebete zum Einsturz bringen. Ich werde dort Idole errichten, die man anbeten wird. Alles, was in Friedenszeiten in euren Tempeln ist, wird zerbrochen, heraus geschleift, in Staub verwandelt werden durch die Meinen‘.

Der Herr: ‚Ich werde zeigen, dass Ich der Ewige König bin. Ich werde unter dem Blitz des Himmels alle zermalmen, die dir gegeben sein werden für die Hölle. Ich werde Mein Volk wieder aufrichten, Ich werde es bewahren vor den Geißeln; Ich werde die Ruinen wieder aufrichten, Ich werde dich in den Abgrund hinabstürzen, aber erst, nachdem du deine Macht ausgeübt hast, die Ich dir im Augenblick lasse.“ – (cpc) †

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