Top-GBrief-2

24. Jahrgang, Nr. 8/90

REP-Mitglied flog von der Schule

Die Bischöfliche Friedensschule in Münster hat den Schüler  Christian V.  gefeuert, weil er Mitglied der Republikaner ist. Aus diesem Anlaß schrieb  Heribert Bürger, Sprecher des Kardinal Galen-Kreises und selbst REP-Mitglied an Weihbischof  Ostermann, Münster, u.a.: „Sicher erinnerst Du Dich daran, daß wir 1942 als Sextaner des Paulinums aus politischen Gründen zusammen im Karzer saßen. Wir sind aber nicht von der Schule geflogen. Christian ist gerade 16 Jahre alt und national gesinnt, natürlich nicht nationalsozialistisch. In der Kreispartei der REP habe ich mich gerade um die jüngeren Mitglieder gekümmert, die Ihr kaum noch erreicht. In der Abtreibungsfrage hatte ich sie in kürzester Zeit auf meiner Seite. Alle haben bei der Abstimmung für die enge med. Indikation gestimmt... Schwierigkeiten hatte ich dagegen mit einem Studienrat, der für die eugenische Indikation eintrat, weil angeblich niemand in unserem Staat bereit sei, ein geschädigtes Kind zu adoptieren... Auch die ‚grünen‘ bischöflichen Studienräte nehmen offenbar keinen Anstoß daran, daß in ihrer Partei die verfassungsfeindliche Forderung von der Abtreibung bis zur Geburt erhoben wird. In welcher Demokratie, in welcher Kirche leben wir eigentlich? Im kath. Josefshopital in Hagen durfte sogar ein Gynäkologe bleiben, der eine Caritas-Angestellte zur Abtreibung nach Holland überwiesen hatte. Christian dagegen fliegt von der Schule, obwohl sich seine ausländischen Mitschüler für ihn eingesetzt hatten.“ – (cpc)† - 

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