Top-GBrief-2

27. Jahrgang, Nr. 10/92

Russischer Geheimdienst spioniert weiter

Der vom russischen Präsidenten  Boris Jelzin angeblich aufgelöste KGB-Geheimdienst hat unter russischer Flagge sein Spionagenetz in Deutschland weiter ausgebaut. In Bonn erklärte ein Sicherheitsexperte: „Der russische Nachrichtendienst hat die direkte Nachfolge des aufgelösten KGB angetreten und rund 80 Prozent der Mitarbeiter des berüchtigten größten Spionageapparates der Welt übernommen.“ In den neuen Bundesländern sei der Aufbau eines neuen Netzes zu beobachten. Aus den Kasernen der früheren sowjetischen Truppen in Mitteldeutschland werde ein „reger Funkverkehr“ registriert, den man noch nicht entschlüsseln konnte. Der Funkverkehr sei auch auf Teile der Schweiz und Österreich ausgerichtet. Besonders auffällig sei der „Schulungsfunk“ für die Spione in Deutschland. Von den 30 bisher verhafteten KGB-Agenten habe noch keiner den Funkcode verraten. Außer Rußland bauen auch Moldawien, die Ukraine, Armenien und Usbekistan eigene Geheimdienste auf.  – (cpc)†

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