Top-GBrief-2

24. Jahrgang, Nr. 9/90

SPD-Lügen zur „Zwangsvereinigung“

Der Berliner SPD-Vorstand verteilt ein Flugblatt zum „Thema: 1946 - Zur erzwungenen Vereinigung von SPD und KPD“.

Zitat: „Am 21. und 22. April 1946 war es soweit gewesen: Mit der Gründung der SED endete die kurze Geschichte der Sozialdemokratie in der Sowjetischen Besatzungszone Nachkriegsdeutschlands. Es war ein unfreiwilliges, ja gewaltsames Ende.“

Jedes Wort eine Lüge. Wie im SB bereits berichtet, haben sich die Delegierten des 40. Parteitages der SPD 1946 einstimmig und unter großem Beifall für die Vereinigung von SPD und KPD zur SED entschieden. Im Wahlkampf in der „DDR“ zeichnet sich eine heftige Kontroverse zwischen der SPD und ehemaligen Sozialdemokraten ab, die nach dem Zusammenschluß terrorisiert, verfolgt und eingesperrt wurden. Der KurtSchumacher-Kreis Berlin e.V., eine Vereinigung ehem. pol. SPD-Häftlinge, hat mit einem Flugblatt in den Wahlkampf eingegriffen.

Verantwortlich für das Flugblatt ist  Hermann Kreutzer, 1945 Gründer der SPD In Thüringen. Als Gegner der Fusion wurde er 1946 zusammen mit tausenden von Sozialdemokraten, die gegen den Parteibeschluß auftraten, ins Gefängnis geworfen. Kreutzer war sieben Jahre in Haft. In dem Flugblatt wird nachgewiesen, daß 90 % der SPD-Funktionäre für die Vereinigung mit der KPD gewesen sind. – (cpc)† -

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