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Die Durstigen tränken!

Habt ihr darüber nachgedacht, was geschehen würde, wenn der Vater nicht mehr regnen ließe? Und doch, wenn er sagen würde: „Wegen eurer Herzenshärte gegen die Durstigen will ich die Wolken daran hindern, Wasser auf die Erde zu regnen“: könnten wir uns ihm widersetzen und fluchen? - Das Wasser kommt, mehr noch als das Korn, von Gott. Denn das Korn wird vom Menschen angebaut, aber nur Gott allein bestellt die Felder der Wolken, die als Regen oder Tau, als Nebel oder Schnee herabkommen und die Äcker tränken, die Zisternen füllen und die Flüsse und Seen anschwellen lassen, die den Fischen Aufenthalt gewähren, die wiederum den Menschen zusammen mit anderen Tieren ernähren.

Könnt ihr daher jemand, der sich mit der Bitte: „Gib mir zu trinken“ an euch wendet, sagen: „Nein, das Wasser gehört mir, ich gebe es dir nicht?“ - Lügner! Wer von euch hat auch nur eine einzige Schneeflocke oder einen Tropfen Wasser gemacht? Wer von euch hat mit seiner Sternenwärme auch nur einen einzigen Tautropfen hervorgebracht? Niemand! Gott tut es. - Und wenn die Wasser vom Himmel fallen und wieder zum Himmel aufsteigen, dann geschieht dies nur, weil Gott diesen Teil der Schöpfung, wie alle anderen, regelt.

Gebt daher das gute, frische Wasser der Adern des Erdbodens, das reine Wasser eures Brunnens oder das, welches eure Zisternen gefüllt hat; gebt es dem, der Durst hat. Es sind die Wasser Gottes; sie gehören allen. Gebt sie jenen, die durstig sind. - Für dieses kleine Werk, das euch kein Geld kostet und keine andere Mühe erfordert als die, einen Becher oder einen Krug zu reichen, werdet ihr im Himmel eine Belohnung erhalten, ich versichere es euch. Denn nicht das Wasser, sondern die Tat der Liebe ist groß in den Augen und im Urteil Gottes.  – Jesus –

– 15441204.0428 -

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