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Ertragt lästige Menschen!

Sie stören die Ruhe des kleinen Hauses unseres Ichs, wie die Wanderer die Ruhe des Hauses stören, in dem wir wohnen. Aber so, wie ich euch gesagt habe, dass ihr die einen empfangen sollt, so sage ich euch auch, dass ihr die anderen empfangen sollt. Sind sie euch lästig? Aber wenn ihr sie auch nicht liebt wegen der Störung, die sie euch verursachen, so lieben sie doch euch mehr oder weniger. Um dieser Liebe willen nehmt sie auf. Und wenn sie auch neugierig, gehässig, beleidigend werden, übt immer Geduld und Liebe! Ihr könnt sie mit eurer Geduld bessern.

Ihr könnt durch eure Lieblosigkeit Ärgernis erregen. Es soll euch schmerzen, dass sie sündigen; aber noch mehr soll es euch schmerzen, wenn ihr die Ursache der Sünden seid und selbst sündigt. Nehmt sie in meinem Namen auf, wenn ihr sie nicht mit eurer Liebe aufnehmen könnt. Gott wird euch belohnen und euren Besuch erwidern, indem er die bösen Erinnerungen mit seinen übernatürlichen Liebeserweisen auslöscht.

Schließlich, bestattet die Sünder, um ihre Rückkehr zum Leben der Gnade vorzubereiten. Wisst ihr, wann ihr dies tut? Wenn ihr sie mit väterlicher, geduldiger und liebevoller Eindringlichkeit ermahnt. Es ist, als ob ihr die Häßlichkeiten des Körpers, eine nach der anderen, begraben würdet, bevor ihr den Körper zu Grabe tragt, in Erwartung des Befehles Gottes: „Erhebe dich und komme zu mir!“

Wir Juden reinigen die Toten aus Ehrfurcht vor der Auferstehung des Fleisches. Die Ermahnung der Sünder kommt einer Reinigung der Glieder vor dem Begräbnis gleich. Das Übrige wird die Gnade des Herrn tun. - Reinigt sie mit Liebe, Tränen und Opfern. Entreißt die Seelen auf heroische Weise dem Verderben. Seid heroisch! Ihr werdet nicht unbelohnt bleiben. Denn wenn schon für ein dem Durstigen gereichtes Glas Wasser eine Belohnung gegeben wird, was wird dem dann gegeben werden, der eine Seele vor dem höllischen Durst bewahrt?

Ich habe gesprochen. Diese Werke der leiblichen und geistigen Barmherzigkeit vermehren die Liebe. - Geht und tut sie! Der Friede Gottes und mein Friede seien allezeit mit euch.  – Jesus -

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Kleidet die Nackten des Geistes mit Verzeihung, wenn sie euch beleidigen.

Beleidigung ist Lieblosigkeit. Die Lieblosigkeit entfernt von Gott. Wer andere beleidigt, wird nackt, und nur die Verzeihung des Beleidigten bekleidet seine Nacktheit wieder, denn sie führt ihn zu Gott zurück. - Gott wartet mit der Verzeihung, bis der Beleidigte verziehen hat. Er verzeiht sowohl dem vom Menschen Beleidigten als auch dem Beleidiger des Menschen und Gottes. - Es gibt keinen, der seinen Herrn noch nie beleidigt hätte. Aber Gott verzeiht uns, wenn wir unserem Nächsten verzeihen, und er verzeiht dem Nächsten, wenn der Beleidigte ihm verziehen hat. - Es wird euch geschehen, wie ihr tut. Verzeiht, wenn ihr Verzeihung wollt, und ihr werdet euch im Himmel über die Nächstenliebe, die ihr geübt habt, freuen wie über einen Sternenmantel, der auf eure heiligen Schultern gelegt wurde.  – Jesus –

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