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Selig, wenn ich um der Gerechtigkeit willen Verfolgung leide.

Der Mensch ist so sehr von Satan beherrscht, dass er das Gute hasst, wo immer er es antrifft. Er hasst den Guten, als ob jeder gute Mensch ihn anklagen und ihm Vorwürfe machen wollte, auch wenn dieser schweigt. Tatsächlich lässt die Güte eines Menschen die Bosheit des Bösen noch deutlicher zutage treten. Der Glaube des wahrhaft Glaubenden lässt die Scheinheiligkeit des falschen Gläubigen noch offenkundiger hervortreten. Und so kann es nicht anders sein, als dass der Ungerechte den hasst, der durch seinen Lebenswandel ein stetes Zeugnis für die Gerechtigkeit ablegt.

Daher gerät man in Wut über die Menschen, die die Gerechtigkeit lieben. Auch hier ist es wie bei den Kriegen. Der Mensch macht in der satanischen Kunst der Verfolgung mehr Fortschritte als in der heiligen Kunst der Liebe. Aber er kann nur verfolgen, was ein kurzes Leben hat. Das Ewige im Menschen entgeht seinen Nachstellungen und erwirbt durch die Verfolgung noch mehr Lebenskraft. Das Leben entschwindet durch die Wunden der geöffneten Adern oder durch sonstige Leiden, die den Verfolgten erliegen lassen. Doch das Blut wird zum Purpur des künftigen Königs, und die Leiden wandeln sich in ebenso viele Stufen, die ihn hinauf zum Throne führen, den der Vater seinen Märtyrern, denen die königlichen Sitze des Himmelreiches vorbehalten sind, bereitet hat.  – Jesus  -

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