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Wer ist Don Luigi Villa?

Herausgegeben von Ing. Franco Adessa

Don Luigi VillaText-Auszüge

Luigi Villa, geboren in Lecco am 3. Februar 1918, wurde nach dem Gymnasium, dem Lyzeum und dem Theologiestudium am 28. Juni 1942 zum Priester geweiht.

Don Villa war ein wahrer Fänger von Berufungen sowie ein angesehener Prediger und Redner, seine Reden waren in vielen Städten und Orten Italiens geschätzt und gefragt. Zudem widmete er sich im Besonderen der Ausbildung von Jugendlichen.

 

In der Tat sprach der faschistische Hierarch, Justizminister Roberto Farinacci, ein Todesurteil gegen ihn aus. Die Begründung lautete wie folgt: «Wer Pater Luigi Villa ist, weiß man nicht genau; er wird offenbar umhergeschickt, um die Jungen gegen die Republik aufzuhetzen». …

Die Erschießung wurde nicht durchgeführt, dank dem “Hinweis” eines Beamten des Justizministeriums, welcher heimlich und in aller Eile einen Ordensbruder Don Villas, Vater Ceccarini - der mit Don Luigi am Kombonianischen Institut von Crema lebte - warnte, auf dass er fliehe. So stieg Don Villa durch ein Fenster und floh, in dem Moment als ein Jeep mit sechs bewaffneten Soldaten des Exekutionskommandos vorfuhr.

Anfangs 1953 trat er wegen familiärer Probleme aus dem Kombonianischen Institut aus und ließ sich auf Einladung des Erzbischofs von Ferrara, Msgr. Ruggero Bovelli in seiner Diözese inkardinieren, um eine Internationale Missionsbewegung zu gründen.

 

Pater Pio erteilte ihm einen Auftrag: sein ganzes Leben zu widmen, um die Kirche Christi gegen das Werk der Freimaurerei, vor allem der kirchlichen, zu verteidigen. – «Geh zum Bischof von Chieti und er wird dir sagen, was zu tun ist.»

 

Msgr. Bosio überbrachte Don Villa die „Bedingungen” von Pius XII., fügte für seinen Teil aber eine weitere hinzu: «Ich nehme den Auftrag an, dein Bischof zu sein, aber ich sage dir: Schau, dass du nie etwas mit Montini zu tun hast!»

Betroffen von der Härte dieser Worte fragte Don Villa: «Aber wer ist Montini?»

 

In der zweiten Hälfte des Jahres 1963 hatte Don Villa ein zweites Treffen mit Pater Pio. Sobald er ihn erblickte, sagte Pater Pio: «Ich habe lange auf dich gewartet », und beklagte sich über die Langsamkeit von Don Luigis Vorgehen in diesem ihm anvertrauten Auftrag. Am Ende des Treffens umarmte Pater Pio Don Villa und sprach zu ihm: «Mut, Mut, Mut! Denn die Kirche ist bereits von der Freimaurerei überschwemmt», und fügte hinzu: «Die Freimaurerei ist bereits bei den Pantoffeln des Papstes angekommen.»

 

In all den Jahren arbeitete Don Villa als Geheimagent von Kard. Ottaviani, mit dem Sonderauftrag, die Zugehörigkeit hoher Beamter der Katholischen Kirche zur Freimaurerei zu dokumentieren und sich um bestimmte heikle Angelegenheiten der Kirche zu kümmern.

 

Im Jahre 1971 gründete Don Villa seine Zeitschrift “Chiesa viva”, mit Korrespondenten und Mitarbeitern in allen Kontinenten. Die erste Nummer erschien mit dem Datum “September 1971”.

 

Es war der Pro-Staatssekretär Paul VI., der Freimaurer Msgr. Giovanni Benelli, der offiziell die neue Kriegsstrategie gegen Don Villa prägte.

In den Sitzungen mit seinen Mitarbeitern pflegte Benelli, wenn er von Don Luigi sprach zu sagen: «Man muss diesen Don Villa zum Schweigen bringen!» Aber wenn jemand einwendete: «Eure Eminenz! Man muss doch beweisen was er falsch macht!», antwortete der Kardinal wütend: «Nun, ignoriert ihn und macht, dass er ignoriert wird!»

Aber das reichte nicht, Don Villas Stimme war seine Zeitschrift “Chiesa viva”, und diese “Stimme” musste zum Schweigen gebracht werden.

Wenn die Zeitschrift nicht sofort frontal angegriffen wurde, war dies der Tatsache zu verdanken, dass der stellvertretende Direktor der “Chiesa viva” Prof. Dietrich von Hildebrand war, der berühmte deutsche Philosoph und konvertierte Jude, den Paul VI. gut kannte, aber auch fürchtete.

 

Mehrere Mordversuche an Don Luigi Villa

 

Msgr. Giovanni Benelli war zuerst Pro-Staatssekretär, dann ab 1977 Bischof von Florenz, und gleich darauf wurde er zum Kardinal gemacht.

Nach dem Tod von Paul VI. hatte er versucht sich zum Papst wählen zu lassen, aber stattdessen wurde Kard. Siri gewählt, der aufgrund der schrecklichen Drohungen desselben Kard. Benelli verzichten musste.

Und so wurde als Kompromiss Kard. Luciani gewählt, mit dem Namen Johannes Paul I.

Johannes Paul I. wurde nach 33 Tagen seines Pontifikats ermordet. Es war Don Villa, der bei Kard. Palazzini drei Autopsien durchführen ließ, die “medizinische Untersuchungen” genannt wurden und mit dem Urteil “Ermordet” schlossen!

 

Die Veröffentlichung der “Pecorelli-Liste” brach die Kandidatur von Kard. Casaroli ab; und nach einem weiteren Zusammenstoß zwischen Benelli und Siri wurde nach dem Tod von Luciani Kard. Karol Wojtyla gewählt, der wahre vorbestimmte Liebling der Freimaurerei.

Mit dem Tod von Kard. Giovanni Benelli im Jahr 1982 war der mächtigste Mann im Vatikan Kard. Agostino Casaroli.

 

Die 1990er Jahre im Vatikan sahen den Rückzug Kard. Casarolis als Staatssekretär, den Niedergang Kard. Ugo Polettis, Präsident der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) und Vikar Seiner Heiligkeit sowie den gleichzeitigen Aufstieg Msgr. Camillo Ruinis.

Die Kardinäle Casaroli und Poletti, beide Freimaurer, treten in der “Pecorelli-Liste” auf, samt Einweihungsdatum, Registrierungsnummer und Kürzel.

Kard. Casaroli war der Fahnenträger der pro-kommunistischen Politik Paul VI., genannt “Ostpolitik” und in seinem Amt als Staatssekretär, an der Seite von Johannes Paul II., der mächtigste Mann im Vatikan, mit einzig Kard. Ugo Poletti als zweitmächtigstem, welcher unter Paul VI. aus einem ganz besonderen Grund eine steile Karriere gemacht hatte.

Als Montini Papst wurde, folgte ihm der Geist von Erzbischof Gremigni in der Person von Msgr. Poletti. Im Jahr 1967 kamen der italienischen Presse Informationen zu, dass der Tod von Erzbischof Gremigni mit dem neuen Papst zu tun habe.

 

Papst Paul VI.Der “Seligsprechungsprozess” ging immer weiter bis zum Jahr 1997.

Don Villa war sich der Tatsache bewusst, dass Kard. Pietro Palazzini dem Postulierer des “Seligsprechungsprozesses” einen Brief gesandt hatte, in dem er die Namen der letzten drei homosexuellen Liebhaber Paul VI. nannte.

Und Kard. Palazzini war eine Autorität auf diesem Gebiet, denn der Kardinal war im Besitz von zwei Ordnern mit Dokumenten, die das unreine und widernatürliche Laster Paul VI. in unmissverständlicher Weise aufzeigten.

Darauf schrieb Don Villa einen Brief an den Postulierer des Prozesses, in dem er Bezug nahm auf das, was ihm Kard. Palazzini überliefert hatte.

Das Buch “Paul VI. selig?” erschien im Februar 1998 Das Ergebnis des Buches war allen klar: es hatte den “Seligsprechungsprozess” Paul VI. blockiert. Niemand war in der Lage, das Ausmaß und die Lawine der “Fakten”, “Zitate”, “Dokumente” und “Fotos” zu widerlegen, die in dem Buch gezeigt wurden, die einem Papst den Prozess machten, der Meineid geleistet hatte, indem er während seines Pontifikats genau das Gegenteil von dem in Tat umsetzte, was zu erfüllen er sich selbst mit feierlichem Versprechen am Tag seiner Inthronisation verpflichtet hatte.

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