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Beweise für die Existenz der Schöpferkraft Gottes

Von Jack Duggan, Diplomphysiker

Darwin und die Evolution sind unwichtig, eine völlig im leeren Raum stehende, durch nichts zu beweisende Theorie - es ist die spirituelle Komponente, die menschliche Seele, die den Unterschied ausmacht. Die Beweise dafür, daß sich die „wertfreie“, d. h. gottlose Wissenschaft in einer Sackgasse befindet, lassen sich durch die Anwendung des physikalischen Gesetzes von „Ursache und Wirkung“ leicht erbringen.

Dieses Gesetz und die Logik gehen davon aus, daß jede Ursache, deren Zeuge wir werden, eine Wirkung hervorbringt. Jede Pflanze, jedes Tier und jeder Mikroorganismus lebt, funktioniert, entwickelt sich und stirbt durch äußere Einflüsse und auf ihn einwirkende Kräfte. Dieser Grundsatz gilt für die Funktion und Interaktion jedes Lebewesens auf der Erde - mit einer Ausnahme:

Nur der Mensch ist in der Lage, selbstlos zu handeln, indem er beispielsweise anderen außerhalb seiner Familie Hilfe zuteil werden läßt. Dieses Verhalten ist eindeutig im höchsten Maße unlogisch, denn im Ergebnis teilt der Mensch seine Nahrung und sein Eigentum, ohne dadurch etwas zur Verbesserung der eigenen Sicherheit zu erhalten. Tiere verhalten sich nicht so, denn sie würden sich um ihre Überlebenschance bringen, würden sie ihre Nahrung und ihren Schutz mit anderen außerhalb ihrer direkten Nachkommenschaft teilen. Löwen verjagen regelmäßig jedes andere Tier von ihrer Beute, außer andere Löwen, die zu ihrem Rudel gehören.

Was veranlaßt den Menschen zu der einzigartigen Haltung der Selbstverleugnung zum Wohle anderer, die jeder anderen Spezies auf diesem Planeten fremd ist? Die meisten würden argumentieren, es sei die Folge der überlegenen menschlichen Intelligenz. Dieses Argument vermag nicht zu überzeugen, denn es gibt Tiere, deren Intelligenz jener des Menschen entspricht oder sogar darüber hinaus geht. Aber keine dieser Spezies interessiert sich im geringsten für das Wohlergehen seiner Mitspezies außerhalb der unmittelbaren „Familie“.

Wäre die Intelligenz der Schlüssel, würde das selbstlose Teilen bei allen auf der Erde lebenden Spezies proportional zu ihrer intellektuellen Entwicklung zum normalen Verhaltensmuster gehören. Dies wäre zweifellos die logische Folge, aber so ist es nicht.

Menschen, im Gegensatz zu Tieren, denken und handeln in Abstrakten, vergleichen mögliche Konsequenzen ihres Handelns mit Erfahrungen aus der Vergangenheit und beziehen sie auf gegenwärtiges und zukünftiges Handeln. Sie sind durch ihren Verstand befähigt, das Konkrete in erweiterten Dimensionen zu erkennen. Diese Dimensionen könnten zunächst als etwas bezeichnet werden, das unmittelbar über der aktuellen Realität und über den fünf Sinnen angesiedelt ist, mit denen der Mensch und das Tier zum Überleben fähig sind. Von vielen wird diese nichtphysische Dimension als „spirituell“ bezeichnet, weil sie in keiner greifbaren, mit den Sinnen zu erfassenden Form existiert. Folglich agiert der Mensch, im Gegensatz zu allen anderen Spezies, in einer „spirituellen“ Dimension. Aber die Frage muß lauten: Wo findet sich der Ursprung dieses Verhaltensmusters?

Die Studien von Charles Darwin und der weiterführenden Wissenschaft erklären, jedes Lebewesen entwickelt und verändert sich ausschließlich durch Kräfte, die von außen kommen, und nicht im eigenen Organismus angesiedelt sind. Organismen verändern sich durch die Anpassung an die jeweilige Umwelt. Die gesamte Wissenschaft ist sich darin einig, daß nur externe physische Kräfte entsprechende physische Veränderungen in jeder belebten und unbelebten Materie im bekannten Universum bis hin zu den kleinsten subatomaren Partikeln bewirken können. Da es sich hier um einen Fall von universaler Ursache und Wirkung handelt, welche von außen einwirkende Kraft könnte eine nicht-physikalische oder spirituelle Veränderung in einem Organismus bewirken, die den Organismus dazu befähigt, nichtphysikalische Dimensionen zu erkennen und zu verstehen? Als Prämisse muß gelten, daß nur eine von außen einwirkende spirituelle Kraft in einem Organismus eine spirituelle Entwicklung herbeiführen kann, die dazu befähigt, abstrakte Konzepte, wie Sozialgesetze, Philosophie und selbst die Zeit zu verstehen. Dieses abstrakte Konzeptverständnis hebt den Menschen über alle anderen Kreaturen hinaus, denn es handelt sich hier ausnahmslos um spirituelle Qualitäten und Fähigkeiten.

Seit Menschengedenken sind alle primitiven Völker dafür bekannt, daß sie einen spirituellen Glauben hatten und entsprechende Riten praktizierten. Auch hierin manifestiert sich wiederum die Einzigartigkeit des Menschen gegenüber allen anderen Spezies in unserer Dimension. Den Gegensatz dazu, bilden die vielen modernen „gebildeten“ Menschen, die durch den Luxus der Technologie der realen Welt verführt worden sind, und sich völlig anders verhalten, indem sie die spirituellen Wesenheiten und den entsprechenden Glauben ignorieren oder leugnen. Sie empfinden keinen Konflikt bezüglich ihrer Vorfahren, und auch nicht die Ironie, daß sie ihre abstraken spirituellen Fähigkeiten dafür einsetzen, die Existenz ihrer abstrakten persönlichen spirituellen Fähigkeiten zu leugnen. Sie belegen spirituelle Aspekte im Namen der Wissenschaft mit anderen Bezeichnungen, wobei sie verkennen, daß es der sogenannten Wissenschaft nicht möglich ist, mit ihren „Fünf Sinnen“ das zu testen und zu messen, was außerhalb dieser fünf Sinne existiert. Aus diesem Grund werden die sogenannten zivilisierten Menschen von „primitiven“ Eingeborenen als die wahren „Primitiven“ bezeichnet.

Die spirituellen Überzeugungen sind in einem streng menschlichen Abstrakt begründet, der als „Glauben“ bezeichnet wird. Dieser Begriff definiert sich als die sichere Überzeugung der Existenz einer Kraft, die zwar mit den fünf Sinnen nicht bewiesen, aber mit der Logik sehr wohl begründet werden kann. Jeder, der die Grundlagen des Darwinismus zu verstehen vermag, muß auch folgendes akzeptieren:

„Es ist ein unbestreitbares wissenschaftliches Absolut, daß nur äußere Kräfte Veränderungen bewirken können. Folglich kann der Mensch, der allein über eine spirituelle Komponente verfügt, nur durch eine von außen einwirkende spirituelle Kraft verändert worden sein.“

Im allgemeinen bezieht sich die Menschheit auf diese äußere spirituelle Kraft als „Gott“. Jene, die sich dafür entschieden haben, nicht an Gott zu glauben, erkennen dennoch andere spirituelle Qualitäten, wie Liebe, Ethik und selbst Glück an. Allerdings erkennen sie nicht, daß die bloße Idealisierung dieser Abstrakte auf ihren Ursprung hinweist. Nämlich auf eine Kraft, die sich außerhalb der bekannten physikalischen Kräfte, die diese Veränderung niemals hätten hervorbringen können, befinden muß.

Es gibt eine Fülle historischer Aufzeichnungen, in denen die Existenz der initialen, spirituellen Kraft namens „Gott“ zum Ausdruck kommt. In den jüdisch-christlichen Schriften existieren Erfahrungen, die zusammengenommen Beweischarakter haben. Am interessantesten ist die Feststellung, „daß der Mensch von Gott geschaffen wurde... nach Seinem Ebenbild.“ Dies bedeutet natürlich nicht, daß der Mensch von seiner physischen Gestalt Gott gleich ist [wie könnte ein Leib, wie ein körperloses Geistwesen aussehen?], aber der Mensch wurde zum Homo sapiens, womit er sich von allen anderen irdischen Kreaturen durch die Gabe des abstrakten spirituellen Wahrnehmungsvermögens, das, bevor es ihm von Gott gegeben wurde, nur Gott selbst besaß, unterschied. Diese verliehene Gabe besorgte eine drastische Veränderung des Menschen. Wir existierten jetzt nicht mehr nur in der physikalischen Welt der fünf Sinne, sondern zumindest teilweise auch in der spirituellen Welt. Alle anderen Hominiden, denen diese besondere Gabe nicht verliehen wurde, starben früher oder später aus, weil sie nicht dazu befähigt waren, technische Verbesserungen bei der Nahrungsbeschaffung oder erforderliche Taktiken zu entwickeln, die sie zur Konkurrenz mit den Cro Magnons befähigten, denen diese abstrakte Dimension durch eine äußere spirituelle Kraft verliehen worden war.

Unbeschadet davon, was auch immer unsere persönliche Wahrnehmung von der abstrakten Urkraft - oder Gott - auch sein mag, es ist von der Logik her zwingend, daß wir unsere spirituellen Fähigkeiten nur von einer spirituellen Quelle erhalten konnten, wobei es unerheblich ist, mit welchem Namen man diese Quelle bezeichnet.

In der gesamten Geschichte der Menschheit haben sich die Menschen stets zwischen der Schöpfung und ihrem Schöpfer angesiedelt, wobei die einzelnen Stämme für sich in Anspruch nahmen, daß ihre Interpretation der Schriften, ihr Verständnis vom Willen Gottes, den anderen überlegen sei. Diese Auffassung hat zu mehr Mord, Haß, Neid, Verfolgungen und Kriegen geführt als alle anderen historischen Ereignisse. Während die Verleihung spiritueller Qualitäten an den Menschen durch Gott in der Tat eine große Gabe war, scheint es dennoch so, daß sich der Versuch, anderen vorschreiben zu wollen, wie diese Gabe zu verstehen und anzuwenden ist, geradezu zu einem Fluch wandeln kann.

Es wird gesagt, der Schöpfer hätte sich selbst die Beschränkung auferlegt, Sich niemals einzumischen oder auf andere Weise den freien Willen des Menschen zu beeinflussen, da der freie Wille des Menschen damit zu existieren aufgehört hätte. Gesellschaften, Institutionen, Gruppen oder Individuen, die anderen psychisch oder sogar physisch ihren eigenen Glauben aufzwingen wollen, sind nicht von Gott. Wenn Gott selbst keinen Zwang anwendet, dann steht jeder, der dies tut, nicht auf der Seite Gottes, sondern hat sich der anderen Seite zugewandt. Folglich sind alle Sekten, Riten und sogenannten Religionen falsch, die andere von dem zu überzeugen versuchen, was sie selbst nicht beweisen können. Es handelt sich also nicht um göttliche Offenbarungen, sondern um Glaubenstheorien, die der Mensch aus den verschiedensten Gründen zu seinem persönlichen Vorteil entwickelt hat. Als Beispiel mag hier der Protestantismus gelten, der sich zwar aus dem Katholizismus entwickelte, jedoch nur einige Facetten übernommen und andere hinzugefügt hat, um sich das Leben im vermeintlichen Glauben zu erleichtern und angenehmer zu gestalten.

Dasselbe trifft auf den Islam zu, der den von Gott verliehen freien Willen des Menschen mißachtet und es seinen „Glaubensbrüdern“ bei Androhung der Todesstrafe untersagt, sich aus freiem Willen dem Glauben zuzuwenden, der als richtig erkannt worden ist. Eine solche Religion ist nicht von Gott, denn es gibt nur eine Wahrheit. Die von dem Schöpferwesen - Gott - offenbarte Wahrheit. Und was von Gott kommt, ist gut. Jene, die sich dafür entscheiden, anderen ihre Ansichten und ihren Willen aufzuzwingen, sind Sein genaues Gegenteil, das gemeinhin als das Böse bezeichnet wird. Wenn es stets Gegensätze gibt, wie Ursache und Wirkung, hell und dunkel, gut und böse, dann muß es einen göttlichen Zustand ebenso geben [Wahrheit, das Gute und den Himmel], wie einen antigöttlichen Zustand [Falschheit, das Böse, und die Hölle]. Aber dennoch wird es immer Menschen geben, die zu selbstsüchtig und zu eitel sind, um die Existenz eines verliehenen menschlichen Geistes und den Schöpfer als dessen Quelle anzuerkennen. Denn die Anerkennung des göttlichen Schöpfergeistes impliziert, daß man eines Tages für seine Fehler, für Taten, die antigöttlich sind, verantwortlich gehalten werden kann. Solche Menschen finden ihre Glückseligkeit in materiellen Besitztümern und sozialem Status, und darum erfinden sie einen bequemen auf sich selbst zugeschnittenen Moralkodex, der stets für ihre Eigenliebe den Weg des geringsten Widerstandes findet. Solche Menschen werden unzählige Entschuldigungen dafür vorbringen, warum sie für ihr materielles Leben nicht verantwortlich gemacht werden können, und sie werden beständig andere dazu verführen, ihrem korrupten Beispiel zu folgen.

Jene, die sich dafür entscheiden, über Mode, politische Pläne und gesetzlich verordnete Moral hinauszublicken, wissen, daß die Wahrheit ihnen von außen angetragen wurde, und daß sie von Gott stammt. Sie erkennen an, daß die Essenz der Spiritualität nicht das Streben nach persönlichen materiellen Verbesserungen ist, sondern das Gegenteil. Die Weitergabe an andere. Während dieses Verhalten in der Tierwelt und der physikalischen Welt unlogisch ist, ist es dennoch das logische Verhalten in der spirituellen Welt.

Der Geist kann nicht mechanisch zu seiner höchsten Form entwickelt werden. Nur die spirituellen Werkzeuge können eingesetzt werden. Diese Werkzeuge sind Logik, das Vermeiden von Falschheit, uneigennützige, opferbereite Liebe für andere, wie sie im christlichen Bewußtsein eingeprägt sind. Außerdem andere zur Wahrheitsliebe zu bringen, ohne jedoch jemals Zwang auszuüben. Nur auf diese Weise können die Menschen sich den Kräften der Naturgesetze entziehen, um sich spirituell weiterzuentwickeln. Dieses Ziel kann ausschließlich durch die abstrakten Fähigkeiten erreicht werden, die uns durch unseren spirituellen Schöpfer – Gott - verliehen worden sind. – (cpc)†

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