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Wissenschaftler erforschen Visionen von Sterbenden

Britische Wissenschaftler erforschen die Erlebnisse sterbender Menschen, die mit unsichtbaren Personen reden oder Erscheinungen von Engeln und Verstorbenen haben. Kontakte zu Nahestehenden im Jenseits sind häufiger als früher angenommen. „The Daily Mail“ in London veröffentlichte am 11. April 2008 den folgenden Artikel von Dr. Danny Penmann:

Die Todesengel

Die Ärztin Dr. Penny Sartori hatte gerade die Hälfte ihres Nachdienstes im Morriston-Hospital in Swansea hinter sich, als einer ihrer Patienten begann, sich äußerst merkwürdig zu verhalten. Hinter der gesamten medizinischen Technik, die Peter Holland am Leben hielt, konnte Dr. Sartori erkennen, dass der Patient langsam das Bewusstsein wiedererlangte und zunehmend lebhafter wurde. Peter Holland starrte wie gebannt auf das Fußende seines Bettes - und begann dann zu einer unsichtbaren Person zu sprechen. „Plötzlich kam er wieder zu Kräften“, sagte Dr. Sartori. „Er schien mit jemand eine Unterhaltung zu führen, den wir nicht sehen konnten. Nach einiger Zeit erschien ein wunderbares Lächeln auf seinem Gesicht und er entspannte sich völlig. Als seine Familie eintraf, berichtete er seinen Angehörigen, er sei in der Nacht von seiner Schwester besucht worden, und sie hätten eine lange Unterhaltung geführt.

Das Merkwürdige an diesem Ereignis ist der Umstand, dass seine Schwester eine Woche zuvor gestorben war, aber niemand hatte ihn darüber informiert, weil angenommen wurde, der Schock könnte ihn umbringen. Mithin stand eindeutig fest, dass er vom Ableben seiner Schwester keine Kenntnis gehabt haben konnte. In diesem Augenblick, so Dr. Sartori, sei ihr bewusst geworden, dass Peter Holland sterben würde. Egal, welche medizinische Behandlung man ihm auch angedeihen lassen würde. „Wenn ein Patient erklärt, er sei von einem verstorbenen Angehörigen ‚besucht’ worden, weiß man, dass seine Zeit gekommen ist“, berichtete die Ärztin. „Bei Krankenschwestern ist dieses Faktum allgemein akzeptiert, weil sie mit derartigen Aussagen von Patienten beständig konfrontiert werden. Die Krankenschwestern informieren sich dann gegenseitig: „Er hat gerade Besuch erhalten. Also wird er bald in die Ewigkeit eingehen.“ In der Tat starb der 75jährige Peter Holland kurz darauf.

Derartige Phänomene auf dem Sterbebett, wie sie auch von Peter Holland erlebt wurden, treten überraschend häufig auf. Nach dem Ergebnis von kürzlich am Londoner Kings College durchgeführten Untersuchungen berichten rund zehn Prozent der todkranken Patienten oder deren Angehörige über ein mysteriöses, unerklärliches Ereignis, das dem Todgeweihten einen kleinen Einblick in das Leben nach dem Tod gewährt. Die Patienten berichten über die Besuche von verstorbenen Familienangehörigen oder über Visionen des Himmels. Während derartige Erlebnisse auf dem Sterbebett für den Betroffenen und dessen Angehörige zweifellos tröstlich sind, muss man fragen, ob sie in der Tat geeignet sind, die schwierige Frage zu beantworten: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Nach den neuesten Erkenntnissen scheint es so zu sein. Im Verlauf der vergangenen Jahre haben sich immer mehr Wissenschaftler und Forscher mit dem Studium entsprechender Ereignisse beschäftigt und sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sich die meisten dieser Erlebnisse dem rationalen Verständnis entziehen.

Professor Peter Fernwick, Neuropsychiater am Londoner Kings College, der die Erforschung entsprechender Phänomene leitet, erklärt, die Vielzahl der von ihm und seinen Mitarbeitern ausgewerteten Berichte habe zu einer Fülle überzeugender Beweise geführt: „Eine mögliche Interpretation der Daten lautet, es gibt ein Leben nach dem Tod“, berichtet der Professor. Wie manifestieren sich also diese Erfahrungen und Erlebnisse? „Erlebnisse auf dem Sterbebett treten in drei Formen auf“, erläutert Professor Fernwick. „Der Sterbende kann Besuche von verstorbenen Angehörigen erhalten, oder es kann zu Visionen von Licht und Einblicke in andere Welten kommen. Dabei sind merkwürdige Zufälle keineswegs ungewöhnlich. Beispielsweise der Besuch eines verstorbenen Verwandten, von dessen Ableben der Sterbende keine Kenntnis hat.“

„Auch die Angehörigen des Sterbenden können Zeugen unerklärlicher Ereignisse werden. Beispielsweise ist das Anhalten von Uhren ebenso beobachtet worden, wie auch das Auftreten von merkwürdigen Lichterscheinungen um den Körper des Patienten. Von anderen wurde zum Todeszeitpunkt eine „durchsichtige Gestalt“ gesehen, die sich vom Leichnam trennte. „Man muss nicht religiös sein oder einem Glauben angehören, um an diese Phänomene zu glauben. Ein Blick auf die Daten genügt, um sich eine Meinung zu bilden.“ Selbstverständlich ist es leicht, anekdotische Berichte wie jenen über Peter Holland und den „Besuch“ seiner verstorbenen Schwester abzulehnen. Skeptiker behaupten, solche Erscheinungen seien das Ergebnis geistiger Verwirrung des Patienten oder Nebenwirkungen von starken Schmerzmitteln, verbunden mit dem Wunsch, in einem außerordentlich dramatischen Lebensabschnitt an ein Leben nach dem Tode glauben zu können.

Trotz des Skeptizismus der Atheisten bleibt eine Vielzahl von Erlebnissen auf dem Sterbebett, für die eine schnelle Antwort nicht möglich ist. Es handelt sich um die Fälle, die von Professor Fernwick und seinen Mitarbeitern erforscht werden. Die Erfahrungen und Erlebnisse von Linda Jacobs sind ein typisches Beispiel. Ihr Vater befand sich unheilbar krank in einem Krankenhaus in Manchester. Aber als sich die Familie in der Nacht, die sie für seine letzte hielt, um sein Bett versammelte, erwachte der Sterbenskranke und wurde zunehmend munterer. „Immer wieder sagte er, wir sollten aus dem Nebel oder Rauch heraustreten“, berichtet Linda. „Dann begann mein Vater zu lächeln und lachte später laut. Gerade so, als wäre er in der Gesellschaft von Menschen, die wir nicht sehen konnten. Dann wandte er sich an mich und sagte: „Deine Großmutter ist hier. Wie, um Himmels Willen, kommt sie hierher?“ Meine Großmutter war eine Woche zuvor verstorben, und wir hatten meinem Vater die Nachricht verheimlicht, um ihn nicht aufzuregen.“ Wenige Augenblicke starb auch Lindas Vater - mit einem Lächeln auf den Lippen.

Wie sind solche mysteriösen Ereignisse zu erklären? Linda ist davon überzeugt, dass es sich um Beweise für ein Leben nach dem Tod handelt. Aber ihr Fall ist keineswegs einzigartig. Die Geschichte von Kate Batchelor, einer Viehzüchterin aus Schottland, ist nicht weniger verblüffend. Ihr Bruder starb im Krankenhaus, und Freunde wurden damit beauftragt, ihr die Nachricht zu überbringen. Als sie das Landhaus erreichten, wurden sie von Kate begrüßt, die sagte: „Ich weiß, warum ihr gekommen seid. Ich hörte, dass er nach mir gerufen hat. Als er starb, rief er „Kate, Kate“. Sie konnte sogar den genauen Todeszeitpunkt nennen. Natürlich sind nicht alle von Professor Fernwick untersuchten Fälle so dramatisch. Weitaus häufiger geht es um Fälle, bei denen Uhren eine Rolle spielen, die in der Todessekunde eines Menschen plötzlich stehenblieben. „Eine Dame berichtete mir, dass alle in ihrem Haus vorhandenen Uhren zum Zeitpunkt des Todes ihres Ehemannes plötzlich stehenblieben. Erst eine Woche später funktionierten sie wieder einwandfrei“, berichtet Professor Fernwick.

Andere Fälle betreffen Mobiltelefone, Videorekorder und Fernsehgeräte, die auf mysteriöse Weise ihre Funktion genau zum Todeszeitpunkt eines Angehörigen einstellten, um kurze Zeit später wieder fehlerfrei zu arbeiten. Auch Tiere können zum Todeszeitpunkt ihres Besitzers plötzlich schwer erkranken oder sterben. Ein Bekannter von Professor Fernwick, ein praktischer Arzt aus Neuseeland, hat einem Golfspieler Erste Hilfe geleistet, der plötzlich einen schweren Herzanfall erlitt. „Als er dem Patienten ärztliche Hilfe leistete, sah er plötzlich etwas, das er als weiße Form oder Schatten beschrieb, der aufstieg und sich vom Körper trennte“, berichtet der Professor. Noch dramatischer war der Fall von Diane Smyth aus Harlow, Essex. Sie berichtet, dass sie zum Zeitpunkt des Todes ihres Vaters an dessen Bett gesessen hatte. Sie war eingeschlafen, und als sie in dem dunklen Zimmer erwachte, sah sie etwas, das über dem Körper ihres Vaters schwebte. Als sie genauer hinsah, erkannte sie eine Art „Flamme, die zur Zimmerdecke aufstieg“. Diane berichtet: „Ich sah eine Rauchwolke aufsteigen. Ähnlich wie der Rauch, der von einer ausgeblasenen Kerze aufsteigt. Ein greller Lichtblitz war vorausgegangen, und ich kann diese Beobachtung nur als schön bezeichnen. Es schien der Ausdruck von vollkommener Liebe und Frieden zu sein. Schließlich schaltete ich die Raumbeleuchtung ein. Das geheimnisvolle Licht verschwand, und der Raum war wie immer an einem Novembermorgen, kalt und trist. Mein Vater atmete nicht mehr. Sein Körper war noch warm.“

Das Erste, was Todgeweihte häufig realisieren, ist die Anwesenheit freundlicher Geistwesen (Engel) im Zimmer, die zu dem ausdrücklichen Zweck erscheinen, den Sterbenden in eine andere Welt zu begleiten. Je deutlicher dem Patienten die Anwesenheit dieser Geistwesen bewusst wird, desto mehr weicht die Angst der Freude und mündet schließlich in Seligkeit. Nicht selten verweilen diese Geistwesen über mehrere Stunden, während der Organismus des Sterbenden nach und nach seine Tätigkeit einstellt, bis schließlich der Tod eintritt. Als Teil dieses Prozesses bieten diese Geistwesen dem Sterbenden einen Rückblick auf sein Leben - einschließlich aller Fehler und Versäumnisse - so dass es dem todgeweihten Patienten möglich ist, alle noch offenen Probleme mit Freunden und Verwandten zu regeln. (Oder zu beichten) Es hat den Anschein, dass der Tod nach Beendigung dieses Prozesses sehr schnell eintritt. Es scheint gerade so zu sein, als würde der Leib in den letzten friedlichen irdischen Augenblicken den Geist aufgeben.

Welchen Rat hat Professor Fernwick für uns im Hinblick auf die Vorbereitung auf den Tod? Er sagt. „Man sollte darauf vorbereitet sein, von einer Sekunde auf die andere zu sterben. Jene mit einem reinen Gewissen sterben einen guten Tod. Jene, die verärgert oder frustriert sind, haben einen entschieden schwereren Tod.“ Wie es eine gute Art zu leben gibt, gibt es anscheinend auch eine gute Art zu sterben. … Einige Namen in diesem Artikel wurden zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht geändert.

Kommentar: Aus vielen Berichten vom Sterben Heiliger und Märtyrer wissen wir, dass sie solche Erlebnisse hatten. Im Evangelium des hl. Matthäus lesen wir über den Tod des hl. Stephanus: „Als sie seine Worte hörten, ergrimmten sie in ihren Herzen und knirschten mit den Zähnen wider ihn. Stephanus aber, voll des Heiligen Geistes, blickte gen Himmel, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: ‚Ich sehe den Himmel offen, und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen’.“

Aus den Aufzeichnungen von Gabriele Bitterlich geht hervor, dass St. Michael nicht nur der Fürst der himmlischen Heerscharen ist, sondern auch der Patron der Sterbenden, „die er mit starker Hand beschützt vor den letzten und schwersten höllischen Angriffen und hinüber geleitet zum neuen Anfang der ewigen Seligkeit“. In den Engelbüchern sind mehrere Engel namentlich genannt, die den Sterbenden beistehen. Die erwähnten Lichtgestalten sind vermutlich die Schutzengel. Aus den Offenbarungen über die Engel geht auch hervor, dass die Gottesmutter mit ihren Engeln Sterbenden beisteht und sie abholt. - 16/2008  - (cpc) †

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